Aquaplaning kann tödlich sein

von Gerd Kebschull am 29. August 2010

In der letzten Woche ist es durch die Medien gegangen: Bis zu 150 Liter Wasser pro Quadratmeter war in vielen Regionen in Deutschland keine Seltenheit. Für uns Autofahrer heißt das:  Höchste Gefahr.

Audi A5, schwarz, günstig abzugeben

Letzte Woche Montag war ich wieder auf der A7 Richtung Süden unterwegs. Der Himmel zeigte an, dass es gleich heftig regnen würde. Als vorausschauender Autofahrer ist man dann mit gemäßigten 130 km/h unterwegs. Und plötzlich, kam es dann knüppeldicke: Es schüttete wie aus Eimern. Von 130 km/h auf 70 km/h ausrollen lassen, nur kein heftiges Bremsen. Und schon war man wieder sicher unterwegs. Die meisten Kraftfahrer auf unseren Spuren verhielten sich alle ebenso diszipliniert.

Aquaplaning

Aquaplaning ist lebensgefährlich

Auf der Gegenfahrbahn entstand plötzlich eine Gischtwolke und ein schwarzer Audi A5 schleuderte der Leitplanke entgegen und schlug dort ein. Das Fahrzeug hat sich um 180 Grad gedreht. Das ging alles sehr, sehr schnell. Ich habe nicht mehr beobachten können, ob die anderen Fahrzeuge auf der A7 Richtung Norden noch rechtzeitig bremsen konnten. Den Unfall habe ich selbstverständlich  unmittelbar über 110 gemeldet.

Bei einem Fahrsicherheitstraining (s.a. ADAC FSZ) habe ich gelernt, wie schmal das Band zwischen gerade noch beherrschbarem und heftigem Schleudern ist. Aquaplaning muss nicht sein, wenn man rechtzeitig die Geschwindigkeit herausnimmt.

Übrigens bin ich wegen der schlechten Witterungsbedingungen nur etwa 30 Minuten später als gewohnt  in Donauwörth angekommen.

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Foto © Pixelio | Harry Hautumm

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