by Gerd Kebschull on 12. März 2010
Leider wird die Lücke zwischen der A2 und der A30 wohl nie geschlossen. Der Verkehr muss sich mühsam über die Dörfer schleppen. Besonders ärgerlich ist es dann, wenn ein Bummler unterwegs ist.
Angemessene Geschwindigkeit heißt nicht Bummeln
Ein Blitzer, oft gut "versteckt"
Freitagabend auf dem Heimweg. Nur noch etwa 75 Minuten und ich bin endlich zu Hause. Jetzt nur noch das Nadelöhr von der A2 zur A30, ab da geht es meist zügig über die A30 Richtung Heimat.
Wenn man von der A2 die Abfahrt “Kalletal” nimmt, muss man etwa zwei bis drei Kilometer über eine Kreisstraße fahren, bis man dann auf den Zubringer zur A30 kommt. Vor mir wird mal wieder getrödelt. Mit gemütlichen 40 km/h (gefühlten 20er Schnitt) ” rast” ein Autofahrer über die Kreisstraße. OK, es gibt dort einige Kurven, bei denen man auf 50 km/h runter muss, ansonst kann man hier relativ flott unterwegs sein.
Nach gefühlten zwei Stunden war ich endlich am Zubringer am Ortsende von Herford. Plötzlich besann sich der oben erwähnte Herr darauf, dass sein Auto auch einen dritten Gang habe. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h macht zwar überhaupt keinen Sinn, zumal in der Gegenrichtung 70 km/h erlaubt sind. Aber mit 70 km/h macht der Blitzer dort keine “Kohle”. Der inzwischen mutige Kraftfahrer wurde tatsächlich “Opfer” des “gut versteckten” Blitzers.
Ich bin da natürlich brav 50 km/h gefahren. Aber, so ein bisschen Schadenfreude konnte ich mir an dieser Stelle nicht verkneifen. Vielleicht hätte man einfach vorher etwas schneller fahren sollen.
Foto © Pixelio | Matthias Bozek
by Gerd Kebschull on 7. März 2010
“Mit dem Navi sicher in den Stau” titelt ADAC Motorwelt in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 3). Damit werden wir als ADAC-Staumelder auch “ad absurdum” geführt – oder?
Nur nicht abfahren
… ist das Fazit, weil oft der Stau gar nicht mehr existiert und auf den Nebenstraßen der Teufel los ist. Oft werden die Staus gar nicht gemeldet oder viel zu spät, wenn man schon mitten im Schlamassel sitzt. Wir hatten ja das Thema bereits ausführlich in diesem Blog (Stauschau, (1) 12h- Rennen: Stau ohne Ende).

Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma? Ich denke ja. Intelligente Systeme müssen die Informationen verarbeiten und diese dem Autofahrer bereitstellen. Ggf. könnte man das über die Mautsysteme auf den Autobahnen realisieren. Diese Daten müssen dann zielgerichtet beim Autofahrer ankommen, damit das Navigationssystem eine intelligente Planung der Strecke durchführen kann.
Meine Vision ist, dass auch die Ampelschaltung rechnergestützt funktioniert. Denn es kann nicht sein, dass 3 Millionen Autos von der Autobahn abfahren und die Ampel 60 Sekunden auf rot steht, während von der anderen Seite nur alle fünf Minuten ein Auto kommt.
Beim meinem aktuellen Navigationssystem im BMW 320 Cabrio von 2009 klappt das überhaupt nicht. Beispielsweise zeigt er mir an, dass im Raum Dortmund sich der Verkehr staut und dann führt das Navi mich auch noch dort “zielgerichtet” hin. Obwohl die Strecke über Paderborn (A33) kürzer und staufrei ist.
Linktipps:
Foto © Redaktionsbüro Kebschull
by Gerd Kebschull on 28. Februar 2010
Ein neues Auto steht in den Startblöcken. Die neue C-Klasse von Daimler. Das neue Fahrzeug soll sich vom Design stark an die Studie F 800 orientieren, der als Mercedes-Benz F 700 schon 2007 auf der IAA parallelisiert hat. Eine gute Entscheidung angesichts leerer Kassen bei Daimler?
Studie Mercedes-Benz F 800 als Vorbild für die neue C-Klasse
Der W 204 kam erst im März 2007 als dritte Generation auf den Markt und macht immer noch einen frischen, fast zeitlosen Eindruck. Aus der etwas farblosen Limousine von 1993 ist ein schnittiges coupe-ähnliches Auto geworden.
Mercedes-Benz F 800 Forschungsfahrzeug
Der Neue möchte ganz andere Akzente setzen. Einen Ausblick auf das zukünftige Design soll die Studie Mercedes-Benz F 800 auf dem Genfer Autosalon (2. bis 14. März 2010) geben. Die C-Klasse soll wieder eleganter und schlanker werden, eben das Muskulöse verlieren. Besonders soll der neue Shooting Star beim Verbrauch glänzen.
Futuristisches Design: Mercedes-Benz F 800 Forschungsfahrzeug
Aber sind das alles Dinge, die uns als Verbraucher interessieren? Klar, will heute keiner mehr eine C-Klasse mit dem Design von 1993 kaufen – und können wir uns das Auto dann überhaupt noch leisten? Schon heute kostet eine passabel ausgestattete C-Klasse als C 220 CDI BlueEFFICIENCY (Elegance) mehr als 45.000 Euro. Das sind 90.000 Mark für eine doch eher kleine Limousine.
Weitere Probleme sind die vielen kleinen “Helferlein”, welche die Autos immer schwerer und teurer und nicht zuletzt auch störungsanfälliger machen. Mercedes-Benz hat mit einer groß angelegten Marketing-Kampagne Paris – Peking 2006 mit der E-Klasse beweisen wollen, dass sie doch in der Lage sind, solide Autos zu bauen. Die jüngsten Macken der Mercedes Einspritzdüsen (Piezo-Injektoren) im Herbst letzten Jahres sind uns leider noch bestens in Erinnerung.
Fazit: Mercedes muss mit der neuen C-Klasse einen guten Wurf landen, denn schließlich sind das die Autos, mit denen Daimler die Kassen füllen will und muss. Elegantes Design ist wichtig. Noch wichtiger ist aber ein akzeptabler Preis und eine hohe Solidität, halt schwäbische Gründlichkeit für ein Auto, dass man gern auch einige Jahre länger fahren kann. Wann die neue C-Klasse kommen wird? Funkstille aus Stuttgart.
Linktipps:
- Mercedes-Benz auf autoplenum.de, hier sprechen die kritischsten Tester, die User von autoplenum.de
- Autokauf Premium-Hersteller Mercedes-Benz auf blog.autoplenum.de
Fotos © Daimler AG
by Gerd Kebschull on 22. Februar 2010
Eine gute Aktion vom ADAC. Alle I-Männchen werden in diesem Herbst kostenlos mit Warnwesten ausgestattet. So soll sichergestellt werden, dass Verkehrsunfälle weiter auf dem Rückmarsch bleiben.
Alle 27 Minuten wird ein Kind im Straßenverkehr verletzt
Warnwesten sind ein MUSS: Sicherheit geht vor
Kinder, auch die vernünftigen, können plötzlich unachtsam sein. Das Kind ist abgelenkt, unkonzentriert, will noch schnell den anderen Kindern bei der Überquerung einer gefährlichen Straße folgen. Und schon ist es passiert. Da helfen auch keine Warnschilder.
Wir (der Elternrat) haben bei uns in Emsbüren jahrelang kämpfen müssen. damit an einer neuralgischen Stelle endlich eine Fußgängerampel aufgestellt wurde.
Jetzt soll der Schulweg sicherer werden. Die Stiftung “Gelber Engel” spendiert den ABC-Schützen eine gelbe Weste. 730.000 Westen müssen beschafft werden, denn so viele Kinder werden 2010 eingeschult. Die Post prüft die Vertriebswege zu den Schulen. Die Aktion wird von der ADAC-Pressestelle und der Bild-Zeitung Marketing-Technisch ins richtige Licht gesetzt. Wie die Westen aussehen werden, ist noch unklar. Vielleicht werden in den nächsten Tagen die ersten “Trageversuche” zu sehen sein. So macht das zumindest die Bundeswehr.
Linktipps:
Foto Warnwesten © ADAC
by Gerd Kebschull on 18. Februar 2010
Der 318d Touring hat seinen ersten Winterurlaub gut überstanden. Wir waren mit ihm in Österreich und da denkt man natürlich über den 318xd nach.
Schneeketten verursachen ein beruhigendes Gefühl
Über Donauwörth ging es in diesem Winter nach Österreich in die “Urlaubs-Arena Wildkogel”. Eine traumhafte Winterlandschaft erwartete uns mit exzellenten Wintersportmöglichkeiten. Unsere Ferienwohnung lag auf 1.000 Metern Höhe. Kurz entschlossen wurden noch schnell die richtigen Schneeketten geordert. 60,- Euro können eine Investition sein, die man vielleicht nie benötigt – aber das gute Gefühl, wieder sicher heim zu kommen, waren sie uns allemal wert.
Traumkulisse: Urlaubs-Arena Wildkogel
Urlaubs-Arena Wildkogel: Sonnenschutzfaktor 30 ist sinnvoll
Der BMW 318d hatte mit dem Urlaubsgepäck kein Problem. Auch in den Bergen machte er eine gute Figur. Wenn es den Berg hinauf ging und es rutschig war, sind wir sicherheitshalber mit eingeschalteter DTC (Dynamic Traction Controll) gefahren. Damit bekommt der 3er deutlich mehr Kraft auf die antreibende Achse. Wenn es richtig glatt war, dachte man natürlich wehmütig an den Quattro (Audi TT) zurück. Ein Allrader ist gerade in den Bergen, bei schlechter Wegstrecke, der ideale Antrieb. Aber zwei Wochen im Jahr kann man auch extrem vorsichtig fahren, dann nämlich geht es auch mit einem Hecktriebler.
Die Urlaubsregion Wildkogel (Bramberg, Neukirchen) können wir uneingeschränkt empfehlen. Nette Leute, ein unbeschreibliches Panorama, vor allem, wenn man mit der Bergbahn von Neukirchen in die Ski-Arena fährt. Auch eine Fahrt auf der “vermutlich längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt” (14 Kilometer) sollte man sich nicht entgehen lassen. Ein wichtiger Tipp zum Schluss. Den Kinderski-Kurs sollte man maximal einen halben Tag (zwei Stunden) buchen. Denn es kann sein, dass die Kinder schon nach einer halben Stunde keine Lust mehr haben.
Linktipps:
Fotos © Gerd Kebschull
by Gerd Kebschull on 5. Februar 2010
Einmal im Jahr entscheiden die Leser von auto motor und sport darüber, welche Autos im Trend liegen. Die Sieger in diesem Jahr waren eindeutig Volkswagen und Audi. BMW konnte nur mit dem Mini punkten.
VW Polo mit einem Kantersieg
Der Polo siegte mit 56,3 Prozent der Stimmen vor dem Opel Corsa mit 9,6 Prozent in der Kategorie Kleinwagen. Deutlicher ist kein Votum bei einer anderen Klasse ausgefallen. Auch in der wichtigen “Unteren Mittelklasse” haben VW Golf und der A3 überzeugen können. Spätestens jetzt müssten bei BMW alle Alarmglocken angehen. Denn die beste Platzierung holte der Mini als “Fremdmarke” mit Rang Eins bei den Minicars. Der BMW 3er wurde durch den A4 deutlich deklassiert. Nur der 7er hatte Pech und verfehlte gegen den Porsche Panamera mit nur 0,3 Prozent das Klassenziel.
OK, 100.000 Leser sind nicht “alle Autofahrer”, zeigen aber einen deutlich Trend auf. BMW konnte in der Kategorie “Gutes Aussehen/Styling” den zweiten Platz vor Mercedes und hinter Audi behaupten. Nur im Bereich “Fortschrittliche Technik” liegen die Autobauer aus München seit Jahren mit fast 90 Prozent an der Spitze. Den Ausstieg aus der Formel 1 haben die Leser abgestraft, zwar immer noch Rang drei nach Audi und Mercedes, aber jetzt nur noch mit etwa 50 Prozent (Vorjahr über 70 Prozent).
Jetzt werden viele sagen, der neue 5er und das Facelift vom 3er sind bislang nicht in die Bewertung eingegangen. Doch, denn der Audi A8 Spyder konnte sich, wenn auch knapp, gegen den Mercedes SL durchsetzen.
Fazit: BMW muss sich anstrengend, um nicht weiteres Terrain zu verlieren.
Foto: Der Chef von Audi Rupert Stadler auf der IAA 2009, © Gerd Kebschull
by Gerd Kebschull on 30. Januar 2010
Die Kinder freuen sich: Endlich Winter. Aber die Autofahrer stöhnen: Gestern gab es wieder kilometerlange Staus. Muss das sein?
Gutes Sehen nutzt
Eigentlich sind es nur wenige Dinge, die ein Kraftfahrer in diesen Zeiten beachten muss: Die richtigen Reifen, die angemessene Geschwindigkeit und gute Sicht. Damit kommt man meistens sicher ans Ziel.
Ich hoffe immer noch, dass es jetzt überhaupt keinen Kraftfahrer mehr gibt, der mit Sommerreifen unterwegs ist. Dann hört man, dass sogar Nutzfahrzeuglenker mit Sommerreifen unterwegs sein sollen – unglaublich, unverantwortlich. Gestern standen wieder zahlreichen LKW im Sauerland quer.

Morgens das Auto frei machen, ist ein Pflichtveranstaltung. Mit einem großen Handbesen dauert diese Übung nur 5 Minuten. Ich habe immer wieder diese „Haubenfahrer“ auf Deutschlands Straßen gesehen. Die haben sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, die Lampen frei zu machen. Sehen und gesehen werden ist gerade bei schlechtem Wetter extrem wichtig.
Licht an! Gehört auch dazu. Es hält sich die Mär, dass das Fahren mit Licht den Kraftstoffverbrauch erheblich erhöht. Ja, um zirka 0,01 Liter auf 100 Kilometer. Ist es das Wert, in einen Unfall verwickelt zu werden? Bei schlechter Witterung reicht auch das Tagfahrlicht nicht, weil man dann hinten ohne Beleuchtung unterwegs ist.
Angemessene Geschwindigkeit heißt nicht mit 20 km/h auf der Landstraße herumzuschleichen, weil im Radio vor Glätte gewarnt wurde. Nein, denn das verleitet andere Autofahrer zu Überholmanöver! Andererseits auch mal wieder der Appell an die Brummi-Fahrer: Wenn ich auf der Autobahn mit Winterreifen, ESP und ABS der Meinung bin, dass 80 km/h fast zu schnell ist, bei Matsch und Eis, dann müssen mich diese „Profis“ nicht unbedingt mit 85 km/h auf der linken Spur überholen. 50 Kilometer weiter, liegen diese Experten dann im Graben. Damit ist keinem geholfen!
In diesem Sinne: Kommen Sie gut durch den Winter und an alle „Cabrio-Fans“: Auch für uns wird die Sonne wieder scheinen. Übrigens macht unser 3er-Cabrio im Winter eine hervorragende „Figur“. Nicht einmal war der Wagen von innen vereist – auch nicht bei minus 20 Grad. Wenn es richtig glatt ist, sehne ich mich natürlich nach meinem Quattro-Antrieb. Vielleicht gibt es demnächst, beim nächsten Facelift (2013) endlich einen 320D x-Drive. Das wäre doch mal ein „Fortschritt durch Technik“ – Sorry, falscher Spruch für die richtige Marke.
Linktipps:
Der eine LKW vorschrifsmäßig rechts, der andere mit 85 km/h links – Muss das sein?
Foto © Gerd Kebschull
by Gerd Kebschull on 24. Januar 2010
Der BMW 5er war ja noch nie ein „mächtiges Kerlchen“. Beim neuen 5er ist wiederum der Radstand gewachsen. Das Gewichtsproblem versucht man durch Alu-Konstruktion in den Griff zu bekommen.
Nach dem 3er kommt der 5er
Der neue BMW 5er
Die Konkurrenz schläft nicht. Mercedes glänzt mit neuen BlueEFFICIENCY-Triebwerken (leider mit Problemen), Audi mit dem A5 Sportback und demnächst mit dem A7, da musste BMW natürlich nachlegen. Der Neue wartet mit vielen technischen Highlight auf wie: Achtgang-Automatikgetriebe (serienmäßig im BMW 550i), elektromechanische Servolenkung einschließlich serienmäßiger Servotronic Funktion. Die optionale Integral-Aktivlenkung ergänzt die Aktivlenkung der Vorderräder um eine fahrsituationsabhängig geregelte Hinterachslenkung. Das ist technisches Chinesisch. Der Fachmann nennt es Fortschritt.
Natürlich gibt es jede Menge elektronische Helferlein: Über ESP und ASB redet heute kein Mensch – das ist in dieser Klasse selbstverständlich. Erstmals werden in der neuen BMW 5er Limousine die Fahrerassistenzsysteme: Parkassistent, Auffahrwarnung mit Anbremsfunktion in Verbindung mit aktiver Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion, Surround View und Speed Limit Device präsentiert. Außerdem sind Spurverlassenswarnung, Spurwechselwarnung, Speed Limit Info, Fernlichtassistent, BMW Night Vision mit Personenerkennung, Park Distance Control und Rückfahrkamera erhältlich.

Fazit: Alles ist möglich und der 5er wird mit dem notwendigen Zubehör schnell an die 60.000 Euro kommen, auf der nach oben offenen Preisgestaltungsscala. Auch bei der Motorisierung hat der Kunde die Qual der Wahl: Vom 520D (nicht im Startpaket) mit 184 PS über den 523i mit 204 PS bis zum 550i mit V8-Motor und 407 PS ist alles möglich. Ein Zuckerl wird sicher wieder der 530d mit nunmehr 245 PS und 540 NM Drehmoment sein: In 6,3 Sekunden (Werksangabe) von 0 auf 100 mit nur etwa 6 Litern Diesel.
Trotz ständiger Gewichtsoptimierung, z.B. Gewichtsersparnis durch Alu-Türen (23 Kilogramm) wiegt der kleinste 5er 1625 Kilogramm (550i 1830 kg). Natürlich erfüllen alle Motoren die EU5-Norm und der BMW 530d mit der optionaler BMW BluePerformance Technologie sogar die strenge Abgasnorm EU6.
Linktipps:
Fotos © BMW AG
by Gerd Kebschull on 19. Januar 2010
Der neue BMW 3er ist noch nicht auf dem Markt, aber dennoch zeigt sich die Presse begeistert. Der sparsame 320D-Motor wurde noch einmal optimiert und soll sich jetzt mit 4.1 Litern Diesel begnügen.
Sparbüchse: Nicht nur sauber, sondern rein
Wurde BMW bislang immer in erster Linie mit Sportlichkeit verbunden, so glänzen die Bayrischen Autobauer nun mit Sparsamkeit. Der neue Motor wurde sogar von 177 PS auf 163 PS gedrosselt – ein Novum bei den deutschen Autobauern.

Aber der Umweltgedanke spielt beim Autokauf eine entscheidende Rolle. Vermutlich hatte man das Ziel von 99 Gramm CO2 im Lastenheft und diese Vorgabe mit 109 Gramm Kohlendoxid nur unwesentlich überschritten. Übrigens, der “normale” 320D hat im Modelljahr 2010 184 PS. 4.1 Liter lässt die Konkurrenz ziemlich alt aussehen. Denn mit 228 (Werksangabe) Kilometern pro Stunde, ist der neue 3er bei Leibe keine lahme Krücke.
Die gute Nachricht für die Autofahrer, die mit dem “alten” 3er Cabrio und Coupé unterwegs sind. Da die Neuerungen nur ein Facelift sind, fallen die Änderungen nur moderat auf und sind vermutlich nur von einem Experten auf den ersten Blick zu erkennen. Die BMW-Niere fällt etwas breiter aus – und die Blinker hinten (wie bei Standrad 3er) haben LED-Technik.
Dank Finanzkrise bleiben die Preise stabil. Die 320d-Limosine mit dem 163PS-Sparmotor startet bei 33.800 Euro. Die Motoren erfüllen natürlich alle die EU5-Norm. Nach BMW 330d Limousine ist jetzt auch die BMW 320d Limousine und der BMW 320d Touring mit BMW BluePerformance auf EU6-Niveau.
Übrigens haben wir mit unserem 177PS-Cabrio doch tatsächlich die niedrigste Werksangabe von 4,5 Liter pro 100 Kilometer (gem. Bordcomputer) geschafft. Wir waren mit 2 ½ Personen inkl. leichtem Urlaubsgepäck unterwegs. Gemessen auf der A1 zwischen Bremen und Hammburg im 6. Gang bei etwa 80 km/h und Tempomat auf einer Strecke von 50 Kilometern. Vielleicht ging es auch zeitweise etwas bergab. Aber 4,5 Liter pro 100 Kilometer sind schon beeindruckend!
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Foto © BMW AG
by Gerd Kebschull on 16. Januar 2010
Gegen Volkswagen ist in diesem Jahr bei der Dakar kein Kraut gewachsen. Der beste Nicht-Wolfsburger ist ein BMW mit über zwei Stunden Rückstand.
Erfahrung ist wichtig beim Motorsport
Was für Audi Le Mans – ist für Volkswagen “Die Dakar”, die gar nicht mehr von Paris nach Dakar geht. Ein fantastische Spektakel, welches ich mal live erleben möchte. Von Mensch und Maschine wird fast Unmögliches abverlangt. Wer mal Bilder im TV gesehen hat, erkennt schnell, wie schwer es ist, in der Wüste den richtigen Weg zu finden. Da kann eine Abkürzung schnell das Ende bedeuten.

Natürlich gibt es kritische Stimmen zu dieser Sportveranstaltung. Und der tödlich Unfall, gleich zu Beginn der Dakar, schüttet Wasser auf die Mühlen der Gegner. Aber Motorsport ist gefährlich und bei einer Rallye ganz besonders für die Zuschauer. Bei kaum einer anderen Motorsportveranstaltung kommt der Fan näher heran ans Geschehen, als bei einer Rallye.
Volkswagen Motorsport wollte bei der diesjährigen Dakar auf Nummer sicher gehen und schickte gleich fünf Fahrzeuge ins Gefecht. Nach dem Motto: Mindestens einer wird ganz vorne landen. Der Erfolg gibt Ihnen Recht. Nach dreizehn Etappen liegen gleich drei Volkswagen Race Touareg vorn. Es ist kaum realistisch, dass bei der letzten Etappe der BMW X3 CC gleich alle drei Volkswagen überholen kann.
Wir wollen Volkswagen noch nicht gratulieren. Das macht man nicht, denn Motorsportler sind abergläubisch. Auf jeden Fall haben sie einen tollen Job gemacht und uns ein großes TV-Ereignis geboten.
Was ich mir schon immer vorgenommen habe. Einmal live bei einer Rallye dabei zu sein. Vielleicht klappt es in diesem Jahr. Die Deutschland-Rallye (rund um Trier) findet vom 19. bis 22. August statt.
Linktipps
Foto © Volkswagen