(3) Volkswagen Golf R – ADAC FSZ

von Gerd Kebschull am 20. Januar 2012

In Donauwörth ist das Wetter um sieben Uhr morgens noch bescheiden. Heute geht es zum ADAC auf die Motorvision Trackstrecke. Der Golf R soll beweisen, dass er ein echter Sportler ist. Kann 4Motion punkten und der Golf R uns tatsächlich überzeugen?

Testsituation bei Minus 2 Grad

Die Sonne kommt heraus, aber die Strecke glitzert verdächtig. Auf dem Schleuderbelag, der immer schon ohne Eis schwierig zu befahren ist, kann der Fotograf sich kaum auf den Füßen halten. Heute müssen wir extrem vorsichtig sein, um keine Kaltverformung an diesem Schönling zu hinterlassen.

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R auf dem Testgelände des ADAC: Die Straße glitzert verdächtig

Die ersten vorsichtigen Runden machen deutlich: 4Motion ist extrem hilfreich, vor allem bei diesen extremen Witterungsverhältnissen. So richtig traue ich mich nicht, bei diesen schwierigen Straßenverhältnissen, den Golf R in den Grenzbereich zu fahren. So nach und nach werden die Rundenzeiten besser. Ein echter Vergleich zum Volkswagen Scirocco R und zum Seat Leon Cupra R ist daher fast unmöglich.

Felix Sutschek

Felix Sutschek

Felix Sutschek, Redakteur von Auto-Online-Magazin ist den Volkswagen Golf R in Augsburg gefahren.
Felix, erst einmal Gratulation, dass Du den Wagen auf der Schleuderpiste so elegant abgefangen hast.

Macht das 4Motion und das ESP beim Golf R einen guten Job?

Felix Sutschek:  Eindeutig ja. Gerade bei Verhältnissen wie wir sie auf der Teststrecke hatten, kann man immer wieder feststellen, was für riesiger Vorteile ein Allradantrieb bietet und wie gut die elektronischen Helferlein das Auto auf Kurs halten.

Volkswagen Golf R

Der Volkswagen Golf R macht einen guten Job. Die Straßenverhältnisse sind extrem schwierig

Du kennst dass TFSI-Triebwerk aus dem Rocco und aus dem Cupra R. Wir sind beide Fahrzeuge mit DSG gefahren. Das 6-Gang-Getriebe lässt sich gut schalten und kostet im Golf R fast 2000 Euro weniger.

DSG ja oder nein?

Felix Sutschek: Für die sportliche Gangart ist das DSG von Vorteil. Es schaltet schneller und man hat immer beide Hände am Lenkrad. Sparsamer ist es auf Dauer auch, weil es immer den verbrauchsgünstigsten Gang einlegt, zumal DSG meistens mittlerweile 7 Gänge hat. Aber bis man die 2000€ Zusatzkosten über Sprit reingespart hat, wird eine Weile vergehen. Ich finde, der Golf R ist auch ohne DSG ein scharfes Geschoss.

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R - 270 PS sorgen für starken Vortrieb

Dein persönliches Fazit für den Volkswagen Golf R.

Felix Sutschek: Fahrtechnisch kann ich dem Auto nichts ankreiden. Motor hat “Bums wie Sau”, Getriebe schaltet sauber und präzise mit genau dem richtigen Kraftaufwand. Verarbeitung ist allererste Güte, Materialanmutung auch, sowohl vorne als auch hinten. Der Allrad zerrt ihn aus allen erdenklichen Winkeln raus und die Lenkung bietet mehr Feedback als beim Audi RS3. Wer sich mit dem (Biedermann) Design anfreunden kann, macht hier nichts falsch, ich persönlich hätte mir den Allrad in den Scirocco R gewünscht.

Danke an das ADAC FSZ

ADAC Fahrsicherheitszentrum

ADAC FSZ

Vielen Dank an das ADAC Fahrsicherheitszentrum (FSZ) in Augsburg, die es uns wieder einmal ermöglicht haben, den Volkswagen Golf R ausgiebig zu testen und zu fotografieren.

Fazit

Wir haben dieses phantastische 2-Liter Triebwerk jetzt in drei unterschiedlichen Fahrzeugen getestet. Welches Auto hat am Ende die Nase vorn? Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten. Den Seat Leon Cupra R gibt es bereits ab 30.590 Euro, damit hat er im wirtschaftlichen Bereich gepunktet. Wenn es darum geht, den besten Sportwagen auszusuchen, hat der Volkswagen Scirocco R ganz klar “die hübsche Motorhaube” vorn.

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R: Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der R locker unter 6 Sekunden

Der Golf R punktet ganz klar mit seinem Allrad. 4Motion ist gerade bei einem Sportwagen immer die erste Wahl, vor allem, wenn man Spaß hat, an schnellen Kurven. Ein Preistipp ist und bleibt der  Citroën DS4, der mit 200 PS bei 20.700 Euro startet.

Am Samstag holen wir den Corsa OPC Nürburgring Edition ab. Das Autojahr 2012 bleibt spannend und “wild”.

Linktipps:

Fotos © 2012 Redaktionsbüro Kebschull

{ 2 Kommentare }

(2) Volkswagen Golf R 270 PS–Test

von Gerd Kebschull am 19. Januar 2012

Der Volkswagen Golf R hat weiterhin ein strammes Testprogramm zu absolvieren. Erst auf den Long-Run-Turn, dann zum ADAC FSZ auf die Track-Strecke. Hat er seinen Job gut gemacht?

Von hinten kommt ein VW Golf…

…werden einige gedacht haben, als ich auf dem Long-Turn-Run war. So richtig wollen 3er und Co dann nicht rüber, auch dann nicht, wenn rechts bis zum Horizont alles frei ist. Erst als sie dann den Golf  “vorbeirauschen” sahen, kam vielleicht die Einsicht: Das muss ein “R” gewesen sein – obwohl das “R” nach einigen Sekunden schon nicht mehr gelesen werden kann.

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R auf der Trackstrecke vom ADAC Fahrsicherzeitszentrum (FSZ) in Augsburg

Gibt mir Gas – ich will Spaß,

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R unschuldig in Weiß

… flüstert der Volkswagen Golf R ständig. Die Teststrecke für die Option “BAB sparsam” ist dann auch entsprechend kurz ausgefallen. Denn natürlich ist klar: Unter 10 Litern Super kommt der Golf R kaum ans Ziel, weil er einfach zum Schnellfahren verführt – nicht zum Rasen. Die angegebenen 250 km/h schafft der R, gemäß Tacho, spielend. Die 260 km/h hat er mal kurz angekratzt. Das 2-Liter FTSI-Triebwerk ist ein Traum. Der dreht so spielerisch im zweiten, dritten Gang in den roten Bereich, dass man meint, der Golf hätte gar keinen Drehzahlbegrenzer.

Unsere Tochter ist ein echter FIAT- und SUV-Fan. Mal Golf fahren? Es kommt bei ihr so gar keine echte Begeisterung auf. Nach Schlüsselrückgabe, leuchtende Augen. Der Golf hat auch sie einfach und charmant um den Finger gewickelt. Noch Fragen?

Kraftstoffverbrauch

Wer den Golf R unter 8 Litern fahren will, muss das mit Tempo 80 auf der Landstraße mit Tempomat machen. Jeder kleine Zwischenspurt treibt den Verbrauch nach oben. Da der Volkswagen Scirocco R und der Seat Leon Cupra R ja auch mit diesem phantastischen Triebwerk ausgerüstet sind – entsteht auch hier die klassische Patt-Situation.

Modus Strecke [km] Geschw. [km/h] Verbrauch [l/100km]
Autoplenum-
Vergleichsrunde
68 70 8,5
Landstraße
normal
50 85 9,1
Landstraße sparsam 68 68 8,3
BAB sparsam 154 111 8,8
BAB normal 67 117 10,6
BAB schnell 113 159 16,4
ADAC FSZ - - 15,3

Ausstattung

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R auf dem Testgelände vom ADAC

Einen Volkswagen Golf R kann man, wenn man will, locker auf 48.000 Euro treiben. Das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG (ca. 2000 Euro) wäre für mich erste Wahl (s.a. Beitrag Volkswagen Scirocco R), ebenso die Adaptive Fahrwerksregelung DCC (975,00 €). Die Motorsport-Schalensitze (3.260,00 €) finde ich zwar extrem teuer, würden dem “R” aber mehr Sportwagen-Feeling bringen.

Zwischenfazit

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R - Adaptive Fahrwerksregelung DCC macht einen guten Job

Der Volkswagen Golf R macht unheimlich viel Spaß. Ob er den Aufpreis von etwa 10.000 Euro zum Volkswagen Golf GTI (210 PS) rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden. Aber eines ist sicher: Mit 270 PS fährt der Golf R eher in der Liga eines Audi A3 RS.

Im nächsten Teil, auf der Motorvision Track-Strecke vom ADAC FSZ muss der Golf R beweisen, ob sein 4Motion einen guten Job macht. Eines kann ich schon mal verraten: So schwierig waren die Straßenverhältnisse noch nie.

Linktipps:

Fotos © 2012 Redaktionsbüro Kebschull

{ 1 Kommentar }

(1) Volkswagen Golf R 4Motion

von Gerd Kebschull am 7. Januar 2012

Auf den Volkswagen Golf freuen wir uns schon seit einigen Wochen. Aber es ist nicht irgendein Golf, sondern der “R”, aus der “volkseigenen” Tuning-Schmiede. Wenn man so will der “Über-Golf“, einer mit 270 PS, der so manchen Sportwagen das Fürchten lehrt. Kann der Golf R die hohen Erwartungen erfüllen?

Nur wo “R” draufsteht bekommt man auch 270 PS

Der Volkswagen Golf R startet bei 37.370 Euro – ohne Extras. Das ist eine Menge Geld. Unser Golf R kostet 44.000 Euro. Er ist mit einem 6-Gang Schaltgetriebe ausgestattet und mit allem, was ein “Sportlerherz höher schlagen lässt“.

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R - Ein Traum in Weiß

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R: 270 PS, 2-Liter FTSI-Triebwerk, 0-100 km/h in 5,7 Sekunden - Noch Fragen?

Vor allem mit 4Motion (Serie), so nennt Volkswagen seinen Allrad; Audi sagt dazu Quattro und Mercedes 4Matic. Für das geniale DSG-Getriebe, dass wir im Scirocco getestet haben, werden noch mal fast 2.000 Euro fällig. Für Leder auch gleich mal fast 2.000 Euro. Ich würde eher DSG als Leder wählen, denn der Testwagen ist mit den serienmäßigen Sportsitzen mit Sitzheizung ausgestattet, was äußerst angenehm empfunden wird. Ganz sicher aber würde ich die Adaptive Fahrwerksregelung DCC für knapp 1.000 Euro ordern, denn ein Sportler muss hart sein – nur so kann er seine ganze Kraft in den Kurven zur Geltung bringen. Wer einen „R“ kauft, will die 270 PS auch spüren.

Erst einmal schwärmen

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R: Nur wo R draufsteht, ist auch R drin!

Der Volkswagen Golf R kommt in Weiß daher. Er sieht chic aus. Natürlich ist diese Farbe keine “Winterfarbe”, weil er bei diesem Wetter schon “angeschmuddelt” aus der Waschstraße kommt. Das “R” zeigt er, wie bei Scirocco R, ziemlich dezent. Er steht im Sommer auf 19-Zoll (Aufpreis), im Winter auf 18-Zoll-Felgen, duckt sich 20 Millimeter tiefer als sein Bruder, hat dezent Seitenschweller und einen Doppelauspuff.

Dann mal los. Keyless-Go (VW nennt es “Keyless Access”) – der Schlüssel kann im Mantel bleiben. Start-Stopp drücken und das Brabbeln genießen. Nicht “Ford Focus RS-mäßig”, aber nett. Angenehmer Sound, signalisiert aber: Wehe, wenn ich über 4.000 Umdrehungen komme. Rückwärtsgang rein – Rückwärtskamera (ParkPilot inkl. Rückfahrkamera “Rear Assist” 275,- Euro) an. Braucht man beim Golf nicht unbedingt, weil die Rundumsicht OK ist. Unverständlich ist, dass die Geschwindigkeitsregelanlage 205,- Euro kostet. Die sollte bei jedem Auto in dieser Preiskategorie mittlerweile Serie sein, weil sie auf langen Strecken für eine deutliche Kraftstoffreduzierung sorgt.

Fahrspaß serienmäßig

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R: Edel sei der Golf, hilfreich und gut

Das 2-Liter TFSI-Triebwerk hat gegenüber dem von uns getesteten Volkswagen Scirocco R und dem Seat Cupra R noch einmal 5 PS mehr spendiert bekommen und stemmt 350 Newtonmeter (2.500 – 5000 1/min) auf die Kurbelwelle. Die 1.521 kg Leergewicht werden in 5,7 Sekunden (Werksangabe) auf Tempo 100 katapultiert und erst bei 250 km/h ist Schluss. Mit seinem 60-Liter-Tank kämen wir vermutlich bei moderater Fahrweise bis Donauwörth. Aber wer will mit so einem Flitzer ständig 120 fahren?

Innen: Sportlich, edel, VW-typisch

Außen, innen, alles VW-typisch: Topp Verarbeitung, funktional. Sitze passen auf Anhieb, keinen 23 Stellmotoren für die Einstellung – aber mit Sitzheizung.

Volkswagen Golf R

Volkswagen Golf R: Alles klar, alles da

Das 6-Gang-Getriebe macht einen guten Job, obwohl ich instinktiv das DSG-Getriebe vermisse. Fast 2.000 Euro sind ein Menge Geld, aber lieber DSG statt Leder – wäre meine Entscheidung. Mit dem Golf R kann man gemütlich cruisen, dann sind auch Verbräuche von unter 8 Litern möglich. Aber jeder Sprint – und der Golf R flüstert ständig: “Ich will Gas, ich will Spaß!” – sind kontraproduktiv. Spätestens dann weiß man, wofür man deutlich “über 40 Riesen hingeblättert” hat. Das 2-Liter FTSI-Triebwerk ist nur durch den 5-Zylinder vom Audi A3 RS zu toppen.

Montag geht es auf den Long-Run-Turn und am Mittwoch auf die ADAC Teststrecke. Wird der Volkswagen Golf R 4Motion unsere Erwartungen erfüllen?

Linktipps:

Fotos © 2012 Redaktionsbüro Kebschull

{ 4 Kommentare }

Ferrari F430 vs. Lamborghini LP560

von Gerd Kebschull am 4. Januar 2012

Automobiler Ausblick auf das Jahr 2012

Das Autojahr 2011 auf autoplenum.de hat uns sehr viel Spaß gemacht. Für 2012 können wir jetzt schon einige “Schmankerl” versprechen. Autojahr 2012 startet gleich mit einem Kracher. Den Volkswagen Golf R. 270 PS müssen wir auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum (FSZ) in Augsburg bändigen. Schon etwas ausgetreten der Spruch, aber immer noch gut: Der mit dem Golf tanzt.

Auf der IAA 2011, der Citroen DS5

Auf der IAA 2011, der Citroen DS5 als Hybrid 4

Opel Corsa OPC Nürburgring Edition

AIL Leasing - Mercedes-Benz SLR McLaren

Traumautos bei AIL Leasing: Vielleicht stellen wir demnächst auch den Mercedes-Benz SLR McLaren Coupe vor

Das ist das nächste Topp-Auto. Wir planen, das Fahrzeug “standesgemäß” auf dem Nürburgring vorzustellen. Der Nürburgring ist aber eine launische Diva. Die Veranstaltung kann Ende Januar aber auch wegen eines Schneechaos einfach untergehen.

Natürlich kommen auch die Sparfüchse nicht zu kurz. Wir freuen uns auf den Citroën C3 als e-HDi Airdream, mit dem wir wieder einmal die 4-Liter-Grenze unterbieten wollen. Ein weiterer Citroën wird eher die 250 km/h-Grenze als Ziel haben. Der C5 wird von 200 PS angefeuert. Wir werden aber auch den Kraftstoffverbrauch genau unter die Lupe nehmen. Der Citroën DS5, ein weiteres Highlight von Citroën, ist ebenfalls in der Planung.

Porsche Panamera Diesel

Porsche Panamera Diesel

Auf der IAA 2011: Porsche Panamera Diesel

Der Porsche Panamera Diesel wird Mitte Februar auf unserer Einfahrt stehen. Dass ein Diesel-Triebwerk und ein Sportwagen gut zueinander passen, hat Audi mit zahlreichen Siegen in Le Mans bewiesen. Aber passt er auch in einen Traum-Porsche? Wir werden die Antworten geben.

Natürlich hoffen wir auch im April den neuen Porsche 911 (Typ 991) ausführlich vorstellen zu können und im Herbst dann den Boxster S (Typ 981) mit Siebengang-Getriebe. Der neue Porsche Boxster soll auf dem Genfer Salon 2012 (08.-18.03.2012) vorgestellt werden. Geplant ist sogar ein 4-Zylinder-Triebwerk mit, für einen Porsche, bescheidenen 230 PS. Warum nicht? In einem Cabrio macht ein kleiner Motor immer Sinn und Porsche bietet endlich auch ein Fahrzeug an, was preislich als Markeneinstieg bewertet werden kann.

City-Flitzer und E-Mobil

Natürlich werden wir auch den City-Flitzern im Blog eine Menge Aufmerksamkeit schenken. Sparsame kleine, aber auch chice funktionelle Autos liegen voll im Trend. Der Volkswagen Up wird im Frühjahr zeigen, ob er den Markt in diesem Segment beherrschen kann.

Neugierig sind wir auf den Opel Ampera, als eines der ersten serienmäßigen Elektroautos. Eine nette Spielerei für Öko-Freaks oder ein sinnvolles Auto mit hoher Alltagstauglichkeit? Wir werden auch hier die Antworten geben.

Ferrari oder Lamborghini? Die 500-PS-Grenze muss fallen

Lamborghini

Lamborghini auf der IAA 2011

Was kommt noch? Natürlich planen wir, weitere Highlights im Hoch-PS-Segment vorzustellen. Knacken wir mit einem Ferrari F430 Scuderia F1 (372 kW = 500 PS) oder einem Lamborghini Gallardo LP560-4 (412 kW = 550 PS) hier im Blog die 500-PS-Marke? Weiterhin steht auch ein Porsche GT3 RS 4.0 ganz oben auf unserer Wunschliste. Auf den Porsche 911 Turbo (Typ 991) werden wir sicher noch bis 2013 warten müssen.

Wir freuen uns auf ein interessantes Autojahr mit vielen schönen Autos und versprechen, wir werden auch weiterhin unserer Linie treu bleiben: Alle Autos machen Spaß – von ganz sparsam bis ganz schnell.

Linktipps:

Fotos © 2011 Redaktionsbüro Kebschull

{ 0 Kommentare }

Automobiler Jahresrückblick 2011

von Gerd Kebschull am 30. Dezember 2011

Wir hatten ein tolles Autojahr und durften hier im Blog auf autoplenum.de jede Menge elegante, sportliche oder funktionale Autos vorstellen. Daher hier noch einmal ein herzliches Dankeschön an “unsere” Automobil-Hersteller.

Tolle Autos, schnelle Transporter – das ganze Programm

Ein Rückblick auf unsere automobilen Highlights ist extrem schwer, weil wir so viele chice Autos vorgestellt haben. Ein Höhepunkt war sicher der Porsche 997 GTS, der mit 408 PS auch einige Redakteure über die 400-PS-Grenze “transportiert” hat.

Citroen DS4

Der Citroen DS4 hat es verdient in HDR abgelichtet zu werden

Rein sportlich gesehen, war der Porsche Cayman R der absolute Dampfhammer. Schnell auf der Autobahn und extrem sicher in engen Kurven. Eine große Überraschung: Mit den Benzindirekteinspritzern von Porsche kann man sogar relativ sparsam unterwegs sein. Der neue Porsche 911 (Typ 991) soll diese Verbräuche ja noch um etwa 10 Prozent unterbieten.

Der Raumriese – Volkswagen Sharan

Porsche Cayman R

Felix Sutschek: Verehrung für den Porsche Cayman R - Wir lieben Autos!

Unvergessen der Volkswagen Sharan, der mit seinem Platz, seinem Handling im Gebirge, die volle Punktzahl erreicht hat. Ich schwärme für einen VAN? Ja, denn der Volkswagen Sharan als TDI hat es verdient. Natürlich hat es auch Spaß gemacht, dieses tolle Auto im Jachthafen von Rimini (Italien) zu fotografieren.

Die größten Überraschungen kamen von Citroën. Steht der französische Autobauer doch dafür “Brot- und Butter”-Autos zu produzieren, ist ihm mit der DS-Serie ein extrem eleganter Wurf gelungen. Der Citroën DS3 ist chic, Citroën sagt selbst dazu “SportChic”, er ist schnell – einfach anders und überzeugt auch mit einem relativ günstigen Einstiegspreis. Der Citroën DS4 hat das ganze noch einmal getoppt. 200 PS und eine edle Verarbeitung für etwa 32.000 Euro. Da muss man lange suchen, um ein vergleichbares Konkurrenz-Fahrzeug zu finden.

ADAC Fahrsicherheitszentrum (FSZ)

ADAC Fahrsicherheitszentrum

Der Fotograf Thomas Wellinger gibt alles. Für ein gutes Foto holt man sich auch schon mal ein dreckige Hose

Im März hatten wir richtig viel Spaß mit dem Seat Cupra R. Der kleine Sportler hat auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum (FSZ)  die Kurven einfach gerade gebügelt. Der Seat Ibiza Cupra R ist ebenfalls mit dem phantastischen 180 PS Triebwerk ausgestattet, dass schon im Škoda Fabia RS für Furore gesorgt hat. Der eine ist vielleicht einen “Tick” sportlicher, der andere hübscher. Was für wen zutrifft, sollte Sie selbst entscheiden.

Auch Audi konnte überzeugen: Im Mai mit dem eleganten und extrem sparsamen Audi A1 TDI unterwegs.
Im dichten Nebel den Audi A3 Sportback getestet. Felix Sutschek bringt es auf den Punkt mit der Feststellung: Der Audi A3 dreht im Leerlauf genauso rasch den Drehzahlmesser hoch, wie im ersten Gang. Ein größeres Kompliment kann man einem Triebwerk nicht machen.

Die jungen Wilden

Seat Ibiza Cupra

Die jungen Wilden: Der Seat Ibiza Cupra R im harten Testalltag

Alle Autos aus der Serie “Die jungen Wilden“  haben viel Spaß gemacht. Eine weitere Überraschung war der Škoda Fabia RS. Sieht so nach Familientransporter aus, hat es aber “faustdick” hinter den Ohren. Mit dem kleinen Sportler mit dem DSG-Getriebe im “Sportmodus” mal eben fast die 240 km/h-Grenze geknackt. Da haben so manche “Verfolger” gestaunt und sich an dem Doppelendrohr des jungen Wilden erfreut.

Auch unsere “Sparfüchse” konnten punkten und wir haben insgesamt keine Enttäuschung erlebt. Der neue Opel Astra Sports Tourer hat mit einem Verbrauch von sagenhaften 4,1 Liter überzeugt. Der neue Ford Focus Turnier CDTi ist ein Auto geworden, in dem nahezu alle Sicherheits-Feature geordert werden können, was man noch vor wenigen Jahren kaum für eine Mercedes-Benz S-Klasse eingebaut bekam.

City Flitzer – Ferrari 355 GTS als Supersportwagen

Skoda Octavia RS

Abendstimmung, für den Skoda Octavia RS werden auch schon mal "Überstunden" gemacht

Auch die ganz kleinen machten einen guten Job. Mit Kia Picanto als City-Flitzer waren wir flott unterwegs. Auch die kleinste Parklücke kann mit dem “Raumwunder” erobert werden.

Sogar einen Ferrari haben wir in diesem Jahr steuern können. Der Ferrari 355 GTS braucht eine “harte Hand” und ein kräftiges linkes Bein für die Kupplung. Auch im nächsten Jahr werden wir wohl die Chance haben, einen Ferrari ausführlich vorzustellen. Der GTS rangiert unter der Klassifizierung Youngtimer. Der Porsche 356 S ist dagegen ein echter Oldtimer. Der Dank geht an die AIL Leasing AG. Weiterhin auf unserer Wunschliste steht ein Mercedes-Benz 300 SL.

Unsere Highlights 2011

Fotos © 2011 Redaktionsbüro Kebschull

{ 2 Kommentare }

(3) Hyundai Veloster – Fazit

von Gerd Kebschull am 27. Dezember 2011

Der Hyundai Veloster hat unheimlich viel Spaß gemacht. Der Hyundai Veloster ist ein kleiner Sportwagen, der auffällt. Er ist anders, will anders sein – und das ist sein spezieller Reiz.

Flott auf der Landstraße, angenehm in der Stadt

Der Hyundai Veloster hat den Long-Run-Turn souverän gemeistert. Bedauerlich: Leider hat er nur einen 50-Liter-Tank, sodass ein Zwischenstopp eingelegt werden musste. Sein Verbrauch lag im Schnitt bei etwa 7 Litern Super.

Hyundai Veloster

Hyundai Veloster - flott in der Kurve

Hyundai Veloster im Alltag

Hyundai Veloster

Der Hyundai Veloster ist ein hübscher "Hingucker"

Auch hier hat er überzeugt. Vier Kästen Wasser und eine Kiste Bier “sprechen” eine deutliche Sprache. Das muss man erst einmal mit einem anderen Sportwagen “wegschleppen”. An das “Durchrutschen” haben sich die Fondpassagiere schnell gewöhnt, weil der Einstieg über die rechte hintere Tür eleganter ist, als über den “Easy-Entry-Einstieg”.

Auf unserer Hausstrecke, in der Nähe von Donauwörth, hat der Hyundai Veloster keine Schwächen gezeigt. Flott durch die Kurven, problemlos beim Handling.

Felix Sutschek, Redakteur von Auto-Online-Magazin, hat den Hyundai Veloster getestet.

Wie hat dir der Hyundai Veloster gefallen?

Felix Sutschek: Um flotter voran zukommen, will der Motor Drehzahlen haben. Knappe 167 Newtonmeter Drehmoment liegen erst bei über 4.800 Umdrehungen pro Minute an: Mit seinen 140 PS schafft der Veloster 201 km/h. Das sind keine Wunderwerte, aber auf kurvigem Geläuf, mit nicht allzu vielen Steigungen, kann man damit schon Freude am Fahren entwickeln.

Hyundai Veloster

Hyundai Veloster: 140 PS sorgen für Vortrieb

Der Hyundai Veloster hat bei uns bislang nur den Citroën DS3 zu fürchten, der motormäßig kaum stärker war, aber dem Hyundai Veloster leichtfüßig davon fährt. Dennoch machen sich die beiden wohl kaum Konkurrenz. Der Hyundai Veloster ist eher der kleine Sportwagen, der Citroën DS3 das flotte Coupe.

Kraftstoffverbrauch

Der Kraftstoffverbrauch lag im Schnitt bei moderaten 7 Litern ohne wirklich als “Langeweiler” aufzufallen. Der Hyundai Veloster will aber Drehzahl sehen, um wirklich Spaß zu machen. Bei flotter Gangart fließen auch schon mal 8 bis 9 Litern durch, für den Sprint auf der Autobahn auch fast 13 Liter.

Modus Strecke [km] Geschw. [km/h] Verbrauch [l/100km]
Autoplenum-
Vergleichsrunde
86 72 7,1
Landstraße
normal
45 58 7,2
Landstraße sparsam 68 55 6,7
BAB normal 356 100 7,0
BAB schnell 53 133 12,7

Fazit

Hyundai Veloster

Hyundai Veloster: Braucht deutlich unter 7 Litern, wenn man sparsam unterwegs sein will

Der Hyundai Veloster ist ein schöner, flotter und kleiner Sportwagen, der starke Emotionen auslöst. Schöne wäre es, wenn die Hyundai-Ingenieure dem Veloster ein stärkeres Herz einpflanzen würden. Ein 2-Liter Turbo-Direkteinspritzer mit 200 PS wären ideal. Dann bräuchte der Hyundai Veloster auch keinen Diesel-Transporter mehr zu fürchten und die “Gegner” hätten ihren Spaß am “Hintern” des Hyundai Veloster – und das elegante Doppel-Endrohr hätte seine Berechtigung.

Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat, und zwar mit einem Leckerbissen. Endlich wieder Volkswagen Golf fahren. Aber nicht irgendeinen – sondern die Hightech-Version: Den Volkswagen Golf R mit 270 PS. Wird er als “Allrad” die Kraft souverän auf die Straße bringen?

Linktipps:

Fotos © 2011 Redaktionsbüro Kebschull

{ 1 Kommentar }

(2) Hyundai Veloster – Fahrbericht

von Gerd Kebschull am 21. Dezember 2011

Der Hyundai Veloster ist ein eleganter kleiner Sportwagen. Als 2+2-Sitzer mit dem ungewöhnlichem 2+1-Türkonzept hat der kleine Charmeur schnell unsere Herzen erobert. Im zweiten Teil muss er beweisen, wie viel Sportler aus einem 140-PS-Triebwerk gekitzelt werden kann.

Einsteigen und sich wohl fühlen

Wie bereits erwähnt, ist das Einsteigen in den Fond etwas ungewöhnlich. Unsere Enkelin Lisa hat mokiert, dass sie ja keine Tür hat. Noch nicht einmal ein Fenster, das sich öffnen lässt.

Hyundai Veloster

Der Hyundai Veloster wiegt, je nach Ausstattung, zwischen 1.260 und 1.354 Kilogramm

Die Übersichtlichkeit nach vorn und zur Seite ist OK, nach hinten, wegen der dicken C-Säule, eine Katastrophe. Gut, wenn man die Rückfahrkamera hat. Sie ist kein nettes Gimmick, sondern eher ein Muss, um sich keinen Park-Rempler einzufangen. 1,88 Meter lassen sich für kurze Strecken auch mal hinten platzieren. Aber der Veloster ist ein Sportwagen oder ein Coupe, in dem, in der Regel, nur zwei Leute unterwegs sind.

140 PS treffen auf 1.300 Kilogramm

Hyundai Veloster

Das 4-Zylinder-Triebwerk, mit Direkteinspritzung, leistet 167 Newtonmeter Drehmoment bei 4.850 1/min

Der Hyundai Veloster wiegt, je nach Ausstattung, zwischen 1.260 und 1.354 Kilogramm. Das 4-Zylinder-Triebwerk, mit Direkteinspritzung, leistet 167 Newtonmeter Drehmoment bei 4.850 1/min. Für die 140 PS (103 kW) werden 6.300 1/min benötigt. Damit ist klar: Der Veloster will Drehzahl – wird erst ab etwa 4.000 1/min zum Sportler, ohne wirklich den Druck im Rücken zu erzeugen, den man sonst in einem Sportwagen verspürt.

Für den Sprint von Null auf 100 km/h braucht der Veloster knapp 10 Sekunden. Das kann der Citroën DS3 mit etwa 7 Sekunden besser. Die Endgeschwindigkeit von knapp über 200 Kilometer wird im 5. Gang geschafft, da der 6. Gang, um Kraftstoff zu sparen, lang übersetzt ist. Bis 180 km/h zieht der Hyundai Veloster gut durch. Für die letzten 20 km/h nimmt er sich etwas Zeit. Mehr zu seinen Sportwagen-Eigenschaften mit nächstem Teil.

Genügsam im Kraftstoffverbrauch

Hyundai Veloster

Der Veloster will Drehzahl – wird erst ab etwa 4.000 1/min zum Sportler

Wer gut mit dem Gaspedal umgehen kann und häufig den Tempomat einsetzt, kann den Hyundai Veloster um die 7 Liter bewegen. Damit wäre theoretisch eine Reichweite von etwa 700 Kilometern möglich (Tankinhalt 50 Liter). Die Werksangabe von 5,3 Litern ist, wie bei jedem Hersteller, eher eine Illusion.

Wie bereits erwähnt, kann man mit einem Direkteinspritzer nur Kraftstoff sparen, wenn man sich meist im mittleren Drehzahlband bewegt. Hohe Geschwindigkeiten bedeuten, wie bei jedem Auto, einen hohen Kraftstoffverbrauch.

Fazit

Hyundai Veloster

Der Hyundai Veloster fällt auf

Der Hyundai Veloster ist ein chicer kleiner Sportwagen, der sogar als “Spar-Sportler” durchgeht. Der Veloster giert nach Drehzahl. Dann kommt echtes Sportwagen-Feeling auf. In den Kassler Bergen war der Hyundai Veloster sich nicht zu schade, auch mal im 3. Gang den Überholvorgang einzuleiten. Der Hyundai Veloster ist mit knapp unter 28.000 Euro ein echter Sportwagen, der allerdings den Führerschein des Fahrers nicht ständig in Gefahr bringt.

Linktipps:

Fotos © 2011 Redaktionsbüro Kebschull

{ 2 Kommentare }

(1) Hyundai Veloster 140 PS – Test

von Gerd Kebschull am 20. Dezember 2011

Ein kleiner Sportwagen mit eleganter Linienführung, Topp-Ausstattung, edles Design, kraftvoller Auftritt. Ein Sportwagen, der anders sein will, der auffällt. Ein neuer Audi? BMW? Nein, der Hyundai Veloster. Ein aufregender Sportwagen, der unter 22.000 Euro (Veloster 1.6 Style: 21.600 Euro) startet.

Veloster blue 1.6 als Style oder Premium?

Ich stehe an einer Stopp-Straße als Linksabbieger. Kein Auto kommt von rechts daher, keines von links. Warum fährt der junge Mann mir gegenüber nicht? Er muss sich tatsächlich erst den Hyundai Veloster genauer anschauen und schenkt ihm begeisterte Blicke. Nach gefühlten fünf Minuten kann er sich losreißen und ich endlich links abbiegen.

Hyundai Veloster

Hyundai Veloster - Innen alles edel, gut verarbeitet, übersichtlich

Hyundai Veloster ist ein chicer kleiner Sportwagen mit 140 PS. Für ihn haben wir eine neue Rubrik “Junge Sportler” eingerichtet. Denn gegen die “Jungen Wilden” kommt er mit seinen 140 PS (103 kW) bei 6.300 1/min und 167 Newtonmeter Drehmoment nicht an. Aber seine Werte sind eines Sportwagens würdig. Für den Sprint auf 100 km/h benötigt der Flitzer keine zehn Sekunden (9,8 sec) und erst bei 201 km/h ist Schluss mit dem Vortrieb.

Der kleine Eroberer mit Platz im Innenraum

Hyundai Veloster

Hyundai Veloster: Anders als andere - Große Klappe, viel dahinter

Der rote Flitzer hat sofort die Herzen aller Redaktionsmitglieder erobert. Witzig das 2+1-Türenkonzept. Für den Einstieg in den Fond gibt es hinten rechts eine Tür. Wer hinten links sitzt, muss entweder “durchrutschen” oder über “Easy-Entry”-Funktion auf der Fahrerseite nach hinten “klettern”.

Innen alles edel – erfreulich, auch fast alles serienmäßig. In der Premium-Ausstattungslinie (26.200 Euro) sind sogar schon die Ledersitze serienmäßig. Für das DSG-Getriebe, bei Hyundai heißt es DCT 6-Gang-Doppelkupplungsgetrieb mit Schaltwippen am Lenkrad, wird ein Aufpreis von 1.700 Euro fällig. Das Navigationsgerät mit Rückfahrkamera ist mit 1.300 Euro günstig. Der Hyundai Veloster 1.6 Premium kostet somit 26.200 Euro + Navi 1.300 Euro + Veloster Red Metallic + 480 = 27.980 Euro. Ein echter “Kampfpreis”. Ein BMW 118i-3-Türer mit Edition Lifestyle und Metallic kostet schon 26.410,- Euro, natürlich ohne Leder, Navi usw. Ein vergleichbarer Volkswagen Scirocco startet bei knapp unter 23.000 Euro. Auch bei Volkswagen ist man mit einigen Extras schnell bei 30.000 Euro. Den von uns getesteten Volkswagen Scirocco R mit 270 PS können wir natürlich nicht gegen Hyundai Veloster antreten lassen. Eher schon den Citroën DS3, der uns mit seinem eleganten Design und seinen 150 PS echt begeistert hat.

Wir müssen noch die Frage beantworten Style oder Premium. Ich würde mich spontan für Premium blue 1.6. Für die knapp 600 Euro Aufpreis (26.590 Euro) gibt es dann die Start-Stop-Automatik (Idle Stop & Go = ISG), die den Gesamtverbrauch auf 5,9 Liter reduzieren soll.

Edles Design – Chicer Sportler

Hyundai Veloster

Hyundai Veloster - Schnittiger kleiner Sportwagen mit 140 PS

Der kleine Sportler steht auf 215er -18-Zoll. In den Alufelgen findet sich das Veloster Red Metallic wieder. Vorne mutig designed, mit einer Öffnung unterhalb der Scheinwerfer, die gar keine ist. Da haben dem Aerodynamiker sicher die Haare zu Berge gestanden und vermutlich kostet dieses chice “Extra” dem Veloster 5 km/h in der Endgeschwindigkeit.
Bei der Auswahl für den Beitrag sind meistens Bilder von hinten in den Ordner autoplenum.de gekommen. Der Hyundai Veloster sieht von vorne schon sehr gut aus. Aber von hinten ist er einfach eine Augenweide. Die Dachlinie läuft nach hinten nicht steil nach unten zum Heck. Das hat den Vorteil, dass vier Kisten Wasser und eine Kiste Bier in den Kofferraum passen. Damit hat der Veloster die Alltagstauglichkeit schon klar unter Beweis gestellt.

Auch hinten ist der Veloster komplett mutig designed. Hyundai ist erwachsen geworden. Die schauen nicht mehr ab, die erfinden einfach die Rubrik “Kleine Sportler” neu. Hyundai traut sich auch hinten eine mutige “Design-Delle” einzubauen.

Zwischenfazit

Hyundai Veloster

Hyundai Veloster - Schafft den Sprint auf 100 km/h unter 10 Sekunden. Erst bei 205 km/h ist Schluss

Mein Zwischenfazit: Einfach genial, alles neu, toller Sportwagen. Gutes Preisleistungsverhältnis mit guter Serienausstattung. Nur alle 30.000 Kilometer (oder 1x im Jahr) in die Werkstatt. Hyundai  bietet fünf Jahre Garantie und dies wartungskostenfrei: Der Kunde bekommt damit die volle Kostenkontrolle. Da können sich die deutschen Hersteller eine dicke Scheibe von abschneiden. Im nächsten Teil beschäftigen wir uns mit den sportlichen Eigenschaften und natürlich testen wir den Kraftstoffverbrauch.

Linktipps:

Fotos © 2011 Redaktionsbüro Kebschull

{ 3 Kommentare }

(2) Kia Picanto Vision – Fahrbericht

von Gerd Kebschull am 11. Dezember 2011

Der Kia Picanto Vision mit dem 3-Zylinder-Triebwerk und 69 PS hat nach 1.500 Kilometern keine Schwächen gezeigt. Auch auf der Autobahn hält der City-Flitzer gut mit.

Der Kia Picanto Vision ist ein Eyecatcher

City-Flitzer gehören in die Stadt – klar, aber sie müssen auch den Long-Run-Turn bestehen. In der Stadt fällt der Kia Picanto in “Lemon-Gras” auf. Zwei junge Männer: “Klasse Auto, dürfen wir den mal von Innen sehen?” Logisch, der Kia macht neugierig.

Kia Picanto Vision

Kia Picanto Vision - "Kann ich mir den mal ansehen?"

Auf der Fahrt nach Donauwörth mussten wir, wie erwartet, einen Zwischenstopp einlegen. Mit dem 35-Liter Tank kommt man theoretisch 700 Kilometer weit. Bei zügiger Fahrt aber dann doch eher nur 500 Kilometer. In den Kassler-Bergen musste man, ganz ungewohnt, auch mal in den 4. oder auch 3. Gang zurück schalten. Aber kein Problem. Der Kia braucht etwas Drehzahl, dann sind Berge kein Problem. Einmal hatten wir sogar 180 km/h am “Staurohr”. Am Ende bin ich relativ entspannt angekommen. Test bestanden. Fazit: Auch ein City-Flitzer kann man locker über 600 Kilometer bewegen – ohne genervt am Ziel anzukommen.

Der Kia Picanto mit ISG = “Idle Stop & Go”

Kia Picanto Vision

Den Kia Picanto gibt es auch mit ISG = "Idle Stop & Go"

Leider ist in unserem Kia Picanto diese Option (+ 760 Euro) nicht verbaut, so dass wir nur vermuten können, dass er auf Kurzstrecken und in der Stadt etwa einen halben Liter Kraftstoff einsparen könnte. Weitere Infos zum Komfort-Paket auf Kia.de.

Ebenso können wir zu den unterschiedlichen Modi (Landstraße, BAB, Autoplenum-Vergleichsrunde) keine Aussagen machen. Der Bordcomputer hat keinen Durchschnittsverbrauch und auch keine Restkilometer-Anzeige. Hier sollte Kia auf jeden Fall nachbessern. Wir haben durchschnittlich Verbräuche von 6 bis 6,5 Litern, bei meist flotter Fahrweise, erzielt. Unter 5 Liter ohne Tempomat, bei “normaler” Fahrweise wird es eher schwierig sein. Da enttäuscht der Picanto etwas.

Fazit

Kia Picanto Vision

City-Flitzer gehören in die Stadt – klar, aber sie müssen auch den Long-Run-Turn bestehen.

Der Kia Picanto Vision hat richtig Spaß gemacht und keine Schwächen gezeigt Mit seinem etwas “altbackenen” Vorgänger hat er überhaupt keine Ähnlichkeit mehr. Nettes Design, frische Farben und ausreichend Platz, machen den 5-Sitzer Kia Picanto zu einem idealen City-Flitzer oder Zweitauto. Mit seiner Variabilität (, kann auch mal ein Studentenumzug realisiert werden. Wer ein bisschen mehr Dampf braucht, sollte den 4-Zylinder 1,2 mit 85 PS wählen (0-100 km/h in 11,4 Sekunden). Den Picanto gibt es auch mit 4-Stufen-Automatik (+ 800 Euro). Mit der Fahrzeuggarantie von 7 Jahren (150.000 Kilometer) nimmt Kia eine Ausnahmestellung ein.

Bei den Wartungsintervallen von 15.000 Kilometern (oder 12 Monate) sollte Kia nachbessern. Jetzt sind wir gespannt, wenn die Konkurrenz von Ford (Ford Ka), Volkswagen (Up) und Co vorrollen. Der neue Huyndai Veloster steht bereits auf der Einfahrt. Ich kann es jetzt bereits versprechen: Der Huyndai Veloster ist ein Traum in Rot!

Linktipps:

Fotos © 2011 Redaktionsbüro Kebschull

{ 1 Kommentar }

(1) Kia Picanto Vision 1,0 69 PS

von Gerd Kebschull am 10. Dezember 2011

Eigentlich wollten wir den Kia Rio “ordern”, der uns schon auf der IAA 2011 angelächelt hat. Aber der war leider schon “vergriffen”. Also starten wir unsere neue Serie “City-Flitzer” mit dem Kia Picanto. Der Volkswagen Up, der Ford Ka, Seat Mii und der Škoda Citigo werden folgen.

Klein – aber oho!

Unter diesem Motto wollen die City-Flitzer unser Herz erobern. Schon oft hatten wir in der Redaktion die Diskussion, ob man wirklich mit einem Audi A6, BMW 5er oder einer Mercedes E-Klasse unterwegs sein muss – oder reicht nicht auch ein “Kleinstwagen”.

Kia Picanto Vision

Härtetest bestanden. Der Kia Picanto findet in Mainz einen kostenlosen Parkplatz. In die Lücke passen nur City-Flitzer

Der Kia Picanto startet knapp unter 9.000 Euro, für den Kia New Picanto Vision 1,0 mit 69 PS werden etwa 10.000 Euro fällig. Das ist doch mal eine Ansage. Mit einigen Extras (Klimapaket, ESP, Berganfahrhilfe, Metalliclackierung) stehen dann 12.130 Euro auf dem Verkaufsschild.

Kia Picanto Vision

Der Kia Picanto bietet Platz für fünf Personen und starte bei 9.000 Euro

Dafür bekommt man einen eleganten 5-Türer, 3 Zylinder und knapp 70 PS. Nicht zu vergessen eine Fahrzeuggarantie von 7 Jahren (150.000 km), eine Mobilitätsgarantie von 3 Jahren (ohne Kilometerbegrenzung) – davon können sich die deutschen Hersteller schon eine Scheibe abschneiden. Einzige Wermutstropfen sind die kurzen Wartungsintervalle von nur 12 Monate oder 15.000 Kilometer. Daran sollte Kia noch arbeiten, das ist nicht mehr zeitgemäß. OK, ein City-Flitzer wird keine 30.000 km pro Jahr laufen, aber wir werden den Kia Picanto auch auf den Log-Run-Turn mitnehmen. Denn nur für die City, ist uns der Kia Picanto doch zu schaden.

City-Flitzer mit den Kulleraugen

Kia Picanto Vision

Weihnachten in der City. Hier fühlt sich der Kia Picanto besonders wohl. Die Stadt ist sein Revier

Das steht er in “Lemon-Gras” und flirtet sofort heftig mit mir. Seine etwas zu großen Augen schauen unschuldig, als könnte er kein Wässerchen trüben. Seine 69 PS kommen flott zur Sachen. OK, der Kia Picanto ist auf den City-Betrieb ausgelegt. Im oberen Bereich wirkt er etwas schlapp und die versprochene Höchstgeschwindigkeit von 153 km/h hat er mit 160 km/h (gem. Tacho) mit etwas Anlauf auch geschafft.

Das Raumangebot ist für einen City-Flitzer OK. Vorne finden auch Fahrer mit einer Körpergröße von 190 cm bequem Platz. Hinten ist es eher für die Kiddys zugeschnitten. Der Kofferraum ist in der Tat nicht geräumig. Bleiben die Kiddys zu Hause, kann man die Rücksitze umklappen und siehe da, der Kofferraum ist dann schon um einiges größer.

Auf den versprochenen Kraftstoffverbrauch von 3,6 / 4,2 / 5,4 sind wir mal neugierig. Für die flotte Heimfahrt von Darmstadt, mit einigen schnellen Passagen, hat der Kia Picanto sich etwa 7 Liter Super genehmigt. Da ist er fast schon ein “Großer”. Wie man beim Kia Picanto den Bordcomputer aktiviert, habe ich interaktiv nicht herausfinden können. Das Manual informiert, dass Trip A, B, ECO ein/aus in Serie vorhanden sind. Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch, verbleibende Restweite, Außentemperatur nur optional sind. Schade, hier sollte Kia dringend nachbessern!

Zwischenfazit

Mit dem Kia Picanto haben wir den ersten City-Flitzer im “Programm”. Für Fahrer und Beifahrer ein angenehmes Auto. Die Kiddys erfreuen sich hinten an einer Fenster-Kurbel, fast schon eine Sensation in der heutigen Zeit. Auf dem Long-Turn-Run muss der Picanto beweisen, dass er auch auf langen Strecken überzeugen kann. Ein Navigationsgerät gibt es für den Picanto leider nicht.

Linktipps:

Foto © 2011 Redaktionsbüro Kebschull

{ 2 Kommentare }