(2) Kia Picanto Vision – Fahrbericht

von Gerd Kebschull am 11. Dezember 2011

Der Kia Picanto Vision mit dem 3-Zylinder-Triebwerk und 69 PS hat nach 1.500 Kilometern keine Schwächen gezeigt. Auch auf der Autobahn hält der City-Flitzer gut mit.

Der Kia Picanto Vision ist ein Eyecatcher

City-Flitzer gehören in die Stadt – klar, aber sie müssen auch den Long-Run-Turn bestehen. In der Stadt fällt der Kia Picanto in “Lemon-Gras” auf. Zwei junge Männer: “Klasse Auto, dürfen wir den mal von Innen sehen?” Logisch, der Kia macht neugierig.

Kia Picanto Vision

Kia Picanto Vision - "Kann ich mir den mal ansehen?"

Auf der Fahrt nach Donauwörth mussten wir, wie erwartet, einen Zwischenstopp einlegen. Mit dem 35-Liter Tank kommt man theoretisch 700 Kilometer weit. Bei zügiger Fahrt aber dann doch eher nur 500 Kilometer. In den Kassler-Bergen musste man, ganz ungewohnt, auch mal in den 4. oder auch 3. Gang zurück schalten. Aber kein Problem. Der Kia braucht etwas Drehzahl, dann sind Berge kein Problem. Einmal hatten wir sogar 180 km/h am “Staurohr”. Am Ende bin ich relativ entspannt angekommen. Test bestanden. Fazit: Auch ein City-Flitzer kann man locker über 600 Kilometer bewegen – ohne genervt am Ziel anzukommen.

Der Kia Picanto mit ISG = “Idle Stop & Go”

Kia Picanto Vision

Den Kia Picanto gibt es auch mit ISG = "Idle Stop & Go"

Leider ist in unserem Kia Picanto diese Option (+ 760 Euro) nicht verbaut, so dass wir nur vermuten können, dass er auf Kurzstrecken und in der Stadt etwa einen halben Liter Kraftstoff einsparen könnte. Weitere Infos zum Komfort-Paket auf Kia.de.

Ebenso können wir zu den unterschiedlichen Modi (Landstraße, BAB, Autoplenum-Vergleichsrunde) keine Aussagen machen. Der Bordcomputer hat keinen Durchschnittsverbrauch und auch keine Restkilometer-Anzeige. Hier sollte Kia auf jeden Fall nachbessern. Wir haben durchschnittlich Verbräuche von 6 bis 6,5 Litern, bei meist flotter Fahrweise, erzielt. Unter 5 Liter ohne Tempomat, bei “normaler” Fahrweise wird es eher schwierig sein. Da enttäuscht der Picanto etwas.

Fazit

Kia Picanto Vision

City-Flitzer gehören in die Stadt – klar, aber sie müssen auch den Long-Run-Turn bestehen.

Der Kia Picanto Vision hat richtig Spaß gemacht und keine Schwächen gezeigt Mit seinem etwas “altbackenen” Vorgänger hat er überhaupt keine Ähnlichkeit mehr. Nettes Design, frische Farben und ausreichend Platz, machen den 5-Sitzer Kia Picanto zu einem idealen City-Flitzer oder Zweitauto. Mit seiner Variabilität (, kann auch mal ein Studentenumzug realisiert werden. Wer ein bisschen mehr Dampf braucht, sollte den 4-Zylinder 1,2 mit 85 PS wählen (0-100 km/h in 11,4 Sekunden). Den Picanto gibt es auch mit 4-Stufen-Automatik (+ 800 Euro). Mit der Fahrzeuggarantie von 7 Jahren (150.000 Kilometer) nimmt Kia eine Ausnahmestellung ein.

Bei den Wartungsintervallen von 15.000 Kilometern (oder 12 Monate) sollte Kia nachbessern. Jetzt sind wir gespannt, wenn die Konkurrenz von Ford (Ford Ka), Volkswagen (Up) und Co vorrollen. Der neue Huyndai Veloster steht bereits auf der Einfahrt. Ich kann es jetzt bereits versprechen: Der Huyndai Veloster ist ein Traum in Rot!

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(1) Kia Picanto Vision 1,0 69 PS

von Gerd Kebschull am 10. Dezember 2011

Eigentlich wollten wir den Kia Rio “ordern”, der uns schon auf der IAA 2011 angelächelt hat. Aber der war leider schon “vergriffen”. Also starten wir unsere neue Serie “City-Flitzer” mit dem Kia Picanto. Der Volkswagen Up, der Ford Ka, Seat Mii und der Škoda Citigo werden folgen.

Klein – aber oho!

Unter diesem Motto wollen die City-Flitzer unser Herz erobern. Schon oft hatten wir in der Redaktion die Diskussion, ob man wirklich mit einem Audi A6, BMW 5er oder einer Mercedes E-Klasse unterwegs sein muss – oder reicht nicht auch ein “Kleinstwagen”.

Kia Picanto Vision

Härtetest bestanden. Der Kia Picanto findet in Mainz einen kostenlosen Parkplatz. In die Lücke passen nur City-Flitzer

Der Kia Picanto startet knapp unter 9.000 Euro, für den Kia New Picanto Vision 1,0 mit 69 PS werden etwa 10.000 Euro fällig. Das ist doch mal eine Ansage. Mit einigen Extras (Klimapaket, ESP, Berganfahrhilfe, Metalliclackierung) stehen dann 12.130 Euro auf dem Verkaufsschild.

Kia Picanto Vision

Der Kia Picanto bietet Platz für fünf Personen und starte bei 9.000 Euro

Dafür bekommt man einen eleganten 5-Türer, 3 Zylinder und knapp 70 PS. Nicht zu vergessen eine Fahrzeuggarantie von 7 Jahren (150.000 km), eine Mobilitätsgarantie von 3 Jahren (ohne Kilometerbegrenzung) – davon können sich die deutschen Hersteller schon eine Scheibe abschneiden. Einzige Wermutstropfen sind die kurzen Wartungsintervalle von nur 12 Monate oder 15.000 Kilometer. Daran sollte Kia noch arbeiten, das ist nicht mehr zeitgemäß. OK, ein City-Flitzer wird keine 30.000 km pro Jahr laufen, aber wir werden den Kia Picanto auch auf den Log-Run-Turn mitnehmen. Denn nur für die City, ist uns der Kia Picanto doch zu schaden.

City-Flitzer mit den Kulleraugen

Kia Picanto Vision

Weihnachten in der City. Hier fühlt sich der Kia Picanto besonders wohl. Die Stadt ist sein Revier

Das steht er in “Lemon-Gras” und flirtet sofort heftig mit mir. Seine etwas zu großen Augen schauen unschuldig, als könnte er kein Wässerchen trüben. Seine 69 PS kommen flott zur Sachen. OK, der Kia Picanto ist auf den City-Betrieb ausgelegt. Im oberen Bereich wirkt er etwas schlapp und die versprochene Höchstgeschwindigkeit von 153 km/h hat er mit 160 km/h (gem. Tacho) mit etwas Anlauf auch geschafft.

Das Raumangebot ist für einen City-Flitzer OK. Vorne finden auch Fahrer mit einer Körpergröße von 190 cm bequem Platz. Hinten ist es eher für die Kiddys zugeschnitten. Der Kofferraum ist in der Tat nicht geräumig. Bleiben die Kiddys zu Hause, kann man die Rücksitze umklappen und siehe da, der Kofferraum ist dann schon um einiges größer.

Auf den versprochenen Kraftstoffverbrauch von 3,6 / 4,2 / 5,4 sind wir mal neugierig. Für die flotte Heimfahrt von Darmstadt, mit einigen schnellen Passagen, hat der Kia Picanto sich etwa 7 Liter Super genehmigt. Da ist er fast schon ein “Großer”. Wie man beim Kia Picanto den Bordcomputer aktiviert, habe ich interaktiv nicht herausfinden können. Das Manual informiert, dass Trip A, B, ECO ein/aus in Serie vorhanden sind. Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch, verbleibende Restweite, Außentemperatur nur optional sind. Schade, hier sollte Kia dringend nachbessern!

Zwischenfazit

Mit dem Kia Picanto haben wir den ersten City-Flitzer im “Programm”. Für Fahrer und Beifahrer ein angenehmes Auto. Die Kiddys erfreuen sich hinten an einer Fenster-Kurbel, fast schon eine Sensation in der heutigen Zeit. Auf dem Long-Turn-Run muss der Picanto beweisen, dass er auch auf langen Strecken überzeugen kann. Ein Navigationsgerät gibt es für den Picanto leider nicht.

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Frohe Weihnachten 2011

von Gerd Kebschull am 4. Dezember 2011

…und  einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Kaum haben wir das Autojahr begonnen, schon ist es vorbei.

Was war? Was kommt?

Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn ein Jahr schnell vergeht. Wir haben viele schöne, elegante, sparsame und schnelle Autos vorstellen können. Einen separaten Rückblick wird es noch geben.

Frohes Fest

Frohes Fest

Wir, das Team von blog.autoplenum.de wollen uns für die vielen Reaktionen auf unsere Themen bedanken. Bitte weiter so.

Wir freuen uns jetzt schon auf die vielen neuen Autos, die sich schon in der Redaktion angekündigt haben. Im April 2012 starten wir in das 5. Jahr bei blog.autoplenum.de. Darauf freuen wir uns sehr.

Jetzt bleibt uns nur, allen Lesern von autoplenum.de eine besinnliche Vorweihnachtszeit zu wünschen, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Wir werden uns auch zwischen den “Jahren” melden, denn wir haben Benzin im Blut. Und schreiben ist keine Qual – sondern eine Passion.

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(3) Škoda Octavia RS FTSI – Fazit

von Gerd Kebschull am 1. Dezember 2011

Soviel vorne weg. Der Škoda Octavia RS FTSI konnte überzeugen. Auf der Hausstrecke soll er seine RS-Gene zeigen. Oder ist der Octavia nur ein guter S?

Der Škoda Octavia ein RS oder eher ein S?

Wie erwähnt kann der Škoda Octavia RS auch “handzahm”, mit Tempomat unter 7 Litern Super bewegt werden. Auf der flotten Landstraßen-Runde liegt er knapp unter 10 Litern – und beim Sprint auf der BAB werden knapp 14 Liter fällig. Jetzt die wichtige Frage: Wie hat sich der Škoda Octavia auf der Hausstrecke geschlagen?

Škoda Octavia RS FTSI

Škoda Octavia RS FTSI - gelb und schnell

Felix Sutschek, Redakteur von Auto-Online-Magazin ist den Škoda Octavia auf seiner Hausstrecke getestet.

Wie ist dein erster Eindruck?

Felix Sutschek

Felix Sutschek

Felix Sutschek: Ich bin positiv überrascht. Nach dem Fabia RS, der innen ja doch einiges an Qualität vermissen lies, ist der Octavia RS ein richtig solides Auto. Super Optik, tolle Haptik, gute Verarbeitung gepaart mit sehr viel Platz. Das alles in Kombination mit dem potenten GTI Motor, da kommt Kauflaune auf… Allerdings verstehe ich nicht was das RS bedeuten soll. Die Sportlichkeit wirkt ein klein wenig aufgesetzt, oder zumindest verkrampft.

Der Škoda Octavia hat das Zeug zum Allrounder.

Was hat Dir persönlich am besten gefallen?

Škoda Octavia RS FTSI

Škoda Octavia RS FTSI - Cruisen in Donauwörth

Felix Sutschek: Mir gefällt das Preis-Leistungsverhältnis. Er ist wirklich ein Allrounder. Viel Platz und gute Leistung zu einem fairen Preis. Und bei ihm gibt es auch Feedback von der Lenkung (im Gegensatz zu dem RS3 von Audi). Ein Auto das Vati noch bei Mutti durchsetzen kann und das dann jedem gerecht werden kann.

Dein persönliches Fazit?

Felix Sutschek: Für den, der einen echten Sportler sucht, ist er nichts. Er ist nicht der “Wolf im Schafspelz”. Jeder bessere Diesel kann da mithalten. Aber für einen gut motorisierten Familienkombi mit Manieren, halte ich ihn durchaus. Er fasst sehr viel und verträgt auch die flotte Gangart, ohne jedoch wirklich Emotionen zu wecken.

Fazit

Škoda Octavia RS FTSI - Audi- und VW-Technik vom FEINSTEN

Škoda Octavia RS FTSI - Audi- und VW-Technik vom FEINSTEN

Der Škoda Octavia RS FTSI hat sehr viel Spaß gemacht. Er konnte durch sein großes Platzangebot, mit seiner guten Verarbeitung und seinem 200-PS-Triebwerk überzeugen. Ein echter RS ist er nicht. Dafür ist er nicht sportlich genug abgestimmt. Einigen wir uns darauf, dass der Škoda Octavia FTSI ein Sportler, also ein S ist, dann bekommt der Škoda Octavia die volle Punktzahl

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Fotos © 2011 Redaktionsbüro Kebschull | Bildbearbeitung Thomas Wellinger

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(2) Škoda Octavia RS FTSI – Test

von Gerd Kebschull am 27. November 2011

Der Škoda Octavia RS ist ein Auto, das auf Anhieb gefällt. Sein 200 PS FTSI-Motor kommt flott zur Sache, sein Fahrwerk ist straff abgestimmt, ohne im Alltag “Schmerzen” zu hinterlassen.

Stark auf der Autobahn, sicher auf der Landstraße

Die Frage, ob TDI oder FTSI müssen wir unbeantwortet lassen, weil wir den TDI nicht gefahren sind. Wir werden das Triebwerk vermutlich im nächsten Jahr im Volkswagen Passat TDI vorstellen.

Škoda Octavia RS FTSI

Škoda Octavia RS FTSI - Der Schönling an der Ems

Škoda Octavia RS FTSI

Škoda Octavia RS FTSI - 200 PS und in "signal-gelb", Skoda sagt dazu "sprint-gelb"

Den Long-Turn-Run hat der Octavia, wie “befürchtet”, nur mit Zwischenstopp absolviert. Hier sollte Škoda umdenken: Die 10-12 Kilogramm mehr für einen vollgetankten RS nimmt jeder Kunde gern im Kauf, wenn damit, ohne Tankstopp, etwa 700 Kilometer zurückgelegt werden können.

Ein Vergleich zum Opel Astra Sports Tourer und zum Ford Focus Turnier TDCi fällt schwer, weil hier ein anderes Konzept umgesetzt wurde. Auf der einen Seite der sparsame Kombi, auf der anderen der Lifestyle-Transporter. Der Gegenspieler des Octavia RS wäre eher der Audi A4 2.0 TFSI (ca. 200 PS) oder der Mercedes-Benz C 250 BlueEFFICIENCY T-Modell.

Kraftstoffverbrauch

Škoda Octavia RS FTSI

Škoda Octavia RS FTSI - Tagfahrlicht, Xenon, Kurvenlicht, viele Extra bereits in der RS-Serie verbaut

Der Kraftstoffverbrauch hält sich mit etwa 8 Litern Super in Grenzen. Die von Škoda angegebenen Werte für außerorts von 5,9 Litern pro 100 Kilometer sind – wie bei allen Herstellern – leider ein Laborwert. Wie es unsere Sparrunde auf der Landstraße beweist, sind etwa 6,6 l/100 km ein realistischer Wert, wenn man es mit etwa 80 bis 100 km/h auf der Landstraße mit Tempomat rollen lässt. Der Škoda Fabia RS hat sich auf der Autoplenum-Vergleichsrunde mit 7,3 Litern gut geschlagen. Kommt aber lange nicht an den sensationellen Wert des Citroën DS4 Sportchic mit 6,3 Litern / 100 km heran, der mit 200 PS nahezu gleichstark motorisiert ist.

Die Spitzengeschwindigkeit von 240 km/h (gem. Tacho) sind für den RS kein Problem. Bis etwa 210 km zieht er stramm durch. Auch auf der Landstraße zeigt er im Sprint seine RS-Qualitäten. Zurück in den 3. Gang und vorbei an den LKW. Da kommt sogar etwas RS-Sound auf.

Tabelle

Modus Strecke [km] Geschw. [km/h] Verbrauch [l/100km]
Autoplenum-
Vergleichsrunde
- 72 7,3
Landstraße, normal 80 68 7,3
Landstraße, sparsam 70 69 6,6
BAB, normal 285 105 8,7
BAB schnell 0 162 13,6
BAB sparsam 250 11 7,9

Gesamtkraftstoffverbrauch Schnitt: wird nachgetragen.

Fazit

Der Škoda  Octavia RS hat bislang bei uns einen guten Job gemacht. Seine Alltagstauglichkeit steht außer Frage. Heckklappe auf, einladen, losfahren. Gegen den Opel Insignia V6 4×4 kann er im Sprint und fast in der Endgeschwindigkeit mit halten. Ansonsten fährt der Opel Insignia V6 4×4 mit fast 50.000 Euro bereits in einer anderen Liga.

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Fotos © 2011 Redaktionsbüro Kebschull | Bildbearbeitung Thomas Wellinger

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(1) Skoda Octavia RS Combi TFSI

von Gerd Kebschull am 20. November 2011

Der Škoda  Octavia Combi ist ein eleganter Lastenesel, ideal als Firmenwagen oder als Familienkutsche. Der RS hat sportliche Gene. Egal, ob als 170 PS TDI oder als TFSI. Der Škoda Octavia RS Combi startet bei 28.790* Euro. Für den Diesel, mit Direktschaltgetriebe (DSG), stehen 31.590 Euro auf der Preisliste. Der Octavia Combi startet in der Ausführung “Active” bei 16.340 Euro. Kann der Skoda Octavia RS 2.0 TFSI im Alltag überzeugen?

TDI oder TFSI – Wer die Wahl hat, hat die Qual

Bevor wir ein Fahrzeug ordern, wird schon ein wenig im Netz gestöbert. Die Meinung, ob TDI oder FTSI, gehen dabei ziemlich auseinander. Die einen loben den TDI auf Grund des niedrigen Verbrauchs, meckern aber die Anfahrschwäche an.

Škoda Octavia RS

Škoda Octavia RS - Sportlich mit 200 PS, viel Platz für Gepäck

Der TFSI hat immerhin 200 PS, das wäre noch vor einem Jahrzehnt Sportwagen-Niveau gewesen, und der Motor stemmt 280 Newtonmeter (bei 1800 – 5000 1/min) auf die Kurbelwelle.

Übrigens ist die Serien-Ausstattungsliste für den RS schon erfreulich lang. Da werden bei Audi, BMW und Mercedes schon einige Euros zusätzlich fällig, um Extras wie Isofix-Kindersitzvorbereitung, Xenon mit dynamischen Kurvenlicht, Parksensoren hinten, Zwei-Zonen-Klimaanlage Climatronic,  18″ Leichtmetallfelgen Neptune, Reifengröße 225/40 R18 und einiges mehr verbaut zu bekommen. Sogar unsere Farbe „sprint-gelb“ ist Serie. Für Metallic oder Perleffekt Farben werden 275 Euro fällig. Ein gut ausgestatteter Škoda  Octavia RS (als Benziner ohne DSG) liegt am Ende dann bei etwa 33.000 Euro. Unser Zwischenfazit: Viel Auto für vergleichsweise wenig Geld.

Wo RS draufsteht, ist auch RS drin?

Škoda Octavia RS

Škoda Octavia RS - Den Sprint von 0-100 km/h erledigt er in knapp über 7 Sekunden

Schon durch seine Farbe „sprint-gelb“ fällt der Škoda  Octavia RS im Alltag auf – wir würden sagen „citronen-gelb“. Innen alles gediegen, eine Menge Audi verbaut (Lenkstockhebel), übersichtlich, Touchscreen-Navigationsgerät. Aber damit hat ja auch schon der Škoda Fabia RS bei uns gepunktet.

Das 200-PS-Triebwerk (Direkteinspritzung, Turboaufladung, Ladeluftkühler)  hat mit den 1.435 Kilogramm (1.470 Diesel) Leergewicht (inkl. Fahrer) kein Problem, fällt trotzdem nicht durch besondere Spritzigkeit auf. Den Sprint von 0-100 km/h bewältigt der Transporter in respektablen 7,2 Sekunden. Erst bei 242 km/h (Werksangabe) ist Schluss mit dem Vortrieb. Leider nur 55 Liter Tankinhalt  – das gibt Punktabzug, weil unter 8 Litern (Super / Super+) wird ein RS vermutlich nicht zu fahren sein.

Zwischenfazit

Škoda  Octavia RS

Škoda Octavia RS - Ein Hingucker auch deshalb, weil er in einer sportlich Farbe daher kommt: „sprint-gelb“

Der Škoda  Octavia RS ist jetzt nicht das Fahrzeug für harte Racer, obwohl im Netz zu lesen ist, dass er straff abgestimmt sein soll. Das habe ich nicht so empfunden.

Magnetic-Ride wäre eine sinnvolle Option für den RS, die aber nicht zu ordern ist. Ab 3.500 bis 4.000 Touren legt er sich mächtig ins Zeug und macht auch akustisch auf sich aufmerksam. Ich bin gespannt, wie unser Škoda -Octavia-Fahrer den RS einstuft.

*Alle Preise ohne Gewähr, Stand: 11-2011

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Fotos © 2011 Redaktionsbüro Kebschull | Fotonachbearbeitung Thomas Wellinger

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(3) Audi A3 RS Sportback – Fazit

von Gerd Kebschull am 16. November 2011

Nach zwei Wochen und etwa 1.600 Kilometern müssen wir vom Audi A3 RS Abschied nehmen. Der Audi A3 RS Sportback wusste zu gefallen und macht uns schon neugierig auf den Audi A5 / S5, den wir im Frühjahr vorstellen wollen.

Der sportliche Alleskönner

Unsere Enkelin Lisa findet den Audi A3 RS “perfekt”. Dem können wir uns nur anschließen. Souverän bringt er mit seinem Quatto-Antrieb die 340 PS auf die Straße. Auf der Landstraße bei 100 km/h und Tempomat hätte ich erwartet, dass er vielleicht einen ½ Liter Super / Super+ weniger verbraucht. Immerhin haben wir auch einen Porsche 997 GTS 6-Zylinder mit 408 PS unter 8 Litern gefahren.

Audi A3 RS Sportback

Audi A3 RS Sportback liebt die Kurven

Auf der Hausstrecke mit den Rallye-Genen

Felix Sutschek, Redakteur von auto-online-Magazin ist den Audi A3 RS auf seiner Hausstrecke gefahren.

Wie hat dir denn der Audi A3 RS gefallen?

Felix Sutschek

Felix Sutschek

Felix Sutschek: Gut, allerdings mit kleinen Einschränkungen. Mir sind die Sitze etwas zu hoch positioniert und mit etwas zu wenig Seitenhalt. Dafür betört der Motor in Verbindung mit Quattro und DSG die Sinne. Allerhöchste Liga.

Der Audi A3 RS spielt kräftemäßig in der Liga von Porsche Cayman R und Ford Focus RS.

Wenn man den Preis mal außen vor lässt, welche Reihenfolge, in Sachen Fahrspaß, würdest Du festlegen?

Audi A3 RS Sportback

Audi A3 RS Sportback mit starken "Bewegungsdrang". Wo ist der BMW 1er Coupe, dem ich meine Endrohre zeigen darf?

Felix Sutschek: Den Vorwärtsdrang des RS3 kann keiner der anderen toppen. Keiner geht derart brutal vorwärts. Dabei ist der Audi der einzige der auch aus Kurven problemlos wie ein Stier vorwärtsgeht. Der Focus kämpft da mit Untersteuern, der Cayman mit Übersteuern. Der Audi geht nur leicht untersteuernd brutal raus aus der Kurve, Fahrspaß pur. Und dazu der Sound…

Ach ja, die Platzierung: Schwierig, das müsste man kategorisieren können…Sound? Da kann er gegen die beiden Krawallbrüder nicht gewinnen. Motor? Für mich klar auf Platz 1. Getriebe Platz 2 hinter dem Cayman. Antrieb teilt er sich den ersten mit dem Cayman, dafür macht der Hecktriebler zu viel Spaß auf dem Kringel um ihm das Übersteuern im Grenzbereich anzukreiden. Am meisten gefehlt hat mir Feedback von der Lenkung, das konnten die beiden anderen ganz klar um Welten besser.

Dein Fazit zum Audi A3 RS?

Felix Sutschek: Jetzt wird’s ungemütlich: Mir ist er zu verwaschen. Ich hatte mich auf einen durch und durch sportlichen A3 eingestellt. Die Motordaten in Kombination mit Quattro geben das her. Aber er ist konsequent inkonsequent. Die Sitze sind zu sehr auf Komfort getrimmt, die Lenkung zu indifferent, das Feedback nicht vorhanden und der Sound eine Spur zu leise. Der Motor ist phänomenal und der Quattro bietet Potential. Aber ich hätte ihn mir etwas kompromissloser gewünscht. Vielleicht bin ich auch nur noch zu jung dafür…

Fazit

Audi A3 RS Sportback

Audi A3 RS Sportback - 340 PS, quattro, DSG, alles was ein Sportler braucht

Der Audi A3 RS ist ein Auto, das in allen Lebenslagen glänzt. Er cruised zum Einkaufen, holt mit Freuden die Kinder vom Sport ab, kann zahm und wild sein – und das in Bruchteilen von Sekunden hintereinander.

Im Vergleich zum Porsche Cayman R punktet er im Bereich Wirtschaftlichkeit. Aber trotz 10 PS mehr und Sieg beim Sprint auf Tempo 100, ist der Cayman der bessere Sportwagen. Der Porsche Cayman R ist und bleibt die ultimative Fahrmaschine.

Auch der Vergleich zum Ford Focus RS ist schwierig. Hier punktet der Focus durch seinen vergleichsweise niedrigen Anschaffungspreis. Im Vergleich zum Focus RS “gibt” der A3 den Gentleman. In der Sportnote punktet jedoch der Focus RS. Der Sound vom Focus, vor allem wenn er durch das Wastegate ausatmet, ist schon genial.

Der nächste Sportler, der Opel Corsa OPC Nürburgring wird Mitte Januar erwartet. Wir vermissen den BMW 1er M Coupe. BMW will, warum auch immer, uns keinen Testwagen zur Verfügung stellen. Schade, der 1er hätte eine faire Chance hier in der Rubrik “Junge Wilde“  – Sportwagen verdient. Und keine Angst BMW: Wir lieben Auto!

Am Freitag steht der Skoda Octavia RS auf der Matte für die Rubrik “Starke Limousine”.

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(2) Audi A3 RS Sportback – Test

von Gerd Kebschull am 13. November 2011

Auf den ersten Blick kommt der Audi A3 RS Sportback wie ein “normaler” A3 daher. Wenn man aber genau hinschaut, sieht man die dezenten RS-Zeichen, den unauffälligen Heckspoiler, die großen Einlassöffnungen, um den Motor zu beatmen, den dezenten Heckdiffusor – und nicht zu vergessen, die beiden Endrohre.

Der BMW X5 M drängelt

Liebe BMW X5 M-Fahrer, auch wenn es schwer fällt, ihr müsst euch beim Audi A3 RS hinten anstellen. Auch 550 PS schaffen es nicht, dass so ein Dickschiff einen Audi A3 RS überholt. Der A3 RS ist zwar nur 0,1 Sekunden schneller und ebenso wie der X5 M bei 250 km/h abgeregelt, aber der A3 ist halt schneller.

Audi A3 RS Sportback

Audi A3 RS Sportback - Gibt dem BMW X5M keine Chance

Leider haben wir den Audi A3 RS, aus zeitlichen Gründen, nicht beim ADAC auf der Track-Strecke fahren können. Wir waren aber auf unserer Hausstrecke unterwegs und dort hat er gezeigt, wie souverän ein Quattro die Kraft auf die Straße bringt (s.a. Audi A3 RS Teil 3).

Alltagstauglich? Aber sicher!

Audi A3 RS Sportback

Audi A3 RS Sportback - 4 Kisten Wasser, 1 kleine Kiste Bier, kein Problem

Wie erwähnt, kann man den Audi A3 RS auch ganz “zivil” bewegen. Ruck-Zuck schaltet das 7-Gang Getriebe in den höchsten Gang und man “trottet” mit 100 km/h gemütlich dahin. Im S-Modus macht der A3 RS auch akustisch auf sich aufmerksam. Der 5-Zylinder wird deutlich lauter und brummt eine Oktave tiefer. Zusätzlich wird das Fahrwerk straffer abgestimmt.

In den nicht zu üppigen Kofferraum passen 4 Kisten Wasser und eine 11er-Kiste Bier.  Auf den hinteren Sitzen tun sich die Mitfahrer, die größer als 1,85 Meter sind, schwer. Aber für eine Großfamilie ist der A3 RS sowieso nicht konzipiert.

Kraftstoffverbrauch

Audi A3 RS Sportback

Audi A3 RS Sportback - Nur wo RS draufsteht, ist auch RS drin. 19 Zoll-Felgen sind Serie

Audi gibt den Kraftstoffverbrauch im Mittel mit 9,1 Litern pro 100 Kilometern an. Diese Vorgabe konnten wir mit 7,9 Litern deutlich unterbieten. Natürlich nimmt er sich auch “einen kräftigen Schluck aus der Flasche“, wenn er im Trainingsanzug auf dem “Sportplatz” unterwegs ist: 15 Litern sind dann schnell auf 100 Kilometer verbraucht.

Modus Strecke [km] Geschw. [km/h] Verbrauch [l/100km]
Autoplenum-
Vergleichsrunde
86 71 8,6
Landstraße
normal
80 68 8,8
Landstraße sparsam 86 65 7,9
BAB schnell 82 156 15,8
BAB sparsam 270 111 8,8

Gesamttestverbrauch nach 1.600 Kilometern 10,6 Liter/100 km. Im Vergleich dazu der Porsche 997 GTS nach 3.500 Kilometer: 10,4 Liter/100km.

Fazit

Der Audi A3 RS hat ein hohes Such-Potenzial. Das Paket stimmt: Gut verarbeitet, hohe Alltagstauglichkeit, schnell, wenn er gefordert ist und im S-Modus und DSG auf “Sport”, zaubert er dem Fahrer ein breites Grinsen ins Gesicht. Mit 58.000 Euro ist er sicher kein Schnäppchen, vor allem im Vergleich zum Ford Focus II RS, aber natürlich deutlich günstiger als der Porsche Cayman R.

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(1) Audi A3 RS Sportback 340 PS

von Gerd Kebschull am 12. November 2011

Den Audi A3 RS Sportback haben wir ja schon ausführlich vor fast einem Jahr auf auto-online-magazin.de vorgestellt. Audi A3 RS Sportback startet bei knapp unter 50.000 Euro (inkl. MWST.)*. Jetzt ist er endlich da. Das Warten hat sich gelohnt.

Sportlich stark, oder nur ein “aufgeblasener” A3?

Der Audi A3 RS kommt sportlich daher. Lässt keinen Zweifel aufkommen, dass hier eine Dampfmaschine steht. Hat aber nicht so das “Krawall-Image” wie sein Konkurrent aus dem Hause Ford, der Ford Focus RS.

Audi A3 RS Sportback - Ein Lichtblick im Nebel-Loch rund um Donauwörth

Vorn, hinten und auf den vorderen Bremssätteln der Schriftzug RS. Die Farbe Misanorot Perleffect (+ 640,-) mit Aluminium Race (90,-) will sagen: Leute, macht Platz: Autos, die langsamer als 200 km/h fahren, bitte die rechte oder mittlere Spur benutzen. 25 Millimeter tiefer als sein “normaler” A3-Bruder, kauert er auf serienmäßigen 235er 19-Zoll-Pneus.

Die Zahlen aus dem die Träume sind

Audi A3 RS Sportback 340 PS

Audi A3 RS Sportback - Deutlich unter 5 Sekunden von 0 - 100 km/h. Dank quattro-Antrieb schneller als der Porsche Cayman R

Fünfzylinder-Turbo mit 250 kW (340 PS) und 450 Nm Drehmoment, Null auf 100 km/h in 4,6 Sekunden, Siebengang S tronic, quattro-Antrieb und 19-Zoll-Räder. Damit ist er auf dem Papier schneller als der Porsche Cayman R (4,9 sec, 4,7 sec in Sport+) – Donnerwetter!

Der Audi A3 RS ist ein echter Hingucker. Auch in der Verarbeitung alles in Premium-Qualität. Edle, elektrisch verstellbare Sportsitze (675,- Euro) vorne, Bose Soundsystem (605,- Euro) und vieles mehr. Aber das kennen wir schon vom Audi A1 TDI.

Leichtfüßig, mit Quattro satt auf der Straße

Audi A3 RS Sportback

Audi A3 RS Sportback 340 PS - Die meisten Sportwagen werden sich an den Anblick "von hinten" gewöhnen müssen

Dann mal los. Der Audi A1 RS schleicht sich aus unserer Siedlung. Flüstert nur, spielt die “Unschuld vom Lande”. Das serienmäßige S tronic Getriebe schaltet schnell hoch in den 7. Spargang. Mal eben überholen: Das Getriebe schaltet flott runter, der Audi A3 RS legt sich mächtig ins Zeug, aber immer noch eher leise. Da kommt nicht der typische 5-Zylinder Sound auf. Wir werden den Sound im Sport-Modus (serienmäßig mit Quattro und Audi magnetic ride) aber sicher erleben.

Der Audi A3 RS wiegt keine 1,6 Tonnen (1.575 Kilogramm). Das Gewicht wird reduziert durch den Einsatz kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) und intelligenter Alu-Technik: Die Audi-Ingenieure nennen es Audi Space Frame. Die ausgestellten Vorderkotflügel sind aus CFK gefertigt. Le Mans (24h-Rennen) lässt grüßen.

Fazit

Bei der Frage, ist der Audi A3 RS jetzt ein “Junger Wilder” oder ein Sportwagen, haben wir ein salomonisches Urteil gesprochen: Er ist beides!
* Preise ohne Gewähr, Stand 11-2011

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(3) Ford Focus Turnier TDCi – Fazit

von Gerd Kebschull am 6. November 2011

Der Ford Focus Turnier TDCi mit 95 PS hat richtig Spaß gemacht und die Messlatte für weitere Raum-Sparer hoch gelegt. Für das nächste Jahr sind der Skoda Oktavia RS und der Seat Exeo ST Kombi TDI geplant. Beide als Diesel mit 125 kW etwa 170 PS.

Einsteigen und sich wohl fühlen

So einfach könnte man es auf den Punkt bringen. Mit 5 bis 6 Litern Diesel ist man sparsam unterwegs und die 195 km/h (gem. Tacho) müssen die Mitbewerber erst einmal bei 95 PS bringen.

Ford Focus Turnier TDCi

Ford Focus Turnier TDCi - Chic "Raum-Sparer"

Felix Sutschek, Redakteur von Auto-Online-Magazin, fährt selbst einen Ford Mondeo Diesel, ist den Ford Focus Turnier TDCi gefahren.

Wie war Dein erster Eindruck?

Felix Sutschek

Felix Sutschek

Felix Sutschek: Der Focus ist für mich eine nette Mischung aus Verspieltheit und erwachsen sein. Die riesigen Leuchten irritieren, wenn man genau hinschaut, passen  sie aber harmonisch ins Gesamtkonzept. Der Wagen wirkt groß, ohne riesig rüberzukommen, und er ist groß genug, um ein Familienauto sein zu können.

Wie haben Dir die Assistenzsysteme gefallen?

Felix Sutschek: Sehr gut. Ich bin ja schon etwas Technik-Affin, und für mich ist so etwas eine willkommene Spielwiese. Ich würde mir für die Zukunft nur eine noch bessere Vernetzung von Infotainment, Navi und Assistenzsystemen wünschen. Bsp.: Tempo 50 anzeigen, wenn das Navi mir meldet, dass ich innerorts bin.

Ich weiß, die Frage ist schwierig zu beantworten.
Wer hatte am Ende die Nase vorn: Der Opel Astra Sport Tourer oder der Ford Focus Turnier?

Ford Focus Turnier TDCi

Ford Focus Turnier TDCi - Der Ford Focus Turnier TDCi mit 95 PS hat richtig Spaß gemacht und die Messlatte für weitere Raum-Sparer hoch gelegt

Felix Sutschek: Beide haben ihre Stärken. Schwächen gibt es eigentlich bei  keinem. Wenn ich aber zwischen den getesteten Autos wählen müsste, würde ich wohl den Focus nehmen, alleine der technischen Gimmicks wegen, die im Testwagen verbaut waren.

Kraftstoffverbrauch

Der Kraftstoffverbrauch mit leichten Gasfuß von unter 5 Litern ist OK. Schließlich ist man ja mit einem “Transporter” unterwegs. Auch bei flotter Fahrweise kann man den Ford Focus TDCi mit unter 6 Litern bewegen. Die autoplenum.de -Vergleichsrunde haben wir leider nicht fahren können.

Modus
Strecke [km] Geschw. [km/h] Verbrauch [l/100km]
Autoplenum-
Vergleichsrunde
- - -
Landstraße
normal
85 85 7,1
Landstraße sparsam 4,9
BAB schnell 170 108 5,5
BAB sparsam 293 115 5,6
BAB mit Stau 430 108 5,7

Fazit

Ford Focus Turnier TDCi

Ford Focus Turnier TDCi - Mit 5 bis 6 Litern Diesel ist man sparsam unterwegs. 195 km/h? Kein Problem

Mit dem Ford Focus Turnier TDCi bekommt der Autofahrer einen Transporter, der Spaß macht, die Kinder eine Rücksitzbank mit ausreichend Platz und die Dame des Hauses einen Kofferraum, in dem jede Menge Platz für Einkäufe passt. Was will man mehr?

Das Duell zwischen dem Ford Focus Turnier und dem Opel Astra Sports Tourer geht meiner Meinung nach unentschieden aus.

Der nächste “Junge Wilde” steht schon auf der Einfahrt: Der Audi A3 RS Sportback. Ist das mit 340 PS noch ein junger Wilder oder eher ein Herausforderer für den Porsche Cayman R (330 PS), der ganz klar als Sportwagen eingestuft ist? Im nächsten Beitrag müssen wir uns entscheiden.

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Foto © 2011 Redaktionsbüro Kebschull

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