Deutschland sucht den Super Autoverkäufer

von Gerd Kebschull am 21. Februar 2009

Wie bereits erwähnt, steht ein Autokauf an. Durch einen unglücklichen Zustand ist dieser Vorgang nun beschleunigt worden Doch leider wird der Autokauf (bedingt durch Autoverkäufer) eher verzögert als beschleunigt. Will BMW keine Autos verkaufen? Hängen die Autoverkäufer (wie manche Tierhandlungen) so an ihren Produkten, dass sie die lieber im Showroom horten? Der Eindruck drängt sich auf.

Wegen Reichtums geschlossen

… könnte man meinen. Wir wollen einen BMW 320D Cabrio. Das Auto hat uns überzeugt. Chices Design, Stahldach, ein guter 177PS-Motor. OK. Im Internet gibt es genügend Angebote. Es soll ein Halbjahreswagen sein, schwarz. Alles eigentlich ganz einfach. Aber jetzt geht das Theater los.

BMW 3er Cabrio

Mit einem Autohaus habe ich schon Kontakt aufgenommen. Wenn mal ein 320d da sein sollte, rufen die mich an. Denkste, ein 320d Cabrio ist da – aber kein Anruf erfolgt. Dann kümmere ich mich selbst, stelle fest, die haben einen 320d. Ja, kein Problem mit der Probefahrt, nur leider nicht am Samstag. Unsere roten Nummern sind alle unterwegs. Ein Autohaus mit vier Filialen schafft es nicht, eine rote Nummer zu ordern?

Wir finden einen weiteren BMW-Partner. Die haben sogar beide Autos: den 320d und den 330d – genau in der Ausstattung, die wir gerne hätten. Von uns etwa 130 Kilometer entfernt. Kein Problem. Doch! Tut uns leid, so kurzfristig kriegen wir das nicht hin. Der eine Kollege ist krank. Der wohnt auch nicht direkt hier. Und am Rosenmontag? Karneval ist ganz schlecht. Aber am nächsten Samstag ist das alles kein Problem. Wie viel Spielraum gibt es beim Preis? Gar keinen. Nicht einen Euro. Vielen Dank! Ob das mit uns was wird? Warten wir mal ab.

Also, liebe Autoverkäufer: Belehren Sie mich eines besseren. Beweisen Sie mir, dass es noch Verkäufer mit “Benzin im Blut” gibt. Ich freue mich auf Ihre Reaktionen.

Liebe Autoplenum-Leser! Machen Sie mit! Strafen Sie diese Autohäuser ab. Mit unserer starken Gemeinschaft auf Autoplenum.de schaffen wir es, als Autofahrer und –käufern ernst genommen zu werden. Scheuen Sie sich nicht nur einen Stern für ein schlechtes Autohaus zu vergeben.
Weitere Infos zum Thema Autokauf folgen!

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Foto BMW AG

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Autoverkauf Teil 2 | Autoplenum Blog
3. März 2009 um 07:59

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Sterntaler 22. Februar 2009 um 09:41

Schon ein Frechheit, was sich die so genannten Autoverkäufer leisten. Hier geht es immerhin darum, einen Umsatz von über 40.000 Euro zu generieren.

kraeker 23. Februar 2009 um 20:26

Da tätmich schon mal interessieren,was BMW dazu sagt.
Immerhin haben wir es in Niederlassungen und Autohäusern mit “geschultem Personal” zu tun.Da darf nicht jeder,der Freude am Fahren hat auch Autos verkaufen.
Ich denke auch der Betriebsrat,welcher ja zähneknirschend die Zustimmung zur Kurzarbeit geben mußte,wird sich für diesen Artikel interessieren.
In dieser Zeit zählt schließlich jedes verkaufte Auto.
Mein Urteil: fristlose Entlassung

MfG

Manni0231 25. Februar 2009 um 15:19

das ist ja ein starkes Stück, aber in vielen Branchen usus.
Servicewüste Deutschland.Egal ob beim Autohändler oder im Baumarkt,hat man oft den Eindruck ,als wenn sie nicht verkaufen wollen!Da wird oft vergessen,dass der Kunde das Geld in die Firmenkasse bringt,von dem die Gehälter bezahlt werden.

Gerd Kebschull 26. Februar 2009 um 08:06

Leider scheint das so zu sein. Ich habe aber dennoch zwei Autohäuser gefunden, die mir ein tolles Auto verkaufen wollen. Bin– Gott sei Dank – kurz vor dem Abschluss. Im nächste Blog mehr dazu! Es gibt auch weitere wichtige Autokauf-Tipps.

Christian 26. Februar 2009 um 11:20

Bin ganz Deiner Auffassung!

Mir ist ein Wagen gestohlen worden und wir sind wirklich interessiert.
Aber die Autohäuser machen auf mich nicht den Eindruck, dass es irgendwie ums ‘Überleben’ geht.
Bei VW einen Touran zur Probefahrt ordern wollen. Geht ja nun sooo schnell nicht. Und erstmal (war alles telefonisch) sollten sie mal herkommen und sich in den wagen reinsetzen, etc….. die Probefahrt kommt bei uns erst an zweiter Stelle (also erst ganz hinten…)
Bei Peugeot einen Termin gemacht mit einem Ausstattungsdetail (Zusatzsitze) was uns sehr wichtig ist. War selbst auf der Automesse in Berlin (20.-22.2.) nicht zu bekommen. Verkäufer telefonisch ” Tja die haben wir nicht und können wir ihnen auch nicht mal so zeigen…”
Wir gehen wirklich ergebnis offen an den autokauf ran und signalisieren, dass wir ein neues Auto kurzfristig brauchen.

Also wie gesagt, das sieht hier nicht nach Notstand aus.

Chris aus Berlin

Daddybear 26. Februar 2009 um 11:25

Mir scheint, dass manche Zeitgenossen aus der Zunft der Autoverkäufer die Zeichen der Zeit noch immer nicht erkannt haben. Wann werden sie begreifen, dass das Verkaufen von Fahrzeugen einen unmittelbaren Einfluss auf den Erhalt des persönlichen Arbeitsplatzes hat? Es ist zu spät, das Wehklagen anzustimmen, wenn die eigene Kündigung auf dem Tisch liegt. Armes Deutschland!
Für den bevorstehenden Kaufabschluss wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

A600 26. Februar 2009 um 11:28

Leider kann ich die Erfahrungen des BMW-Interessenten für alle Premium-Hersteller nur bestätigen. Ich habe in 2007/2008 mit BMW, AUDI und Mercedes lange gesprochen. Es war schon ein umständlicher Akt mal 3 Kilometer mit einem Daimler zu Probe zu fahren. Allerdings kam danach nix mehr – von allen 3 Autohäusern. Es ist für mich ein Skandal, dass die “Verkäufer” in den Glaspalästen offensichtlich überhaupt nicht verkaufen wollen. Die haben noch nicht begriffen, dass ich Ihnen nur Ihr Gehalt zahlen will.
Daher werde ich mein nächstes Fahrzeug garantiert nicht bei einem Autohaus, sondern vom Werksangehörigen kaufen – Gott sei Dank kenne ich da einige Leute.

automane 26. Februar 2009 um 11:29

Yup kann ich bestätigen: hier in Berlin hat die BMW NL in Biesdorf am Samstag auch mal eben schon um 13 oder 14 Uhr zu. Einen Schautag am Sonntag kennen die anscheinend auch nicht. Und da die Autos geschickterweise drinnen stehen, kann man auch nicht selber über den Hof schlendern und gucken. Was muß denn noch passieren, bis die Kriese in deren Hirnen ankommt?

Ganz anders hingegen die Mercedes-Benz Niederlassungen. Die Verkäufer sind am Samstag bis 20 Uhr (!) da und auch am Sonntag kann man drinnen und draussen nach herzenslust schauen.

Dementsprechend ist es nun auch kein 1er sondern eine A-Klasse geworden:
- am Samstag bei http://www.mobile.de entdeckt
- gleich am Sonntag angeschaut und
- Montag früh nach einer Probefahrt den Vertrag unterschieben.

… in der Zeit haben die BMW Verkäufer schön Sportschau geguckt, die Auto sicher vor potentiellen Kunden im Showromm verschlossen und sich Montag früh bei der Zeitungslektüre aufgeregt, dass sie immer noch keine Staatsbürgschaften bekommen habe – zurecht meine ich !!

Auch das noch 26. Februar 2009 um 11:32

Liebe Leute, aufgepasst, das kann noch viel ärger kommen.
Ich habe einen BMW Händler erlebt, der mir einen Gebrauchten verkauft hat, auf dem die BMW Bank den Daumen hatte. Nach 3 Monaten Warterei ist das Ganze dann “unter der Hand” geregelt worden……

matureman 26. Februar 2009 um 11:38

Ja es ist wirklich eine Frechheit wie die Autohändler einen behandeln. Ich interessiere mich fpr einen 280 GL
Ja glaubt denn einer den könnte man mal probefahren?
Ich werde meinen 320 CDI nicht in Zahlung geben, 6 Jahre alt, denn mein Neffe will ihn haben. Also einen Neu- oder Vorführwagen kaufen, ohne das man seinen in Zahlung gibt und keine Ressonanz.
Die Politiker sollten alle Autofirman links lieen lassen, statt unsere teuren Steuerngelder da noch rein zu pumpen. Autohersteller bleiben sowieso nur max. 10 übrig weltweit und da sollen unsere Steuern nicht auch noch mit rausgeschmissen werden.

PERLEN VOR DIE SÄUE…………………..

Ich überlege mir ob ich nicht einen Asiaten kaufen soll???

hageka 26. Februar 2009 um 11:39

Was regt Ihr Euch so auf? das war immer so und bleibt auch so. Autos werden entweder verteilt oder ein Händler lässt sich eins abkaufen. Ihr müsst schon selbst aktiv werden. Merke: suchtst Du eine hilfreiche Hand, dann sieh zuerst an Deinem eigenen Arm entlang!

Peter Jarecki 26. Februar 2009 um 12:11

Ich kann die Aussage von Daniel Weyer hier auch nur bestätigen.

Als Kunde der heutigen Zeit habe ich die Möglichkeit mich vor meinen Rechner zu setzten und irgendeinen Händler irgendwo in Deutschland mit anderen Händlern zu vergleichen (vorallem preislich).

Ich persönlich habe mich für einen BMW 135i und einen Opel GT im Jahr 2008 interessiert, mehrere Internetangebote waren preislich verlockend günstig, jedoch bin ich dennoch die örtlichen Händler abgefahren und wollte dort lieber was kaufen. Was mir da an Arroganz und Inkompetenz entgegetrat kann man kaum in Worte fassen.

Letztendlich war nur ein Händler direkt bereit eine Probefahrt zu machen (Opel Händler) und auch nur in diesem Haus fühlte ich mich dann irgendwo wohl. Jedoch hat der Händler den Wagen nicht vorrättig, sodass ich nun doch irgendeinen per Internet nehmen werde.

Den den Mehrpreis den ein Autohaus nimmt (und grade bei BMW fühle ich das so), ist das Autohaus in keinster Weise wert.

Im Gegenteil, im Netz wurd mir wenigstens, bei einem seriösen Anbietern, direkt am gleichen Tag meine Anfrage zur Zufriedenheit beantwortet.

Richie 26. Februar 2009 um 12:15

Also über meinen BMW-Vertragspartner (AHG Villingen-Schwenningen) kann ich mich nicht beklagen. Vadim Maier ist freundlich, kompetent, fix und jederzeit auf dem neuesten Stand.

Auch unser FORD-Partner in Villingen-Schwenningen versteht sein Handwerk. Oliver Klein ist stehts um seine Kunden bemüht.

Ein ganz anderes Bild geben aber die Verkäufer einer Unternehmensgruppe von sich, die an drei Standorten AUDI, VW, Skoda und Peugeot verkaufen (sollten). Wir besitzen bereits einen VW- und einen Peugeot-Firmenwagen und wollten einen zweiten haben. Mein Mitarbeiter war 2x dort um eine Probefahrt und ein Angebot zu bekommen. Fehlanzeige! Totales Desinteresse! 15 Minuten lang im Showroom gestanden und ist nicht bemerkt worden (der Mann ist über 1,90m groß). Also Thema Peugeot abgehakt und an einem 2. Standort des Unternehmens nach einem Skoda gefragt. Es hat sage-und-schreibe 14 Tage gebraucht bis man uns mitgeteilt hat, dass man Skoda nur am 3. Standort verkaufen darf. Hallo??? Geht´s eigentlich noch???

Aufgrund persönlicher Erfahrungen und denen einiger Freunde und Bekannter kann ich die langläufige Meinung nur bestätigen: Autoverkäufer sind (meistens) untauglich. Meines Erachtens liegt das Problem oftmals aber nicht am Verkäufer selbst, sondern an der Unternehmensstruktur des Autohauses. Schliesst mal als Unternehmer bei Peugeot einen Leasingvertrag ab. Da ist mir meine Steuererklärung lieber, Papierkram ohne Ende. Will sagen: die meisten Autoverkäufer sind mit administrativen Aufgaben derart überfrachtet, dass sie kaum mehr Zeit haben ihrer eigentlichen Bestimmung nachzugehen: Autos zu verkaufen. Würde sich sich die Geschäftsleitung eines Autohauses dieser Probleme mal annehmen und nicht immer nur die von der Konzernzentrale vorgegebenen Sollzahlen nach unten durchdrücken, wären viele Verkäufer weitaus motivierter und engagierter.

Aber es gibt natürlich auch die zweite Kategorie an Autoverkäufern: diejenigen, die sich von einer russischen über eine chinesische zu einer deutschen Marke “hochgearbeitet” haben, dort jetzt evtl. noch den dicken Center-Leiter-Maxe mimen und nichts aber auch gar nichts auf der Pfanne haben. Fragt mal einen befreundeten Autoverkäufer nach Internas (wenn er sie nicht schon von alleine erzählt), Ihr werdet nur den Kopf schütteln. Da werden die grössten Dummköpfe auf solche Posten gehoben.

Meine Empfehlungen:

BMW AHG – Villingen-Schwenningen – Vadim Maier
Mercedes Autohaus Lorinser – Waiblingen – Uwe Heinrich
FORD Autohaus Storz – Villingen-Schwenningen – Oliver Klein

Das war´s aber auch schon.

mountain1700 26. Februar 2009 um 12:29

Liebe Leute,

bitte nicht vergessen:

Ändern kann sich nur etwas, wenn all´die beschriebenen schwarzen Schafe namentlich genannt werden.
Sonst läuft jeder unwissende Neukunde Gefahr, dorthin zu gehen und geangelt zu werden; nicht jeder hat die Traute, nach solchen Unhöflichkeiten dem Händler einfach den Rücken zu kehren.
Also: Bitte nicht nur die – erschreckenden – Erfahrungen schildern, sondern Namen und Standorte – der Autohäuser – nennen.
Gruß

as 26. Februar 2009 um 12:39

An Stelle von Vertröstung und bla bla, würde ich sagen ” vielen dank für die “freundliche” Bedienung, aber ich werde hier bestimmt kein Auto mehr kaufen!

Seifert 26. Februar 2009 um 13:05

Die (deutschen?)Autobauer könnten m.E.ca 25% mehr Neuwagen verkaufen,wenn sie a)ihre “Verkaufskultur” und b)ihre Service(Werkstatt)Leistungen deutlich verbessern würden.Im Verkauf tut Kundenorientierung not,das gleiche gilt für den Werkstattbereich.
Ich habe in dieser Hinsicht offensichtlich einen Glücksgriff
getan (Citroen-Werkstatt in Werl),habe aber sowohl von div.Bekannten als auch aus der Fachpresse schon Dinge erfahren,die “dem Fass den Boden mitten ins Gesicht schlagen”!!

marsawa 26. Februar 2009 um 13:46

An alle die meinen auf dieser Seite meinen Berufsstand des Autoverkäufers, den ich schon seit zwei Jahrzehnten mit Erfolg (oft genug von unabhängiger Seite bestätigt) ausübe, durch den Dreck ziehen zu können (durch unqualifizierte Kommentare wie Dummköpfe, Ignoranten, etc.), empfehle ich unbedingt darauf zu achten im eigenen Leben bzw. Job immer Höchstleistungen zu bringen und vor allem Rechtschreibung zu üben (siehe z.B. automane, Daniel Weyer, Arschloch…)

Lo 26. Februar 2009 um 14:38

@marsawa ..

.. was war DAS denn jetzt??? Braucht man jetzt schon ‘ne EINS in “Rächdschraipung”, damit Du Dich herablässt, ein Auto verkaufen zu dürfen??? — Dein Beitrrag bestätigt ja wohl nur so manchen Erfahrungswert, den die Klientel mit der Spezies der “Auto(nicht)verkäufer” gemacht hat.

Dass da nicht ALLE dieser Berufsgruppe in diese Schublade reingehören, dürfte Jedem klar sein .. und wurde hier auch durch Nennung der wenigen löblichen Ausnahmen kundgetan.

DU allerdings scheinst mir genau in diese Schublade reinzugehören, gegen die Du Dich so vehement zur Wehr setzst .. getroffene Hunde Bellen bekanntlich am Lautesten ;-)

PS: Wenn Du in meinem Posting Rächdschraipväler fiehndest, darfst Du sie gerne behalten .. ich schenk’ sie Dir. xD

Kilic 26. Februar 2009 um 14:43

Also das mit der Arroganz mancher Autohäuser stimmt, besonders bei BMW im Rhein -Main Gebiet. Bestes gegenmittel auch Arrogant und überheblich auftreten,dann sind fette Rabbate drinne.

Hab mich für denn neuen 330 D Touring interessiert keine 2 Monate war er Drausen und ich Hätte satte 14,8 % nachlass bekommen und die Bereitstellungskosten hätten sie auch übernommen Plus ein Satz Winterreifen im Akitionzeitraum für 1er und 3er. Das war in der BMW -Niederlassund Dreieich – Sprendlingen.

Dann habe ich mich weiter umgeschaut und bin im in Kronberg im Taunus gelandet.Hatte mich für denn neuen 5er Touring Facelift interessiert.Redet ganz offen mit der Verkäüferin das ich hier und da schon ein Paar Angebote eingeholt hatte.Schnell hatte ich mit ihr ein Wagen nach meinen Vorstellungen zusammen gestellt und zeigte Rege meine Kaufabsicht nach einem Kurze Telefonat mit ihrem Vorgesetzten waren satte 20% Nachlass drinne auf ein Fahrzeug von BMW das gerade 3 Monate auf dem Markt ist.

Ergo, was sagt uns das – jeder ist für sein eigenes Verkaufgechik selber Verantwortlich und man sollte nicht den Fehler machen mit der Tür ins Haus zu Fallen. Dann hatte man nämlich ganz schlechte Karte.

Lo 26. Februar 2009 um 15:03

Ich hab’ bereits des Öfteren die Erfahrung machen dürfen, dass die Arroganz des Verkaufspersonals proportional mit der vewrglasten Fassadenfläche des “Verkaufssalons bzw. -palastes” wächst, in denen diese Damen- & Herrschaften “arbeiten”; ob die Wachstumsrate nun linear oder exponentiell wächst, sei mal dahin gestellt.

Vor Allem die “Vertriebszentren” unserer deutschen “Premiumhersteller” geben diesbezüglich in der Mehrzahl ein recht schwaches Bild von sich ab.

Ich persönlich fühle mich in kleineren Familienbetrieben sehr viel besser aufgehoben; da sagt man nicht gleich: °Haben wir nicht da — hatten wir noch nie — und kriegen wir auch so schnell nicht rein° .. um’s mal überspitzt zu formulieren.

Weitere sehr gute und motivierte Mitarbeiter gibt es – zumindest im Großraum Saarbrücken-Völklingen-Saarlouis im Saarland – bei Vertragshändlern japanischer Marken, insbesondere Toyota und teilweise auch Mazda und Honda .. Toyota schießt in Sachen Kompetenz und positivem Auftritt ggü. dem Kunden den Vogel ab.

Vielleicht schicken die “PremiumAutopalastVerantwortlichen” ihr suboptimales Personal mal zu deren Mitarbeiterschulungen?!

Ich will damit bei Leibe nicht alle Mitarbeiter dieser Berufsgruppe schlecht machen … aber wenn ICH als Kleinunternehmer im Bereich MultiMediaEngineering meine Arbeit so lustlos und dilettantisch verrichten würde wie so manch Einer dieser Zeitgenossen, hätte ich ein paar Probleme, mit meinem Monatseinkommen nennenswert über den Hartz-IV-Regelsatz hinaus zu kommen.

almunecar 26. Februar 2009 um 15:18

Sehr interessant, dass Mitglieder der angesprochenen Zunft kaum Kommentare abgeben.
Und im Grunde unverständlich, dass es i. B. a. Autoverkäufer so harsche Kritik gibt, da diese in der Regel eine Zielvereinbarung unterschrieben haben und somit gewissermassen ihr Überleben an ihrem Erfolg hängt.
Der potentielle Autokäufer könnte es sich aber auch leichter machen, indem er die deutschen Marken ein Stück weit “links liegen” lässt.
Dieser Empfehlung liegen meine Erfahrungen mit Händlern und Verkäufern der Marke Dacia zugrunde. Inzwischen habe ich für meinen Haushalt das zweite Auto dieser Marke gekauft, weil schlicht und einfach, von der Beratung über Probefahrt, Auslieferung und After-Sales, alles stimmt.
Ich lasse mich gerne positiv überraschen.

omagnu 26. Februar 2009 um 17:06

Ganz ehrlich?! Solange in Deutschland dieses Prestigedenken anhält (“mein Auto muss einen Stern haben oder weiß-blau im Emblem!!”) werden diese arroganten Schnösel von Autoverkäufern doch bestärkt. Solange man als potentieller Käufer nicht mal bereit dazu ist über den Tellerrand zu schauen und zu bemerken, dass andere europäische Markenmütter auch schöne Autotöchter haben, solange werden diese angesprochenen Verkäufer nasebohrend auf den Feierabend warten. Ich kann nur sagen, der Verkäufer des Autohauses meines Vertrauens, Michael Bruhy, Renault-Autohaus Girbinger e.K. in Ottobrunn bei München, setzt Himmel und Hölle in Bewegung, das Auto der Begierde schnellstmöglich zu besorgen. Und sollte Herr Bruhy mal nicht im Hauses sein, kümmert sich der Chef persönlich darum, genauso engagiert und freundlich!!! Und da pfeife ich auf einen Schausonntag, an dem nur nichtswissende, prospektverteilende Hostessen rumstehen. Also, wer sich davon überzeugen lassen möchte, der komme nach Ottobrunn und schieße die vier Ringe, Sterne ect. in den Wind!

altbayer 26. Februar 2009 um 19:32

wie einstmals der berühmte Kalif Harun al-Raschid sich öfter inkognito unter sein Volk mischte, um zu sehen, ob sie ordnungsgemäß lebten, sollte das eine oder andere Vorstandsmitglied von BMW-Group als “Interessent” einmal die eigenen Autohäuser aufsuchen. Es hätte vielleicht einen gewissen Effekt. Denn man weiß ja nie, wer als nächster im Showroom stehen könnte. – Beim Militär würde man ein solches Verhalten “Wehrkraftzersetzung” nennen.

gh 26. Februar 2009 um 20:02

Genau so erging es mir bei VW- Händlern. Ich Interessiere mich für einen Golf Variant. Keiner Bemüht sich wirklich mir ein Auto zu Verkaufen! Zudem will man mir nur mickrige 6-7% Nachlass geben! Hallo!?? Zum einen dachte ich wir hätten eine Absatzkrise und zum anderen kommt im Spätsommer schon der Nachfolger des Golf Variant. Da hätte ich erwartet das ein höhere Nachlass drin ist! Naja, wenn die es nicht nötig haben, sollen sie ihre Autos eben behalten und ich fahre meinen Wagen noch 1-2 Jahre.

sg 26. Februar 2009 um 21:41

Ich verstehe die Aufregung überhaupt nicht!
Verkäufer von Autos der Premium Marken leben davon Aufträge zu schreiben, nicht Privatkunden zu beraten, die ihre Fahrzeuge ohnehin Anderenorts kaufen. Als Betreuer einer Leasing Gesellschaft oder eines Flotten-Kunden plagt man sich doch nicht mit jedem Hans Wurst ab, der dann erklärt, dass er genau dieses Auto da und dort für 3% weniger bekommt.
Übrigens ist es weit angenehmer auf gefühlsneutrale Mailanfrage zu antworten und Preisangebote zu schreiben, als sich 2 oder 3 Stunden mit einer unentschlossenen Familie abschlusslos zu beschäftigen.
Der Deutsche Autokäufer möchte sein Wunschfahrzeug so günstig wie möglich mit dem besten Service bekommen. Man muss einfach einsehen, dass das nicht möglich ist. Jeder Kunde ist auch gehalten sich gedanken über das ständige billiger, billiger zu machen. Das Geld wird schon lange über den Einkauf, den Service und den Reparaturdienst verdient, nicht über den Verkauf. Die Preisfindung ist durch das www zu transparent geworden.

oldheddi 26. Februar 2009 um 21:44

Also ich hatte da wohl Glück. Bei meinem Daihatsu-Händler ZIELKE in Lübeck konnte ich mit dem ausgesuchten Terios erst mal mind. 1-2 Stunden Probefahrt klarmachen. (Es dauert schon 20 Minuten um überhaupt zur Autobahn zu gelangen und dann gehen ja mind. 30 Minuten für die Fahrt bis zur nächsten Ausfahrt und zurück drauf.) Also das war schon mal ein sehr guter Service. Da ich Interesse an dem bereits seit 1/2 Jahr zugelassenen Händlerauto mit nur 150 km auf dem Tacho hatte, war der Händler sehr beflissen und ließ gute 1700,– Euro ab und nahm meinen alten Kleinwagen auch noch mit 1000,–Euro in Zahlung. Und dann bekam ich noch Alufelgen mit breiteren Reifen als Schmankerl dazu. Leider war das alles vor der Umweltprämie; die ist mir entgangen. Aber hier wurde ich wirklich als Kunde behandelt und alles freundlich und zügig abgewickelt.

wipeout 26. Februar 2009 um 21:45

das ist im moment nun mal so… autokauf ist kein wunschkonzert!

die autohäuser sind voll wie lange nicht mehr und die jungs wissen nicht mehr, was sie zuerst und was sie zuletzt machen sollen…

jede probefahrt verhindert 2 schnelle geschäfte. kann das schon verstehen, zur zeit werden die prioritäten einfach anders gesetzt. aber die zeiten werden sich auch wieder ändern.

also tipp an alle die jetzt nicht abwracken müssen:
- einfach noch ein bisschen auf die ruhe nach dem sturm warten!

Andalo 26. Februar 2009 um 22:37

ich kann als Autoverkäufer wipeout nur zustimmen. Momentan weiss man wirklich nicht, was man zuerst und was zuletzt machen soll. Schnelle Geschäfte sind sicher im Moment wichtig, damit man – wenn die 600000 Autos weg sind – nicht finanziell in die Röhre guckt.

Zum Thema Probefahrten: Klar sollte das kurzfristig gehen, man versucht auch als Verkäufer (wenn man denn einer ist), alles immer möglich zu machen. Was manche Interessenten allerdings “fordern” ist zeitweise eine Frechheit. Mal damit fahren, mal damit fahren, nein dann doch mal lieber damit. Alles kein Thema, man ist ja der Autohändler, der jedes Modell in jeder Motorisierung zugelassen hat. Und wenn man ein nichtzugelassenes Auto mit roter Nummer zur Probefahrt gibt und bittet, doch möglich bei einem Kilometerstand von 40 zurück zu sein, was sagt der Kunde dann ???? Dann kann ich besser gar nicht fahren. ABER: der nächste, der das Auto dann kauft, weil der König Kunde doch 100 KM gefahren ist, möchte es dann doch billiger haben. Oder schreibt in irgendeinem Forum: “Die Autoverbrecher haben mir ein Auto verkauft, dass schon weit über 100KM drauf hat”. Alles klar? Man kann es halt nicht jedem Recht machen. Ich gehöre zu den Verkäufern, die sich für die Kunden den ….. aufreissen und versuchen alles möglich zu machen. Die Wertschätzung, die einem dafür entgegengebracht wird ist geht bei vielen Leuten gegen NULL. Viel zu viele Leute unterschätzen den Beruf des Autoverkäufers, streiken für eine 38 Stundenwoche, stöhnen über nur 30 Tage Urlaub… Und der Autoverkäufer ? 50 Stundenwoche. Nein, der hat keine Familie, kein Privatleben “Was? Sie schliessen schon um 18:30 – Klar, wir kommen auch erst um 8 Uhr. “Sonntags nicht auf ? – Doch, die Kinder gehen auch Sonntags in eine Ganztagsbetreuung”. Man muss schon eine äußerst Kulante Ehefrau haben und eine Familie mit einem dicken Fell. Ich gehöre in bei “meiner” Marke zu den TOP5 Verkäufern in Deutschland und ich finde den Job trotz aller “komischen” Kunden extrem geil und freue mich über jeden freundlichen Kunden der mich respektvoll behandelt und der die Arbeit “seines” Verkäufers würdigt. Deswegen mache ich das – und das noch bis zur Rente.

Und noch was: Es gibt viel zu viele Verkäufer, die Ihre Ausbildung zum Automobilkaufmann oder einen “Verkäuferkurs” beim Hersteller gemacht haben. ABER: Entweder ist man Verkäufer oder nicht. Lernen kann man das nicht.

Andalo 26. Februar 2009 um 22:40

Möchte mich vorab für die vielleicht teilweise merkwürdige Schreibweise entschuldigen. Nicht das es noch heißt: “Guck mal, die Verkäufer sind nicht nur faul, sondern auch noch dumm”.. ;-)

Bettelmusikant 27. Februar 2009 um 08:42

Positive Erfahrung bei Volvo Haman & Graf in Sengenthal bei Neumarkt/OPf. Probefahrt kein Problem.
Negativ gleich gegenüber bei Gerhard&Jahrig, verkauft Seat Mitsubishi Kia ect. Hier wird man nicht einmal gegrüßt wenn man sich erlaubt, einen ausgestellten PKW anzusehen. Nimmt man dann aus dem Prospektständer Unterlagen mit, wird man grußlos nicht daran gehindert, wieder den Verkaufsraum zu verlassen. Es gibt viel wichtigeres zu tun, als mit pot. Kunden zu sprechen.

Horst Schuchardt 27. Februar 2009 um 10:35

Deutschland ist manchmal auch auf anderen Gebieten eine Servicewüste. Das Gefühl als Kunde behandelt zu werden hat man oft nicht mehr. Im Mitttelpunkt steht Jammern und Abzocken.
Mit meinem Renault-Autohaus habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht. Da kann auch eine Probefahrt mit einem Modell gemacht werden, was nicht gekauft werden soll.
Hauptsache die Presse lobt die deutschen Marken über den grünen Klee und erwähnt die Ausländer wenig.

Ralf Schmidt 27. Februar 2009 um 12:57

Ich bin selbst Verkaufstrainer, allerdings in einer anderen
Branche. Die schlechte Arbeit dieser sog. “Verkäufer” ist darin begründet, dass sie falsch und schlecht geschult werden und dass in zurückliegender Zeit die Kunden zum Autohaus gekommen sind uns sich falsch verhalten haben, die Kunden
hätten solche schlechten Verkäufern in den Hintern treten
müssen (im übertragenen Sinne). Fordern heisst es hier, ein
Verkäufer, der es jetzt nicht begreift, wie er zu arbeiten hat, gehört gefeuert, der kann Müll auslesen oder die Straßen
kehren.
Allerdings kann ich den Eindruck den die bisherigen Schreiber hatten nur bestätigen, ich gehe jeden Monat in ein anderes Autohaus um Verkäufer, die Bereitwilligkeit und den Service, sowie die Beratung zu testen. Ich kann nur sagen, grauenhaft, BMW 6-, Audi 4-5, Mercedes noch schlechter als BMW, sehr gut war nur Porsche, Japaner waren mittelmäßig, schlecht war VW und Seat, gut war nur
Skoda. Allerdings können wir bestimmt nicht alle Porsche fahren.
Hier hilft nur knallhartes Aussieben unfähiger Verkäufer,
Schulung und Training, Training und nochmals Training. Vielleicht können wir dann unsere Premiumhersteller vor dem Ruin retten.

Cineorama 27. Februar 2009 um 16:51

Es geht auch anders. Ende letzten Jahres (Nov 08) selbst erlebt, beim Kauf eines BMW Jahreswagens bei einem Mercedes (!) Händler in Mülheim/Ruhr.
Angerufen für einen Termin zur näheren Begutachtung (wohne nicht vor Ort, daher also mit längerer Anfahrt verbunden).
Zwar war der zuständige Verkäufer dann beim Besuch gerade zu Tisch aber selbst eine spontane Probefahrt war kein Problem.
Auch im weiteren Verlauf war die ‘Betreuung’ vorbildlich und so wurde man sich schnell handelseinig.
Bis hin zur Fahrzeugübergabe ca. 1 Woche später lief alles zur absoluten Kundenzufriedenheit ab.

PImphomeo 27. Februar 2009 um 19:06

Wundert mich gar nicht… Ich fuhr selber einen BMW, wollte mir ein anderes Model kaufen (zufällig auch einen 320d) und in jedem regionalen BMW Autohaus machte ich das gleiche mit.

Ich weiß nicht, vielleicht war ich damals für die Verkäufer mit meinen 22 Jahren noch zu jung für einen BMW??? Obwohl ich zu dem Zeitpunkt einen noch jungen BMW fuhr…

Also, ich ging in ein Autohaus (BMW Salmannsberger, DEG) und sah mich etwas um. Nach 10 Minuten kam immer noch keiner auf mich zu, obwohl mindestens 2 Verkäufer frei waren! Ich wurde in meiner ganzen Art etwas “suchender”. Schaute die Preistafeln der Ausstellungsstücke, sowie die ausgelegten Prospekte an. Weitere 10 Minuten vergingen und ich verließ das Autohaus. Ich wollte doch nur einen gebrauchten 320d…

Anderes Autohaus, gleiche Suche. Diesesmal werde ich bedient. Ich beschrieb, was ich suche und die gute Verkäuferin durchstöberte das Internet (als ob ich das nicht schon selber gemacht hätte…). Irgendwann lief der Chef vorbei. Die Verkäuferin fragte, ob er nicht einen wüsste. Er sagte überraschend ja. “In vier Wochen bekommen wir einen 320d von einem Rentner, der ihn Inzahlung gibt.” Ich freute mich und gab dem Chef meine Nummer. Er versicherte mir, dass er mich sobald er den genauen Tag weiß, mich anrufen würde. Ich warte… Bis heute kein Anruf. Das Autohaus (BMW Weiß, Otzing), in dem ich sogar schon 2 Kundendienste machen ließ, hat mich niewieder gesehen!

3. Autohaus (BMW Leebman, PA), immer noch die gleiche Suche. Ich fuhr vor, sah mich zuerst im Hof um, dann ging ich zum Gebrauchtwagen-Büro. Keiner da. Ich gehe ins “Hauptgebäude”. Dort bin ich der einzige Kunde. Die Frau an der Theke unterhielt sich mit einem – vermutlich – privaten Freund. Ich stell mich dahinter und warte… Nach ein paar Minuten werde ich genervt gefragt, ob ich was benötige. Ich ließ mir Prospekte geben und fuhr fassungslos nach Hause…

Und die Moral von der Geschicht?

Ich hab mir ein paar Monate später einen Ford gekauft!

Manchmal frage ich mich, wie die Autoverkäufer ticken. Wenn ich mit dieser Einstellung in meiner Firma (auch Einzelhandel) arbeiten würde, wäre ich längst ALG-Empfänger.

zpowerblue 27. Februar 2009 um 23:24

Liebe Leute,
ich muss Andalo hier mal recht geben.
Ich weiß nicht in welchen Branchen die sich hier auslassenden Arbeiten, aber ich bin seit 20 Jahren in einem dieser “Premium” Autohäuser tätig – nicht als Verkäufer – und kenne alle Abteilungen und Abläufe.
Ein Außenstehender kann sich, so glaube ich, gar nicht vorstellen auf was alles beim Autoverkauf geachtet werden muss. Immer wieder werden nämlich auch die Autohäuser betrogen und ausgenutzt. Probefahrten werden zu Spaßfahrten. Es werden völlig unverschämte Forderungen gestellt. (Probefahrt ganzes Wochenende, 500Km, nicht nachtanken, um das Foto nach dem Blitzen wegen überhöhter Geschwindigkeit kann sich die Firma auch noch kümmern, genauso wie um die Macke in der Stoßstange)
Alle wollen 120% Service/Bedienung – aber zahlen wollen alle nur 75%. Wie soll das gehen??
Wenn ich gute Leistung will, dann muss ich dafür auch ordentlich zahlen. Auch im Baumarkt wird sich immer über unqualifiziertes Personal beschwert. Geht doch in den Baumarkt mit dem guten Personal – achja, der ist ja zu teuer.
Jeder meckert wenn ein Geschäft nicht um 20 Uhr noch auf hat, aber keiner will selbst um diese Zeit an der Kasse sitzen! Diese 50-Stunden-Woche von der Andalo gesprochen hat ist noch gut gerechnet, es sind auch ganz locker noch viel mehr. Und es ist unheimlich toll wenn die “Wanderer” von Haus zu Haus gehen und immer noch ein Prozentchen mehr rausdrücken wollen – sich hinterher wundern wenn das Autohaus dicht macht.
Siehe Opel: Jahrelang scheiß Qualität und falsche Modelle gebaut, dann wird gejammert, dass der Onkel bei Opel arbeitslos wird, es wird demonstriert, gestreikt, gemeckert – danach in die Stadt gefahren und ein T-Shirt aus China und eine koreanisches Auto gekauft.
Was erwartet Ihr alle? Egal wo ihr arbeitet – Eure Läden müssen auch Geld verdienen – und wer sich auskennt hat wohl schon mitbekommen wie die Ergebnisse von Autohäusern aussehen. Nämlich mies! Weil investiert werden muss ohne Ende und alles verlangt wird, aber keiner bereit ist den regulären Preis zu zahlen. Auch hier wird dauernd von tollen Rabatten gesprochen – blabla – was denn nun? Geht es um Rabatte, oder um Leistung? Offensichtlich leben manche Leute noch immer in dem Wahn wenn sie 40.000 € für ein Auto bezahlt haben, dann hat das Autohaus 4000 € verdient. Ich lach mich tot. Dass teilweise Fahrzeuge für 8% eingekauft werden müssen, aber der Kunde schon mit einer Grundeinstellung von 12% das Haus betritt, das scheint hier keiner zu wissen. Nochmal: Wie soll das gehen? Was soll bei solchen Kunden motivieren? Die meißten Verkäufer leben von einer Provision – wo soll die bei diesem Anspruchsdenken herkommen? Also: Auch mal die andere Seite sehen! Der Verkäufer soll alles wissen, immer Zeit haben, 7 Tage die Woche 24 Std., darf kein Privatleben haben und muss alle Modelle in allen Ausstattungen und Farben da haben. Die Ersatzfahrzeuge übrigens auch. Wer von Euch will so arbeiten??? Habt Ihr keine Familien??

Andalo 27. Februar 2009 um 23:46

Applaus.Gut, dass jemand meiner Meinung ist. Was noch dazu kommt: Service, Probefahrten, den Verkäufer bis ins letzte ausziehen, dann den Reimport kaufen und dann doch wieder zum Verkäufer, wie denn dieses verdammte Auto funktioniert…

Gerd Kebschull 28. Februar 2009 um 17:01

DANKE, DANKE, ich freue auf die tolle Resonanz. Bitte weiter so. Autohäuser loben, wenn sie es verdient haben. Der nächste Blog geht in diese Richtung. Habe heute meinen 320d Cabrio abgeholt. Es ging sehr flott und ich habe eine Menge neue Erfahrungen gemacht, über die ich demnächst schreiben!
DANKE noch einmal und BITTE sachlich bleiben.
Gerd Kebschull

Gerd Kebschull 28. Februar 2009 um 19:00

@zpowerblue: Grundsätzlich habe ich Verständnis für die Argumentation. Ich weiß wovon Sie sprechen. Die Leute gehen ins Fachgeschäft, lassen sich eine Stunde eine Kamera erklären und kaufen dann im Media-Markt.
Aber worum es geht ist – um zum Thema zurückzukommen. Ich möchte ca. 130 km Anfahrt auf mich nehmen, um dieses Auto Probe zu fahren und dann zu kaufen. Kein Mensch, fährt 135 km – nur um mal einen 320d Cabrio für eine Stunde zu bewegen. Bei jedem Preis muss auch ein wenig Spielraum bleiben – zu mal in dieser schweren Zeit. Egal: Kein Auto da, das müssten wir bei dem Kollegen abholen, keine rote Nummer, … all das geht so nicht.
Ich bin ja fündig geworden und besten bedient. Ich habe natürlich auch etwas gehandelt – aber nicht bis zu letzten Euro. Der Verkäufer hat uns mit Handschlag verabschiedet und freut sich, uns demnächst wieder zu sehen. Falls wir einen Mini Ende des Jahres ordern sollten!

Helle 1. März 2009 um 17:21

Wie wir Autokäufer wohl alle wissen kann es mal super ablaufen oder eben nicht.Zum glück gibt es genug Autohäuser wo man auch absolut vernünftig behandelt wird.
Ich bringe mal zwei Beispiele:
Ich habe mir voriges jahr über die VW Homepage einen bestimmten Gebrauchtwagen(Jahreswagen)herausgesucht.
Ich kontaktierte dann den Händler über diese Homepage und ca.1,5Std. später erfolgte schon der Rückruf!Der Verkäufer erläuterte mit noch einige Daten zum Fahrzeug und ich Ihm zu meinem Gebrauchtwagen den er auch in Zahlung nehmen wollte ,so das wir uns beide sehr schnell einig wurden.
Meinen Gebrauchten Verkaufte ich noch einige tage vor der Abholung Privat und so Fuhr ich mit dem Zug Richtung Süddeutschland.Man holte mich vom Bahnhof ab und die Übergabe des Autos war absolut Klasse was Freundlichkeit und die aufgewendete Zeit anbelangt.Das Auto war Vollgetankt und ich konnte ohne Sorgen die Heimreise ins Rheinland antreten.Ich würde jederzeit bei diesem Händler (VW Biemann) wieder ein Auto erwerben.
Nun zu einem Anktuellen Fall:
Ein Kollege von mir möchte auf Grund einer Werbung (sein Auto kommt in den Genuß der 2500 EU Verschrottungsprämie !!) in der Tageszeitung bei einem großen VW Händler in Leverkusen einen Polo sofort Kaufen. Nur weiß der Verkäufer nichts von der Werbung !!??
Also scheint es denen wohl nicht so schlecht zu gehen ,oder?

Karsten 5. März 2009 um 13:32

Hallo,

ich bin ein sogenannter Autoverkäufer:

Was glaubt Ihr eigendlich.

70 Wochenstunde bei das erste was man immer hört was gibts an Nachlass.

Ich habe die Schnauze so voll. Macht den scheiss selber den wer arbeitet schon bei 70 std als Müllschlucker weil man immer alles Schuld ist weil was Kaputt geht weil das Auto nicht kommt und man keine 20 % Nachlass gibt.

Ich schmeisse den Scheiss eh bald nach 10 Jahren hin wie 90% meiner Kollegen. So das sagt mal wieder keiner.

Achja liebe Kunden wäre auch mal nett nicht wie die meisten mal am Samstag wie auch in der Woche immer erst 10 Minuten vorm Feierabend zu kommen den überstunden bekommt keiner in diesem Gewerbe bezahlt auch wenn er schon 70 std eh arbeitet.

So wer mag nun mit mir Tauschen und es besser machen?

Gerd Kebschull 15. März 2009 um 09:33

Hallo Karsten,
jeder hat in seinem Job sein “Päckchen” zu tragen und irgendwie ist jeder auch dafür verantwortlich. Wir sind ein freies Land – wenn Autoverkaufen keinen Spass mehr macht, sollte man einfach aufhören. Wie sagt mein Nachbar immer: “Hättest Du in der Schule aufgepaßt, wärst Du auch Schweißer geworden.” (EGAL, welchen Job sein Gegenüber hat ;-) ).
Übrigens: Ich bin Freiberufler. Feierabend hört sich so nach Dienstschluss an…

jogi 3. Mai 2009 um 15:07

Auch ich bin seit 25 Jahren Autoverkäufer. Spaß am Beruf war früher. Heute ist der Schmarotzer König. Von morgens bis abends wird man mit Probefahrten, Angeboten und stundenlangen Beratungsgesprächen belästigt, um dann im Internet das beste Schnäppchen abzuschießen. Es wird immer seltener,das der Interessent einen respektvoll und menschenwürdig behandelt. Heute ist Geiz geil. Die Gesellschaft ist nur noch auf Schnäppchen aus. Schnauze voll ? Stimmt! Wir müssen die beste Kundenzufriedenheit haben! Also Bückling bis zum Anschlag, um den arroganten Herstellern eine heile Welt vorzugaukeln. Man wird von allen Seiten -Hersteller, Verkaufsleiter und Kunden getreten, beschimpft und verarscht. Das für 1800 Euro netto bei 60 Stunden die Woche ohne Freizeitausgleich oder Bezahlung. Denkt mal drüber nach. 15.000 Euro Umsatz bedeutet nicht , 15.000 Euro Gewinn. heute sind, wenn es gut läuft, ca 300 Euro Gewinn für den Unternehmer drin. Als Verkäufer habe ich ca. 90 Euro Provision an solch einem Umsatz. Brutto!! Dafür Probefahrten, stundenlange Beratungen und jahrelanges Dienstleisten. Übringens mein Festgehalt ist 600 Euro.! Damit ist jede meine Lustberatungen abgegolten. Noch Fragen??
Nicht das Ihr meint alle Kunden sind so. Es gibt noch angenehme Abläufe, aber der erste Satz nach der Begrüßung ” wieviel Rabatt?? “, dann vergeht einem die Lust.
So ist das Tagesgeschäft.

da Manni 23. August 2009 um 21:58

hallo ihr armen Autoverkäufer,
hier ein Vorschlag zum Besten von uns allen: gebt einfach gleich ein gutes Angebot ab(ja, natürlich mit ordentlichem Rabatt) das würde Eure und unsere vertvolle Zeit sparen. Ich hab natürlich keine Zeit und keinen Bock auf langes blabla um dann mit 5% Rabatt abgespeist zu werden, obwohls woanders 10% gibt und wie man gerade jetzt sieht sogar 15-18% drin sind. Wir als Kunden wollen einfach nicht von Euch Verkäufern einfach nicht länger verarscht werden, so nach dem Motto “jetzt versuch ich einfach mal dem Kunden einen Wagen zum Listenpreis zu verkaufen”. So läufts nicht, denkt Ihr wir sind doof? Darauf hab ich keinen Bock mehr! Warum macht Ihr nicht gleich nen ordentlichen Preis? MK

Lama 1. September 2009 um 14:27

Ich möchte doch mal bitte alle die hier so vorlaut über Verkäufer lästern herzlich dazu einladen, diesen Job mal für ein paar Monate auszuüben! Mal sehen, ob ihr dann auch noch so große Töne spuckt. Ich habe beschlossen diesen Beruf auszuüben da ich mich schon seit meiner Kindheit für Autos interessiere und sehr gut mit Menschen kann. Aber was ich in diesem Job in der Realität jeden Tag über mich ergehen lassen muss ist schon fast ein Martyrium.
An alle “lieben” Kunden die hier so nett über uns berichten: IHR seid es die einen Verkäufer so werden lassen, wenn man jeden Tag 20x mal die gleiche Diskussion mit einem Kunden führen muss, und manchmal um €20 feilschen muss, dann vergeht einem echt die Lust an diesem Job (und das ganze wie schon von meinen Kollegen erwähnt, ca. 60 Stunden pro Woche!!!) Und die Aussage von Manni find ich ja überhaupt äußerst genial! Du scheinst wahrscheinlich nicht zu wissen, daß je mehr Nachlass ich auf ein Fahrzeug gebe, umso weniger prozent Provision ich dafür bekomme. Möchte dich mal erleben wie du dich benehmen würdest, wenn so ein “lieber” Kunde dir dein Gehalt kürzt und im Endeffekt bei den meisten Geschäften nur mehr zwischen €70-€100 BRUTTO überbleiben. Jedwede Dienstleistung kostet Geld, oder schickt ihr vor einem Besuch beim Frisör auch Mail-Anfragen um wieviel Prozent ihr den Haarschnitt billiger bekommt??!!

Gerd Kebschull 6. Oktober 2009 um 17:20

Wie bereits erwähnt, hat jeder in seinem Job sein “Päckchen” zu tragen. Aber manchmal glaube, gibt ein Kunde nur das zurück, was er irgendwann mal von einem Verkäufer “eingeschenkt” bekommen hat.
Ich denken, die guten Verkäufer wissen sofort, wann ein Geschäft geht – oder auch nicht. Mein Verkäufer hat mir noch nicht einmal eine Probefahrt anbieten müssen, weil ich ja wusste, was für einen Wagen ich haben wollte.
Er hat mir dafür im Nachhinein einen 1er Coupé für einen Tag gegeben. Ist doch OK so – oder?

oytun 10. November 2010 um 18:53

Liebe kunden und kollegen ,, zufällig bin ich auf diese seite gestoßen und habe mir eure erfahrungen durchgelesen, leider ein wenig zu spät. aber möchte trotzdem gern mein part dazu geben, ich bin auch verkaufsberater bei Seat und für mich ist der kunde wirklich König allein deshalb weil ich mein Brot dadurch verdiene.
Deshalb muss ich mir nicht alles gefallen lassen aber wenns nicht anders geht, dann hört man sich auch gern mal seine geschichten aus dem 1. weltkrieg an, und wenn er sich auskotzen möchte, dann soll er das tun.
Mein job ist ihm verständnis zu zeigen und ihm recht zu geben zumindest das gefühl das er ernst genommen wird, wegen kurzfristigen Probefahrten kann ich es gar nicht verstehen das meine kollegen sich aufregen. Natürlich muss er ne probefahrt machen, natürlich wird er danach handeln wollen aber wenn man jemanden direkt sagt, dass da gar nichts geht, dann ist der Kunde sauer.
Man muss was machen, aber nicht immer nur am preis, es geht auch mal mit einem satz fußmatten oder vielleicht mit der Zulassung letztendlich soll der Kunde das gefühl beibehalten, dass er auch ein erfolgserlebnis hatte.
Und lieber gerd kebschull, was ihnen vorgefallen ist in solchen Autohäusern ist äussers peinlich für solch eine Marke. Allerdings bin ich mir auch sicher, das diese Verkäufer auch mehr da sitzen um ihren garantiegehalt einzustecken, als ihren beruf nachgehen mit eifer und ehrgeiz.
Ich liebe mein beruf und auch das was drumherum halt dazu gehört. Aber hätte ich vorher gewusst, das sie ein 320 d suchen, ganz ehrlich den hätten sie selbst bei mir in der Seat Filiale abholen können :-)
suchen sie noch Mini?? :-) gruß oytun

Günter 28. September 2011 um 11:40

Nen “Super-Autoverkäufer” sucht Ihr?
Dann würde ich schon mal BMW in Sprendlingen von der Liste streichen!
Nach mehreren Jahren AUDI-bedingter BMW-Abstinenz bin ich jetzt wieder bei einem BMW-Jahreswagen gelandet und wollte mit dem für mich um die Ecke liegenden BMW-Dealer Kontakt aufnehmen.
Der erste Eindruck war dann aber: “die haben´s nicht nötig!”. Leider wurde der zweite und bisher jeder weitere Eindruck kein bisschen besser. Selbst wenn nur ein einziger Kunde vor mir in der Schlange steht, wird man völlig ignoriert. Noch nicht mal der kleinste Blickkontakt, um zu signalisieren, dass man auch in Kürze “dran” ist.

Mehrmals stand ich jeweils über eine halbe Stunde lang dumm herum (der Kundendienstberater ist gerade in einem Gespräch/auf Probefahrt/in der Pause, etc.) und bin dann stets genervt nach Hause gefahren. Mittlerweile habe ich vier technische Fragen, welche die Wartung des Wagens betreffen, aber die BMW-Filiale “um die Ecke” wird mich nicht mehr wiedersehen.

Per Zufall landete ich vor einiger Zeit bei deren Kollegen in Rüsselsheim und siehe da: es geht auch ganz anders:
Obwohl im Kundengespräch, wurde ich sofort bemerkt. Es kam ein freundliches “bin gleich für Sie da” und das dann folgende Gespräch war sehr engagiert und hilfsbereit. Erstaunlicherweise erging es mir beim nächsten Besuch dort – obwohl mit anderen Personen, die gerade Dienst hatten – ebenso.

Selbst, als ich einmal erwähnte, dass ich meinen BMW auf Gasbetrieb umgerüstet habe, kam nicht das geringste Naserümpfen, wie bei BMW in Sprendlingen. Da fahre ich doch auch in Zukunft gerne mal den deutlich weiteren Weg rüber nach Rüsselsheim. Und auch mit dem Im-Bekanntenkreis-weiterempfehlen klappt es bei diesem Service wie von selbst.

Kundendienst-Berater, die ihre Berufsbezeichnung nicht wert sind, kann von mir aus der Blitz beim Sch** treffen! :-)

Gerd Kebschull 28. September 2011 um 12:50

@Günter: Solche Autohäuser gehören “abgestraft”, dafür gibt es ja Autoplenum.de. Mal nach “BMW in Sprendlingen” suchen und das Autohaus bewerten!
Ich habe den BMW-Händler gerade angelegt, hat 5 Minuten gedauert.

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