Sie suchen einen sportlichen Wagen, der etwas hermacht? Ein Porsche Cayman ist ihnen zu hart und zu sportlich? Der Porsche 911 bietet zu wenig Platz und der Porsche Cayenne ist ihnen zu wuchtig? Da hätten wir einen Tipp für sie: Testen sie doch einmal den Porsche Panamera und vielleicht sogar als Diesel. Denn dann bekommen sie auch noch ein gutes Gewissen “kostenlos” mitgeliefert.
Mit dem Panamera gleiten oder sprinten?
Für die einen gibt es nur einen Porsche, es muss DER Porsche 911 sein. Für die anderen bietet Porsche sportliche Alternativen und jetzt sogar als Selbstzünder. Der Porsche Panamera sorgt für Aufmerksamkeit.
Der Porsche Panamera Diesel ein echter Porsche und ein echter GT mit Platz für vier Personen
Seine 4.970 mm Länge und 1.931 mm Breite zeigen schon von außen: Das ist kein 2+2 sondern ein echter GT für richtig viel Platz auf allen vier Sitzen. Das hervorragende Gestühl und die separat einstellbare Klimaanlage sorgen dafür, dass sich die Fond-Passagiere wohl fühlen können. Hinten sitzen wie ein König – und das in einem Sportwagen.
Diesel und Sportwagen, passt dies zusammen? Ich mag die Diskussion nicht mehr führen. Schließlich hat BMW mit einem 3er-Diesel das 24h-Rennen gewonnen und Audi in Le Mans gezeigt, dass ein Diesel sehr wohl in einen Supersportwagen passt.
“Erste Sahne” Triebwerk
Die Daten sind beim Panamera Diesel beeindruckend. Für den Sprint auf 100 km/h werden gerade mal 6,8 Sekunden benötigt. Die 6-Zylinder aus dem 3-Liter-Triebwerk stemmen satte 550 Newtonmeter auf die Kurbelwelle und erst bei 242 km/h ist “Ende-Gelände”. Porsche verspricht einen außerstädtischen Verbrauch von 5,5 l/100 km, falls die rollwiderstandsoptimierten 19-Zoll-All-Season-Reifen (Option) aufgezogen sind. Ist das nicht etwas zu optimistisch? Schließlich wird hier ein “Dickschiff” von 1.880 Kilogramm bewegt. Wir werden, wie immer, diese Daten genauestens verifizieren.
Heute ein König …
… einsteigen und wow. Muss ich jetzt erst einmal eine Vorflugkontrolle machen? Wo ist das Bordbuch für die Eintragung? In der Mittelkonsole ballen sich 30 Knöpfe und Schalter, fünf Taster gibt es im “Over-Head-Panel” und gleich vier Hebel und zwei Schaltpaddel am Lenkrad.
Porsche Panamera fahren ist trotz alledem einfach. Schlüssel links einstecken, Bremspedal drücken, starten, Fahrhebel auf D und das war’s.
Der Porsche Panamera Diesel: Für den Sprint auf 100 km/h werden gerade mal 6,8 Sekunden benötigt. Die 6-Zylinder aus dem 3-Liter-Triebwerk stemmen satte 550 Newtonmeter auf die Kurbelwelle
Der Panamera fährt sich weich. OK, das ist die Einstellung für Langstrecken-Gleiter. Nein, wir wollen es sportlich. Sporttaste gedrückt und schon fühlen wir uns, wie man sich in einem Porsche fühlen muss. Der Porsche Panamera ist ein echter GT, gleitet bei leichtem Gasfuß dahin – presst die Insassen bei Kickdown in die Sitze. Das adaptive Dämpferregelung Porsche Active Suspension Management (PASM, 1.547,00) ist meiner Meinung nach Pflicht für den Panamera Diesel. Ansonsten kommt kein Sportwagen-Feeling auf. Auf das Adaptive Luftfederung inkl. PASM (3.498,60 €) könnte ich verzichten.
Das Sport Chrono Paket Plus (797,30 €) ist mal wieder Pflicht. Sporttaste gedrückt (PASM wird automatisch auf Sport geschaltet) und das Achtgang-Tiptronic S-Getriebe schaltet etwas später. Im SportPlus-Modus wird dann noch etwas später geschaltet. Aber nicht wie beim Porsche Cayman R oder beim Porsche 997 GTS erst kurz vor oder bereits im roten Bereich.
Der erste Eindruck
Der Porsche Panamera ist ein großes und geräumiges Fahrzeug. Endlich haben auch die “Rückbänker” viel Spaß an der Autofahrt. Sogar das Klima kann jeder einzelne Passagier für sich bestimmen. Der Porsche Panamera Diesel hängt gut am Gas und auch 245 km/h haben wir, gemäß Tacho, locker geschafft.

Am Dienstag geht es auf den Long-Turn-Run und am Mittwoch muss der Porsche Panamera Diesel auf der Trackstrecke vom ADAC FSZ zeigen, dass er ein echter Porsche ist. Der Porsche Panamera Diesel startet bei 80.183,00 Euro.
Linktipps:
- Der Porsche Panamera auf autoplenum.de
- Der Porsche Panamera Diesel auf porsche.de
- Serie “DieselPower“
- Rückblick auf den Porsche Cayman R
- Rückblick auf den Porsche 997 GTS
- Weiter mit Teil 2
Fotos © 2012 Redaktionsbüro Kebschull



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