(2) Ford Focus – Assistenzsysteme

von Gerd Kebschull am 3. November 2011

Die diversen Assistenzsysteme, wie Optischer Sensor, Radarsensoren, Infrarot-Laser-Sensor, haben wir schon aufgezählt. Es lohnt sich, dieses technischen Leckereien mal genau zu betrachten.

Wie schnell dürfen wir hier überhaupt fahren?

Man fährt gemütlich mit 120 bis 130 km/h über die Autobahn, dann die Frage: Wie schnell dürfen wir hier überhaupt fahren? Tja, wem ist das noch nicht passiert. Spätestens an der nächsten Auffahrt die Lösung: 100 km/h.

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Ford Focus Turnier TDCi - Macht auch an der Ostsee eine gute Figur

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Ford Focus Turnier TDCi - Der Ford Focus d(l)enkt mit

Das hätte ins Auge (Portemonnaie) gehen können. Abhilfe schafft hier das Vekehrsschild-Erkennungssystem, was ständige Ausschau hält nach Tempolimits und Überholverbotsschildern. Das System arbeitet ziemlich zuverlässig, scannt sogar dynamische Schilder, die sich in der Mitte, also über der Autobahn, befinden. Aber man sollte sich nicht 100-Prozent auf den Scanner verlassen, weil dieser auch schon mal ein Schild “übersieht”, vor allem, wenn es dreckig oder verkratzt ist.

Der Ford Focus d(l)enkt mit

Es gibt drei Einstellungen: Aus, Fahrspur-Assistent (Lane Departure Warning) und Fahrspurhalte-Assistent (Lane Keeping Aid). Der Scanner beobachtet die Fahrspuren und zeigt diese dann im Multifunktionsdisplay an. Ist der Fahrspur-Assistent eingeschaltet und man fährt über eine Linie, wird dieses durch Vibration am Lenkrad angezeigt. Der Fahrer kann auf Grund der Warnung reagieren.

Der Fahrspurhalte-Assistent geht noch einen Schritt weiter. Überquert das Fahrzeug mit einem Winkel von unter zwei Grad eine Linie, lenkt das System automatisch sanft zurück. An dieses Gefühl muss man sich erst gewöhnen. Ich mochte es schon damals nicht, als mir einmal der Fahrlehrer ins Lenkrad gegriffen hat.

Warum Männer nicht zuhören …

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Ford Focus Turnier TDCi - Chicer Raumsparer, fährt unter 5 Litern

und Frauen schlecht einparken können. Es gab mal ein Buch zu diesem Thema. Aber auch Männer haben es oft nicht “drauf”. Ist eigentlich nur Übungssache. Schön, wenn es der kleine Helfer für uns erledigt. Mein Kollege Felix Sutschek, Redakteur von Auto Online Magazin, hat gleich mal eine ganz “gemeine” Parklücke ausgewählt. Das System misst die Lücke und bestätigt mit OK (Mindestanforderung: Das 1,2-fache der Fahrzeuglänge). Über das Mulifunktionsdisplay bekommt man dann die entsprechenden Anweisungen, beispielsweise Rückwärtsgang einlegen. Der Focus kurbelt nun selbstständig in die Parklücke, lenkt gegen.

Fazit

Einige Assistenzsysteme kennen wir bereits aus dem Ford Grand C-Max und vom Citroën DS4. Die Assistenzsysteme erleichtern dem Autofahrer das Leben. Sicher ist aber, dass der Kraftfahrer weiter die Verantwortung für das Auto hat. Daher: Assistenzsysteme sind gut, Kontrolle ist besser!

Linktipps:

Fotos © Redaktionsbüro Kebschull

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