Audi R8 – Supersportler mit 420PS

von Gerd Kebschull am 18. Oktober 2009

Endlich ist es soweit. Endlich kann ich das Fahrzeug, über den ich bereits einen 6-Teiler (“Ein Supersportler entsteht”) geschrieben habe, erleben, fahren, genießen.

V8-Mittelmotor, der Stoff, der süchtig macht

_MG_1578_audi_r8_vorn_1024Da steht er. Unschuldig in weiß. Als ob er kein Wässerchen trüben könnte. Eine Unterschrift bei Audi Motorsport und endlich geht es los. Die Vorfreude war schon wie Advent: Am nächsten Freitag ist es soweit, … morgen kann ich den R8 abholen. Jetzt einsteigen und genießen.

Der Audi R8 ist etwas ungünstig eingeparkt. Mal schauen, wie ich da rauskomme? Kein Problem: Die Rückwärtskamera macht daraus ein Kinderspiel. In Ingolstadt ist ein R8 nichts Besonderes. Aber schon auf der A9 werde ich bestaunt. Ein Anblick, an den ich mich gewöhnen muss.

Regen ohne Ende. Eine Millionen Autos fahren auf der A9 Richtung Norden. Der R8 säuselt bei 100 km/h im sechsten Gang vor sich hin. Zeit sich etwas im R8 umzuschauen. Der R8 in schneeweiß, natürlich dunkel mit Carbon abgesetzt, brummelt bei 2000 Touren vor sich hin. Dann endlich auf der A7 bei Hammelburg etwas freiere Fahrt. Zurück in den fünften Gang und Gas geben. Ich weiß nicht, was ich lieber höre: Das satte Brummeln im sechsten Gang, wenn man beschleunigt und eigentlich etwas untertourig unterwegs ist – oder das Fauchen, wenn der Sportler nach Drehzahl giert und man gar nicht so schnell schalten kann, wie der R8 nach höheren Gängen verlangt.

Nach etwa 450 Kilometern entscheide ich mich, mal einen kleinen Tankstopp zu machen. Durch das Trödeln auf der A9 und das Crusisen auf der A7, habe ich einen moderaten Schnitt von 12,5 Litern auf 100 Kilometern gebraucht.

Auf der A33 ist mal endlich frei Bahn. Der R8 zieht sauber bis 230 km/h durch. Kein Problem, das ist keine Geschwindigkeit, bei der die 420 Pferde Probleme mit dem Luftwiderstand haben.

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Auf der A30 sind sogar mal kurz 260 km/h drin. Der R8 zieht von 200 km/h locker auf 260km/h durch. Auf Grund der Verkehrsdichte war dies die absolute Höchstgeschwindigkeit. Am Sonntag ist die A31 frei. Da wollen wir mal sehen, ob ich meinen persönlichen Geschwindigkeitsrekord von 290 km/h, aufgestellt mit einem Porsche 996 4S, brechen kann. Ich bin optimistisch.

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Fotos © 2009 Gerd Kebschull

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kraeker 19. Oktober 2009 um 12:53

Wie lang darfst Du den eigentlich behalten? Und was dürfen wir da noch so an Berichten erwarten? Der Wagen interessiert mich besonders, ist Audi doch einer unserer besten Kunden.

Gruß

Gerd Kebschull 21. Oktober 2009 um 19:56

Ich habe den Wagen 10 Tage. Am Sonntag werde ich mir noch die A31 zur Brust nehmen. Ob ich die 300 km/h-Grenze knacke? Daumen Drücken…

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