Auf den BMW Innovation Days zeigt BMW was möglich ist. Den intelligenten Fahrsicherheitsassistenten habe ich meinen Lehrgangsteilnehmern schon vor über zwölf Jahren erklärt. Damals noch in der Forschungsphase an der Universität. Jetzt glänzt er zur Serienreife.
Stop&Go-Funktion. Bremsen, wenn’s brenzlig wird
Die aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion, kurz ACC Stop & Go, hält nicht nur den gewünschten Abstand zum Vorderfahrzeug, sondern regelt im dichten Verkehr auch die Geschwindigkeit bis zum Stillstand. Durch den Stau- und Kolonnenassistent kann der Fahrer über den gesamten Geschwindigkeitsbereich von 0 bis 130 km/h bei eintönigeren Verkehrssituationen durch diese Unterstützung entlastet werden.
Ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden
„Unterstützung in unangenehmen Fahrsituationen ist unser Ziel, allerdings ohne dabei dem Fahrer die Verantwortung für die Fahrzeugführung aus den Händen zu nehmen.“ Dr. Thomas Schaller, Projektleiter Stau- und Kolonnenassisten zusammen mit Nico Kämpchen
Nothalteassistent
Den Nothalteassistent habe ich schon vor vielen Jahren auf dem Versuchszentrum in Papenburg erlebt. Damals gab es noch das Problem, stehende Hindernisse zu erkennen. Jetzt forschen Daimler und BMW offensichtlich gemeinsam an diesem Problem. Das senkt die Kosten und bringt vermutlich rascher eine Lösung für den Alltag.
Bei BMW wird im Versuchsfahrzeug per Knopfdruck am Lenkrad „der Herzinfarkt simuliert“. Von da an geht alles automatisch und der Nothalteassistent steuert das Fahrzeug unter Berücksichtigung anderer Verkehrsteilnehmer sicher – falls erforderlich auch über mehrere Spuren – auf den Pannenstreifen und bringt es dort zum Stehen.
Fazit: Der “Vorsprung durch Forschung” ist nicht aufzuhalten und das ist gut so. Nach wie vor begrüße ich jedes intelligente System, welches hilft, den Straßenverkehr sicherer zu machen. Aber, werden auch dann noch unsere Mechaniker / Mechatroniker diese hoch komplexen Fahrzeuge warten können.
- Teil 1: BMW Innovation Days
Fotos © BMW AG


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Hallo Gerd
Zuerst einmal muss ich sagen,das ich ein Befürworter solcher Systeme bin.
Auch wenn am Anfang die Skepsis vieler Autofahrer, z.T. auch der Presse (s. ABS und Bremsassistent von MB) überwiegt, haben doch sehr viele Fahrer selbigen Gehilfen inzwischen viel zu verdanken.
Was das Servicepersonal betrifft, denk ich das in naher Zukunft eine deutliche Trennung der Zuständigkeiten in der Werkstatt eintritt. Zum einen ist da der Mechaniker und der Mechatroniker, zum anderen sehe ich, zumindest in den Werksniederlassungen (die es schon längst nicht mehr nur bei BMW und Mercedes gibt), hoch qualifizierte Ingenieure,welche sich mit der Wartung und Reparatur dieser Assistenzsysteme befassen.
MfG
Jeder Unfall ist einer zu viel. Wichtig aber auch, dass die Assistenzsysteme nicht verführen die Physik in Frage zu stellen. Wenn unsere neuen Autos nur noch von Ingenieuren gewartet werden können, bin ich gespannt, wie hoch das die Kosten für eine Inspektion werden.
Sicher werden sowohl Anschaffungspreis, als auch die Kosten für die Inspektion immer höher. Aber schauen wir mal zurück. 1990, mein Auto ein Opel Kadett E 1,6 D. Aller 7500km zum Ölwechsel. Außer einem Kassettenradio keine Extras. Halbwertzeit war auf max. 10 Jahre gesetzt. Der Rost begann bereits mit Ablauf der 1 Jahresgarantie sein Werk. Seinerzeit über 20.000DM.
Ich möchte in diese Zeit nicht zurücktauschen.
Heute fahr ich mit meinem Diesel nur noch aller 2 Jahre oder nach 30.000km zum Service. In dieser Zeit mußte ich früher schon 4 mal, ohne die unplanmäßigen Stops, beim Händler vorfahren.
Leider wird inzwischen nicht beachtet,was wir heute für ein Qualitätsniveau erreicht haben. In Deutschland wird eben gern gemeckert und alles schlecht geredet.
Aber wir werden sehen, wohin die Entwicklung geht.
MfG