Kostenfalle Kfz-Reparatur – Werkstattvergleich lohnt sich

von Kristina Koch am 20. Dezember 2012

Augen auf beim Autokauf: Nicht nur die Pannenanfälligkeit sollte jeder Käufer berücksichtigen, sondern auch die Höhe späterer Reparaturkosten.

Dabei gilt: ein kleiner Wagen muss nicht immer niedrigere Kosten bedeuten. In jedem Fall lohnt sich vor dem Werkstattbesuch einen Preisvergleich im Internet zu starten. Werkstatt-Portale wie Fairgarage listen dazu alle freien Werkstätten der näheren Umgebung mit einer Preisübersicht auf.

Geld sparen durch Werkstattvergleich

Um einen Preisvergleich zu erstellen, benötigt das Internet-Portal Fairgarage.de nur wenige Daten: Fahrzeugtyp, Service und Postleitzahl des Wohnortes. In Sekundenschnelle erhält der Autobesitzer eine Übersicht über alle verfügbaren Werkstätten in der unmittelbaren Umgebung. Hier zeigt sich schon der enorme Preisunterschied der verschiedenen Werkstätten.

Die Bremsscheiben eines Nissan Micra 1.2, Baujahr 2002, auszutauschen, kann den Kunden von 230 bis 310 Euro kosten. Derselbe Service bei einem Mittelklassewagen wie dem Audi A4 2.0 TDI belaufen sich auf etwa die gleichen Kosten. Ob Klein- oder Mittelklassewagen, die Preise variieren bei den Kfz-Betrieben enorm. Daher ist es immer ratsam, vor der Reparatur Vergleichsmöglichkeiten wie Fairgarage zu nutzen.

ADAC zeigt Kosten von Reparaturen auf

Eine ADAC-Studie stellte sogar fest, dass der Austausch einzelner Teile in der Kompaktklasse bisweilen teurer werden kann als bei Luxusautos. Der ADAC testete zehn gängige Fahrzeugmodelle vom Kleinstwagen bis zu Oberklasse. In der Gesamtberechnung der Studie kostete der komplette Austausch von Kupplung, Auspuff, und Bremsen bei den mittleren Klassen zwischen 1220 und 2590 Euro. Die Preise in der Oberklasse fielen dazu vergleichsweise moderat aus: Rund 1900 Euro muss man in der Werkstatt für dieselbe Reparatur eines BMW 735 i ausgeben.

Der ADAC kreidet die schwankenden Preisunterschiede der Kfz-Betriebe an. Der Autoclub unterstützt daher Vergleichsportale wie Fairgarage, die Reparatur- und Inspektionspreise der Automobilbranche transparent und vergleichbar machen. Außerdem ziehen nicht nur die Autobesitzer, sondern auch die Werkstätten selbst einen Nutzen aus dem Werkstatt-Portal. Die Betriebe können neue Kunden gewinnen und freie Kapazitäten auslasten.

Die Werkstätten entrichten für ihre Teilnahme bei Fairgarage eine Monatsgebühr von 39 Euro (keine Vertragslaufzeit), 34 Euro (sechs Monate Vertragslaufzeit) oder 29 Euro (zwölf Monate Vertragslaufzeit). Sie geben Teilaufschläge, Stundenlöhne sowie Zusatzleistungen bei der Anmeldung an. Fairgarage kalkuliert schließlich die Festpreisangebote der jeweiligen Werkstatt basierend auf den Daten der Informationszentrale für die europäische Automobilwirtschaft DAT.

Wer also seinen Geldbeutel schonen möchte, sollte vor einem Werkstattbesuch die Möglichkeiten des World Wide Web nutzen. Eine Vergleichsmöglichkeit, wie sie Fairgarage anbietet, erleichtert die Markttransparenz bei der Werkstattsuche.

 

Bild: Kadmy – Fotolia.com

Schreiben Sie einen Kommentar

Vorheriger Artikel:

Nächster Artikel: