Tuning – aber richtig

von Administrator am 17. April 2014

Nicht jeder Autofahrer gibt sich mit einem Fahrzeug von der Stange zufrieden. Viele möchten ihr Auto den eigenen Vorstellungen anpassen, sei es mit einem Karosserie-Kit, schicken Alu-Rädern oder einem Sportfahrwerk. Wer in Deutschland sein Auto modifizieren möchte, muss dabei jedoch bestimmte Regeln beachten. Der Gesetzgeber lässt hierzulande nur Tuning- und Zubehörteile zu, welche die erforderlichen Prüfdokumente besitzen. Wer zum Beispiel einen ungeprüften Spoiler ohne Betriebserlaubnis  montiert, bei dem erlischt die Fahrzeugzulassung und auch der Versicherungsschutz kann davon betroffen sein.

dfg Autos von der Stange kommen für viele nicht in Frage.

 

Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Zeugnisse und Prüfsiegel auf die Sie beim Kauf von Zubehörteilen achten sollten. Mit diesen Gutachten sind Sie auf der sicheren Seite:

Teilegutachten (TGA)
Ein TÜV Teilegutachten ist die häufigste Form der Genehmigung bei Tuning-Teilen. Es enthält genaue Anweisungen und Auflagen. Um zu vermeiden, dass Zubehör-Teile falsch angebracht werden, muss das Fahrzeug nach dem Umbau einem TÜV Prüfer vorgeführt werden.

Allgemeine Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile (ABE)
Für ein bestimmtes Bauteil wie zum Beispiel spezielle Felgen oder Tieferlegungsfedern wird eine Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile erteilt. Sofern die Anbauanweisungen beachtet werden, bleibt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erhalten. Eine Kopie der Betriebserlaubnis des jeweiligen Zubehörteils sollte immer im Fahrzeug mitgeführt werden, um sie bei einer Verkehrskontrolle vorweisen zu können. In Einzelfällen ist es trotz ABE nötig, dass anschließend eine Abnahme durch einen anerkannten Sachverständigen durchgeführt werden muss. Dies ist in der jeweiligen ABE vermerkt.

ECE-Prüfzeichen
Tuning-Teile mit E-Prüfzeichen sind bauartgeprüft, ohne jegliches Gutachten zulässig und müssen nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Bei baulichen Veränderungen ist dennoch eine anschließende Änderungsabnahme durch einen Sachverständigen erforderlich. Achtung: Es gibt keine E-Kennzeichnung ohne nachfolgende Nummer. Die Kennzahl für Deutschland ist die 1.

Bei Fragen rund um das Thema Gutachten helfen zahlreiche Online-Foren, wie z.B. gutefrage.net sowie die jeweiligen TÜV, DEKRA oder GTÜ-Niederlassungen weiter. Die wichtigste Grundregel beim Thema Tuning ist, sich vorher zu informieren und erst dann den Schraubenschlüssel in die Hand zu nehmen. So ist man in der nächsten Verkehrskontrolle vor unangenehmen Überraschungen sicher.

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Worauf Sie bei einem Mietwagen achten sollten

von Administrator am 17. April 2014

Zwei- oder Viertürer? Viel oder wenig PS? Navi oder nicht? Das sind Entscheidungen, die Sie nach Bedarf oder Geschmack fällen. Was aber jeder, der ein Auto mieten will, unbedingt tun sollte, bevor er sich entscheidet: genauestens die Mietkonditionen der einzelnen Anbieter miteinander vergleichen. Das gilt vor allem dann, wenn Sie einen Mietwagen im Ausland brauchen, denn hier gibt es enorme Unterschiede, vor allem hinsichtlich des Versicherungsschutzes.

Schluesseluebergabe Bevor man sich entscheidet, sollte man das Kleingedruckte beachten.


Vor der Abreise

Grundsätzlich sollten Sie sich vor Ihrer Abreise im Internet über Ihre Autovermietung informieren. Online-Portale – wie beispielsweise www.mietwagenmarkt.de – stellen sich meist als günstigste Alternative heraus. Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit, Ihren Anbieter sorgfältig auszuwählen und auch das Kleingedruckte in den Vertragsbedingungen zu lesen, denn beim Mietwagen kommt es auf die Details an. Lesen Sie sich vor allem die AGBs sowie die Mietkonditionen durch. Im Mietpreis sollte laut Stiftung Warentest auf jeden Fall der komplette Vollkaskoschutz – im Idealfall ohne Selbstbeteiligung – enthalten sein. Zwar reduzieren Selbstbehalte häufig den Beitrag, jedoch zu dem Preis, dass Sie im Schadensfall die Kosten selbst tragen müssen. In einigen Ländern wie den USA, Portugal und Spanien steht der Ausschluss eines Selbstbehaltes oft schon standardmäßig im Vertrag.

Vor Ort
Im Urlaubsland angekommen, müssen Sie oftmals eine Kaution hinterlegen. Da viele Anbieter keine eigene Mietwagenflotte vor Ort besitzen, sondern Wagen örtlicher Vermieter vermitteln, verlangen letztere eine Kaution, um im Schadensfall die Selbstbeteiligung einbehalten zu können. Haben Sie einen Mietwagen ohne Selbstbehalt gebucht, haftet normalerweise der Anbieter in Deutschland für diesen Betrag. Aber auch hier kann es Ausnahmen geben. Wichtig ist, dass Sie als Mieter sicherstellen, dass der Betrag in Höhe der Kaution (zwischen 500 und 1.500 Euro) auf Ihrem Kreditkarten-Konto tatsächlich oder als Dispo vorhanden ist. Ansonsten haben Sie zumeist noch die Möglichkeit, die Summe in bar zu hinterlegen. Auch beim Thema Sprit kann es zu Problemen kommen. Üblich ist, das Auto vollgetankt anzunehmen und es vollgetankt wieder abzugeben. Manche Autovermietungen geben die Mietwagen auch halbvoll heraus und nehmen die Autos halbvoll getankt wieder zurück. Vor Reiseantritt sollten Sie als Mieter den Wagen unbedingt auf Schäden und Kratzer untersuchen, gegebenenfalls den Händler vor Ort darauf aufmerksam machen und es auch im Übernahmeprotokoll vermerken lassen. So können Sie ausschließen, dass Sie später dafür haftbar gemacht werden.

sdfsdf Mit den richtigen Tipps bleiben Sie auch im Urlaub mobil.


Kundenbewertungen als Entscheidungshilfe

Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass Urlauber oftmals erst ab einem Alter von 21 Jahren die Möglichkeit erhalten, einen Leihwagen anzumieten. Bei hochwertigen Autos oder Sportwagen liegt die Grenze teilweise auch bei 25 Jahren. Ebenfalls üblich ist es, dass die örtlichen Vermieter mehr verlangen, wenn das Auto an einem anderen Ort zurückgegeben wird als dort, wo es ausgehändigt wurde. Bei den meisten Online-Portalen lassen sich die Kundenbewertungen einsehen. Die Erfahrungsberichte anderer Nutzer helfen ihnen zusätzlich bei ihrer Entscheidung.

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Wunsch-Kennzeichen leicht gemacht

von Administrator am 3. April 2014

Alle, für die ein Auto mehr ist als nur ein Transportmittel, sind auch bei der Wahl des Kennzeichens entsprechend wählerisch. Manche Kombinationen auf deutschen Kennzeichen sind daher alles andere als Zufall.

Wunsch-Kennzeichen sind auch im Ausland beliebt. Hier die österreichische Antwort auf die Frage: “Haben Sie was getrunken?”

 

Die Kennzeichen-Kombination „BI-ER“ eines Autofahrers aus Bielefeld spricht wohl eher für seine Vorliebe für hopfenhaltige Kaltgetränke. Und der MINI-Fan aus dem Kreis Minden-Lübbecke ist garantiert stolz auf seine „MI-NI“-Kombination. Wunschkennzeichen lassen sich entweder selbst bei der jeweiligen Straßenverkehrsbehörde online reservieren und müssen anschließend vor Ort geprägt werden. Es nehmen einem aber auch zahlreiche Anbieter wie Kroschke Signs & Services die Mühe ab. Die Wunschkennzeichen lassen sich einfach online ordern und landen dann im Briefkasten.

Dann heißt es nur noch Schilder einpacken, Auto anmelden, freuen, fertig.

Weitere Infos rund um das Thema KFZ-Kennzeichen finden Sie hier.

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Seat Leon ST mit 184 Diesel-PS

von Gerd Kebschull am 2. April 2014

Das letzte Fahrzeug im großen Kombi-Vergleichstest ist der Seat Leon ST. Seat hat nicht irgendeinen Leon ST, sondern gleich den FR ins Rennen geschickt. Eine gute Entscheidung, denn der Seat Leon ST ist nicht nur der preiswerteste aller Testkandidaten, sondern auch, zusammen mit dem Skoda Octavia RS mit 184 Diesel-PS, der stärkste. Ist er nur schön oder kann er auch im Alltag überzeugen? Wir geben die Antworten.

Seat Leon ST in der Sportausstattung FR

Der Seat Leon ST startet bei erfrischenden 16.640 Euro*. Der ST in der Sportausstattung FR kostet dann schon 23.250 Euro mit 122 PS TSI. Der günstigste Diesel startet mit 150 PS, den wir im Seat Leon Cupra vorgestellt haben.

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_MG_2441_Seat_Leon_ST_1_2_1024Dafür werden 27.170 Euro fällig. Das Top-Model mit 184 PS und 6-Gang kostet dann 28.490 Euro. OK, jetzt werden noch für 10.000 Euro für Extras fällig –  oder? Nein, da ist Seat erfreulich zurückhaltend. Haben wir beim Volkswagen Golf Variant für das Navigationssystem “Discover Pro”  2.315 Euro bezahlt, begnügt Seat sich mit dem etwas älteren, aber keineswegs schlechteren Navigationssystem für 690 Euro. Die Voll-LED-Scheinwerfer (FR) sehen phantastisch aus, leuchten sehr gut die Straße aus, aber darauf könnte ich  beim Preis von 990 Euro verzichten.

Linktipps:

Fotos © 2014 Redaktionsbüro Kebschull

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Fahrtipps für LKW-Anfänger

von Administrator am 25. März 2014

Egal, ob man den Umzug selber organisiert oder lediglich etwas transportieren möchte, das den Kofferraum des eigenen PKW deutlich übersteigt – im Leben eines jeden Autofahrers kommt der Zeitpunkt, an dem er sich am Steuer eines deutlich größeren Fahrzeugs wiederfindet. Für den Fall der Fälle bieten diverse Anbieter wie z.B. Europcar LKWs zur Miete an. Die Angebote reichen dabei vom klassischen Sprinter, der noch mit dem normalen PKW-Führerschein bis 3,5 Tonnen bewegt werden darf, bis zum ausgewachsenen LKW, für den ein Führerschein der Klasse C1 bis 7,5 Tonnen benötigt wird.

Wer sich einen LKW mieten möchte, dem stehen zahlreiche Varianten offen. Wer sich einen LKW mieten möchte, dem stehen zahlreiche Varianten offen.

Für welches Modell auch immer Sie sich entscheiden: Wer nicht regelmäßig am Steuer eines großen Transporters sitzt, muss sich erstmal an die gestiegenen Ausmaße des neuen Untersatzes gewöhnen. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt:

Bedienung verinnerlichen
Nehmen Sie sich genügend Zeit und lassen Sie sich die Bedienung des LKW oder Transporters genau erklären. Vom Grundprinzip her funktionieren die Fahrzeuge zwar alle gleich, trotzdem sind die Bedienelemente für Scheibenwischer, Fernlicht, etc. oft unterschiedlich angeordnet. Dazu kommen Unterschiede bei der Betankung oder z.B. bei der Bedienung der Ladebordwand.

Fahrverhalten anpassen
Ein Kleintransporter und erst recht ein ausgewachsener Umzugs-LKW sind deutlich größer und schwerer als ein PKW. Besonders beim Durchfahren von Kurven und engen Straßen sollte man den Kurvenradius entsprechend anpassen, da die Laterne an der Ecke sich sonst gerne in der Seitenwand verewigt. Auch die Geschwindigkeit und der Abstand zum Vordermann sollte angepasst werden. Gerade bei der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gelten für einen LKW andere Werte als für einen PKW. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte vorher einen Blick in die StVO werfen.

Beim Rangieren empfiehlt es sich, stets einen vertrauenswürdigen Helfer dabei zu haben, da ein Blick durch die Heckscheibe meist nicht möglich ist und man sich allein auf die Spiegel verlassen muss.
So vorbereitet, verlieren große Miet-LKW auch für Anfänger ihren Schrecken. In diesem Sinne: Es wird Zeit, den Keller zur entrümpeln!

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(3) Volkswagen Golf 1,6 TDI Variant – Test

von Gerd Kebschull am 19. März 2014

Der Volkswagen Golf Variant hat einen guten Job gemacht. Mit 200 km/h ist man, wenn man will, auch flott am Ziel. Klappe auf, Gepäck einladen – in den Urlaub fahren. Das sind die Stärken eines Kombis. Wie steht es mit seinen Sparqualitäten?

Gut ausgestattet, ein treuer Gefährte

Einsteigen, natürlich golftypisch, das heißt gut. Der Sitz ist etwas hoch, liegt vermutlich an dem ergoActive Sitz mit 14-Wege- Einstellung auf der Fahrerseite (+630,00).

Volkswagen Golf Variant 110 PS TDI Volkswagen Golf Variant 110 PS TDI

Die Rückfahrkamera “Rear Assist” (+280,-) wird nicht unbedingt benötigt, aber im Zusammenhang mit dem großen Navi ein eher preiswertes Extra.

Geräusche! Der Lüfter läuft nach

Volkswagen Golf Variant 110 PS TDI Das haben wir auch beim ŠKODA  Octavia RS erlebt. Die Lösung ist ganz einfach. Der Diesel Partikelfilter muss nach einer gewissen Zeit “freigebrannt” werden. Normalerweise passiert das auf der Autobahn und der Fahrer bekommt davon nichts mit. Wir haben es zwei Mal bei ŠKODA  Octavia erlebt und auch ebenso oft beim Golf Variant TDI. Also keine Angst, da ist nichts kaputt – ein ganz normaler Vorgang, den ich bislang auch noch nicht erlebt habe.

Kraftstoffverbrauch

Volkswagen Golf Variant 110 PS TDI Zum Thema Kraftstoffverbrauch hatten wir ja schon mehrfach angesprochen, dass hier Werte auf dem Rollenprüfstand ermittelt werden. Das machen leider alle Hersteller so und da will natürlich VW nicht mit höheren (schlechteren) Werten ausscheren. Übrigens hat das neue 110 PS Triebwerk bereits Euro 6, der 105 PS-Motor noch Euro 5.

Aber ein Fahrzeug mit einem Leergewicht von 1.285 bis 1528 Kilogramm, das als vollwertiger 5-Sitzer mit großen Kofferraum unterwegs ist, kann schon einen Durchschnittsverbrauch von etwa 5,5 l/100 km haben – oder?

Volkswagen Golf Variant 110 PS TDIWir haben das Fahrzeug nach der Überführungsfahrt mit 283 km, 106 km/h und 6,9 l/100 km übernommen. Als Langzeitdaten waren vorhanden: 2.976 km, 49 km/h, 6,9 l/100 km. Das können wir besser, war unser Ziel.

Es hat gekappt. Mit 3,8 l/100 km haben wir das Ziel von 3,0 l/100km natürlich verfehlt, aber ein Top-Ergebnis ermittelt. Auch die Autoplenum-Vergleichsrunde mit 4,6 l/100 km kann sich sehen lassen.

Fazit zum Thema Spritverbrauch: Verbräuche von 5,5 l/100 km sind kein Problem und die 5,0 auf Landstraßen auch nicht. Es lohnt sich daher, einmal einen Blick auf die Vergleichskandidaten zu werfen. Alle Daten für die Autoplenum-Vergleichsrunde:

Modus  Strecke [km] Geschw. [km/h] Verbrauch [l/100km]
Autoplenum-
Vergleichsrunde
55 73 4,6
Super-Spar 14 68 3,8
Landstraße, sparsam 82 68 4,3
Landstraße, normal 86 72 5,0
BAB sparsam 62 107 4,9
BAB normal 89 121 5,7
BAB, schnell 95 146 7,5
BAB, Landstraße 48 91 4,3

Testverbrauch nach 2.082km,    75 km/h    5,5 l/100 km

Fazit

Seat Leon ST 184 PS TDIDer Volkswagen Golf Variant ist ein echter Golf. Da gibt es nichts zu meckern. Wenn man will, kann man ihn mit um die 5 l/100 km bewegen. Man sollte aber eher 5,5 l/100 km einplanen, um dann einmal etwas schneller fahren zu können. Weil so der Golf mit 110 Diesel-PS richtig Spaß macht. Warum man ihm nicht ein 6-Gang Getriebe spendiert hat, ist für den Tester schleierhaft.

Der nächste Konkurrent sitzt dem Golf Variant schon im Nacken. Der neue Seat Leon ST. Großer chicer Kombi mit viel Platz und dem “Sahne”-Triebwerk aus dem VW-Regal mit 184 Diesel-PS. Wir sind auf den Preis gespannt, denn der Preis ist HEISS.

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Fotos © 2014 Redaktionsbüro Kebschull

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(2) Volkswagen Golf Variant – Fahrbericht

von Gerd Kebschull am 17. März 2014

Der neue VW Golf 7 Variant sieht gut aus – keine Frage. Die neuen Heckleuchten und die scharfe Sicke in der Seite zeigen: Hier kommt der neue 7er Golf. Vorbildlich die Sicherheit-Feature wie Spurhalteassistent “Lane Assist”, Automatische Distanzregelung ACC und Umfeldbeobachtungssystem “Front Assist” mit City-Notbremsfunktion.

Long-Run-Turn

Klar, den Long-Run-Turn bewältigt der Golf Variant im 110 Diesel-PS vorbildlich. Durch die Assistenzsysteme kommen wir sogar wesentlich entspannter ans Ziel. Ein Aktionsradius von etwa 900 Kilometer sind drin, wenn man es nicht zu eilig hat.

Volkswagen Golf Variant - Fahrbericht Volkswagen Golf Variant 1,6 TDI 110 PS – Fahrbericht

Volkswagen Golf Variant 1,6 TDI 110 PS  - Fahrbericht200 km/h Spitze sind ebenfalls möglich (vmax = 196 km/h gem. Werksangabe) und kurzzeitig hatten wir auch schon einmal 205 km/h auf “der Uhr”. Bis 180 km/h zieht das 110 PS Triebwerk gut durch, dann geht es etwas langsamer Richtung 200 km/h.

Ein Kraftstoffverbrauch von etwa 5,6 l/100 km ist ein guter Wert. Wer es sparsam und gemütlich mag, kann auch um die 5,0 l/100 km ans Ziel kommen. Mehr dazu im dritten Teil.

Vermisst haben wir den 6. Gang, den es nur im Zusammenhang mit 105 PS TSI und 105 und 150 PS TDI und auch mit 4Motion gibt. Ansonsten kann man gegen Aufpreis von etwa 1.800 Euro das geniale 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ordern.

Der Golf Variant im Alltag

Volkswagen Golf Variant 1,6 TDI 110 PS  - FahrberichtIm Alltag lässt er keine Fragen offen. Schön wäre eine Key-Less-Go-Funktion, an die wir uns beim ŠKODA  Octavia RS so schön gewöhnt haben. Aber wir können nicht einerseits “meckern” über den hohen Gesamtpreis und andererseits bemängeln, wenn Ausstattungsteile fehlen. Keyless Access kann man bei Volkswagen für 370,- Euro ordern.

Acht Kisten Wasser passen problemlos in den Variant, ohne dass gestapelt oder die Rückenlehne umgeklappt werden muss.

Wenn die Rücksitze umgeklappt werden, entsteht eine fast ebene Ladefläche (s. Fotos). Die Klappe in der Mitte ist ideal für lange, sperrige oder schmale Teile, wie beispielsweise eine Skiausrüstung. Der doppelte Boden, bislang auch fast Standard bei den neuen Fahrzeugen, ist ideal für Kleinteile, die sonst irgendwo im Kofferraum “herum kullern”.

Zwischenfazit

Volkswagen Golf Variant 1,6 TDI 110 PS  - FahrberichtDer VW Golf Variant ist ein eleganter Kombi, der keine Wünsche offen lässt. Punktabzug gibt es nur bei den teuren Extras. Im nächsten Teil wollen wir seine Spareigenschaften etwas genauer untersuchen. Außerorts: 3,0 l/100km ist eigentlich ein Wert, der nicht funktionieren kann. Dann passt auch ein Kamel durch ein Nadelöhr

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Fotos © 2014 Redaktionsbüro Kebschull

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(1) Volkswagen Golf Variant 110 PS TDI

von Gerd Kebschull am 16. März 2014

Nach dem ŠKODA  Octavia Superb und dem ŠKODA  Octavia RS steht der nächste Kombi auf der Einfahrt. Der Volkswagen Golf mit 110 PS. Er ist DER Kombi, denn schließlich baut Volkswagen DAS Auto. Wir sind gespannt. Die Messlatte liegt hoch, denn ŠKODA  hat einen extrem guten Job gemacht und sogar noch den ŠKODA  Rapid Spaceback in der Hinterhand, den wir vermutlich im vierten. Quartal 2014 vorstellen.

Variant hört sich so bieder an…

Ist er auch. Das ist nicht böse gemeint, denn der VW Golf Fan und Kunde will “seinen” Golf.Deshalb mussten die VW Designer mit sehr zarter Hand retuschieren – keine leichte Aufgabe.

Volkswagen Golf Variant 110 PS TDI

Volkswagen Golf Variant 110 PS TDI Ich finde aber, gut gelöst. Durch die neuen Heckleuchten, das etwas gestraffter Design, wirkt der Golf eleganter, dynamischer.

Der VW Golf Variant startet bei erfrischenden 19.075,00 €. Das ist erst einmal OK: Für den TDI mit 110 PS als Comfortline werden dann 25.475 Euro fällig. Am Ende landen wir bei über 36.000 Euro. Puh, das ist jetzt kein Schnäppchen.

Schauen wir, auf was wir verzichten könnten. Night Blue Metallic (+525 Euro) ist cool, eine gute Farbe ist wichtig für den Wiederverkauf. Ablagepaket kann nie schaden (+108). Adaptive Fahrwerksregelung DCC inkl. Fahrprofilauswahl (+990,00), wichtig für Leute die gern schnell in Kurven unterwegs sind.

Schauen wir weiter auf die teuersten Posten, z.B. Navigationssystem “Discover Pro” (+ 2.315,00), macht einen extrem guten Job, weist auf Staus und Baustellen hin, also für Vielfahrer ein MUSS für den Zweitwagen vielleicht eine mögliche Sparmaßnahme. Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und Kurvenfahrlicht  (für “Dynamic Light Assist”, +1.200,00) für ein Pressefahrzeug natürlich Pflicht, für den Privatmann nett. ergoActive Sitz mit 14-Wege- Einstellung auf Fahrerseite (+630,00) sehr angenehm für lange Fahrten, also für einen Fahrer, der ständig auf der Autobahn “hängt”, eine gute Option / Investition für den Rücken.

Nicht sparen an der Sicherheit

Volkswagen Golf Variant 110 PS TDI Wenn ich Assistenzsystem ordern kann, würde ich es auch kaufen, wie beispielsweise den Spurhalteassistent “Lane Assist” (+505,00). Man ist deutlich entspannter unterwegs. Wenn man sich daran gewöhnt hat, dass der Golf “mit denkt” und mit lenkt ist man wesentlich entspannter auf der Autobahn und extrem fit, wenn es mal brenzlig wird.

Ebenso die automatische Distanzregelung ACC und Umfeldbeobachtungssystem “Front Assist” mit City-Notbremsfunktion (+555,00). Auch hier zählt “Savety First”. Der Golf gibt Gas, verzögert, beschleunigt und leitet notfalls sogar eine Bremsung ein. Eigentlich müssten Versicherungen da reagieren und diese Auto deutlich günstiger einstufen.

Kombi oder “normaler” Golf?

Volkswagen Golf Variant 110 PS TDI Wir mögen den Golf 7, den wir hier als 140 PS TSI und als Golf GTD vorgestellt haben. Er ist fast ein “junger Wilder”, trotzdem extrem alltagstauglich. Die Frage: Kombi oder “normaler” Golf hängt daher im Wesentlich davon ab, wie viel und wie oft große Mengen Gepäck transportiert werden müssen.

Denn der Variant legt im Vergleich zum “normalen” Golf natürlich im Bereich Kofferraumvolumen noch eine Schüppe drauf. Und elegant sind die neuen Kombis alle male. Mehr dazu im Teil 2 “Alltag”.

Zwischenfazit

Volkswagen Golf Variant 110 PS TDI Der Golf 7 Variant ist ein extrem gutes Auto, mit 110 PS TDI hinreichend motorisiert. Mit seiner großen Heckklappe kann er schon eine “große Klappe” riskieren. Denn die meisten Einkäufe lädt er rasch und bequem ein.

Wie macht sich der Golf auf dem Long-Run-Turn? Wie steht es mit der Alltagstauglichkeit und kann man den Golf mit durchschnittlich nur 3,3 l Diesel. (Kraftstoffverbrauch innerorts: 3,9 l/100km / außerorts: 3,0 l/100km / kombiniert: 3,3 l/100km; CO2-Emissionen kombiniert: 87 g/km; Effizienzklasse: A+) bewegen? Wir geben die Antworten.

* Alle Preise ohne Gewähr, Stand 03-2014

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Fotos © 2014 Redaktionsbüro Kebschull

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(3) ŠKODA Octavia RS 2.0 TDI – Test

von Gerd Kebschull am 4. März 2014

Der ŠKODA Octavia sieht gut aus. ŠKODA hat schon lange das Biedermeier-Image abgeschüttelt. Diesen Lifestyle Combi kann man auch locker vor einem Golf-Clubhaus abstellen – ohne “unangenehm” aufzufallen.

Alle Features an Bord

Dank VW-Technik sind Abstandstempomat, Verkehrsschildererkennung, automatische Einparkfunktion, Spurassistent und so weiter – sind alle modernen Technik-Feature vorhanden.

ŠKODA Octavia RS 2.0 TDI  184 PS ŠKODA Octavia RS 2.0 TDI 184 PS 184 PS

ŠKODA Octavia RS 2.0 TDI  184 PSDas großes Display für Navigation und sämtliche Elektronik kennen wir vom Golf 7 (getestet mit 140 PS TSI und als GTD).

Etwas umständlich ist die Verstellung der Gaspedalkennlinie. Wir haben dort die Optionen Eco, Normal und Sport. Umgestellt werden kann über die Taste Car, dann via Annäherungssensor auf Setup und dort die Option Fahrassistenz anwählen. Im Handbuch wird noch erklärt, dass es eine separate Taste Mode dafür gibt.

Kraftstoffverbrauch

ŠKODA Octavia RS 2.0 TDI  184 PSÜbernahmen mit den Daten 375 km, 106 km/h, 7,5 l/100 km. Da war einer schnell unterwegs. das können wir sparsamer.
Dank Start&Stopp ist der Octavia RS auch sparsam in der Stadt unterwegs. Ansonsten ähneln sich die Werte zum Golf 7 GTD. Kein Wunder, da beide Fahrzeuge mit einem 2.0 Turbo-Diesel mit 184 PS unterwegs sind.

_MG_1290_skoda_octavia_RS_TDI_3_4_1024Wir haben es locker geschafft, den RS auf der Landstraße um die 5 l/100 km zu bewegen. Auch auf der Autobahn sind 4,9 l/100 km bei einem Schnitt von 106 km/h ein exzellenter Wert. Beim ersten Tankstopp dann eher Ernüchterung: 6,5 l/100 km. Aber auch der Wert geht in Ordnung, schließlich waren wir mit einem Schnitt von 99 km/h nach Donauwörth unterwegs. Das bedeutet, wir sind natürlich oft mit 200 km/h und mehr Richtung Süden gefahren.

Nach dem zweiten Tankstopp nach 670 km bei einem Schnitt von 74 km/h und 5,6 l/100 km ist die Welt wieder in Ordnung. Übrigens die Autoplenum-Vergleichsrunde und die Super-Spar-Runde jeweils im Sport und im ECO-Modus gefahren. Die Ergebnisse waren identisch.
Kuriosität am Rande: Der 184-PS Diesel von ŠKODA hat “nur” Euro 5, der Golf GTD bereits Euro 6.

Modus  Strecke [km] Geschw. [km/h] Verbrauch [l/100km]
Autoplenum-
Vergleichsrunde
55 69 5,1
Super-Spar 14 68 4,5
Landstraße, sparsam 46 65 4,8
Landstraße, normal 71 72 5,5
BAB sparsam 99 106 4,9
BAB normal 78 115 5,6
BAB, schnell 51 131 7,1
BAB, Landstraße 100 109 5,3

Testverbrauch nach 2.082km,    75 km/h    6,1 l/100 km

Fazit

ŠKODA Octavia RS 2.0 TDI  184 PSDer ŠKODA Octavia RS hat das Kunststück vollbracht, er kann sparsam, wenn man ihn lässt. Er kann schnell – 184 PS, da sind wir in der Liga der Sport-Diesel. Den Sprint von 0 auf 100 km/h müssen wir noch nachtragen. Den schafft der RS in 8,1 sec (Werksangabe).

Platz satt? Etwas weniger als im ŠKODA Superb – aber ein vollwertiger 5-Sitzer. Als nächsten ŠKODA werden wird den ŠKODA Yeti, natürlich auch als Diesel, vorstellen.

VW Golf 7 Variant 110 PS TDIDer nächste Testkandidat steht schon auf der Einfahrt. Ein VW Golf Variant 7 BMT 1,6 Liter mit 81 kW (110 PS) TDI. Da sind wir mal gespannt, ob wir so viel Platz wie im RS haben und natürlich auch darauf, wie sich das 110 PS Triebwerk fährt. Einen Vorgeschmack kann man sich schon einmal auf Auto-Online-Magazin.de holen. Nur 4,2 l/100 km soll dieser Sparkünstler verbrauchen. Wir werden es herausfinden.

Übrigens haben wir für etwa Mitte Juni mal einen “Spar-Golf” geordert. Nur 86 PS hat der TSI und 5-Gang. Ist das genug für einen Familienwagen – oder eher das typische Zweitauto? Wir geben die Antworten.

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Fotos © 2014 Redaktionsbüro Kebschull

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(2) ŠKODA Octavia RS Diesel – Fahrbericht

von Gerd Kebschull am 3. März 2014

Der ŠKODA Octavia RS versucht den Spagat, er will als Raumschiff, Sportwagen und Sparfuchs durchgehen. Kann das gut gehen? Wir geben die Antworten.

Long-Run Turn

Natürlich muss der ŠKODA Octavia auch auf den Long-Run-Turn. Das macht er gerne, denn nicht nur auf engen Kurven auf der  Landstraßen macht der Octavia eine gute Figur, sondern besonders auf der Autobahn.

ŠKODA Octavia RS - 184 PS Diesel

ŠKODA Octavia RS - 184 PS DieselWenn man ihn dort mit 120 km/h laufen lässt, findet er via Navigation, Spurhalteassistenz und Adaptiver Abstandsassistent (ACC, + 610 Euro) fast alleine sein Ziel.

Bis 160 km/h unterstützt ACC mit Tempomat die Fahrt auf der Autobahn, jenseits dieser Geschwindigkeit muss der Fahrer selbst wieder Gas geben. Das macht Spaß! Bis 200 km/h zieht der RS locker durch. Wir kennen das vom Golf GTD, der natürlich etwas leichter als der RS, mit knapp unter 1,5 Tonnen, ist.

ŠKODA Octavia RS - 184 PS Diesel380 Nm Drehmoment ( 1.750-3.000 min-1) sorgen für mächtig Vortrieb und gem. Vorgabe 230 km/h Spitzengeschwindigkeit. Wir hatten einige Male auch > 240 km/h angezeigt bekommen.

Der RS kann sparsam, wenn man mit einem Schnitt von etwa 115 km/h zufrieden ist. Dann braucht er zirka 5,6 l/100 km. Aber wie beim Golf GTD macht es Spaß, einfach mal locker bis 200 oder 220 km/h zu beschleunigen. Bei einem Schnitt von etwas über 130 km/h 7,1 l/100km zu verbrauchen ist OK.

Der RS im Alltag

ŠKODA Octavia RS - 184 PS DieselDer RS ist ein typischer Combi. Klappe auf (automatisch, beim RS Serie, ab Ambinition +350 Euro) und einladen. Acht Kisten Wasser passen ohne Umklappen der Rücksitze in den Kofferraum. Den variablen Boden – inkl. Multifunktionsablage für vergleichsweise günstige 190,- Euro – würde ich auf jeden Fall ordern.

Der Rücksitze können bequem auch von hinten umgeklappt werden. Dann entsteht ein Kofferraum von 610 – 1.740 Liter. Mehr Platz gibt es nur im ŠKODA Superb. Es entsteht eine fast ebene Ladefläche.

Aber auch die Fond-Passagiere haben es hinten gemütlich. Die Beinfreiheit ist nicht so groß wie beim ŠKODA Superb, aber auch bei einem 188 cm großen Fahrer, kann hinter diesem auch ein etwa 190 cm großer Mitfahrer sitzen. Da muss man bei der Lufthansa schon Business Class buchen, um diese Beinfreiheit zu bekommen.

Zwischenfazit

_MG_1351_skoda_octavia_RS_TDI_2_5_1024Der ŠKODA Octavia RS ist ein perfektes Auto. Ein echter 5-Sitzer, ein Familienauto, nicht zuletzt, weil er der BMW-Fraktion mal zeigen kann, wer ebenfalls einen Anspruch auf die linke Autobahnspur anmelden kann.

Manchmal würde man sich wünschen, ein wenig mehr RS zu sehen. Es muss ja nicht gleich ein Ford Focus RS Spoiler sein. Wir haben aber die Erfahrung gemacht: Gelb macht sich gut im Rückspiegel der Vorderleute. Auch wenn es kein Ferrari-Gelb ist.

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Fotos © 2014 Redaktionsbüro Kebschull

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